Sonic 3D Blast – im Klassik-Test (SAT)

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Segas stachliges Maskottchen flitzt durch sein erstes Saturn-Abenteuer: Nachdem man Sonic Extreme vorübergehend auf Eis legen mußte, macht sich Psygnosis- Entwickler Traveller’s Tales kurzerhand an die 32-Bit-Umsetzung des jüngsten Mega-Drive-Sonics. Wie in der 16-Bit-Version von Sonic 3D zischt der rasende Igel durch isometrische Monster-Level, Render-Verzierungen wie Mauer­werk oder die obligatorischen Sonic-Palmen säumen den weitläufigen Ka­chel-Kurs. Euer freches Stachel-Sprite durchstöbert die verzwickte Jump’n’Run-Architektur wie gehabt im Eilmarsch, nach einem Sprung auf graue Bonus-Flimmerkästen stockt Sonic seine Continue-Reserve auf oder ergattert einen gleißenden Schutzschild: Ein blauer Lichterkranz bewahrt Euren Igel vor gegnerischen Schuß-Salven und erspart Euch schmerzhafte Blessuren nach einem Fehlsprung, eine rote Leuchtkugel macht Euren Helden feuerfest. Bevor Ihr Euch an Roboter-Monster wie Riesen­bienen, Stahlbeißer und ferngesteuerte Krabben heranwagt, sammelt Ihr in alter Sonic-Tradition Ringe auf: Büßt Ihr Euren blauen Schild ein oder donnert Euer Held in vollem Lauf gegen eine von Robotnics Blech-Birnen, beschützen Euch nur die eingesackten Kleinodien.

Nach einem Treffer kullern Sonics Schätze in alle Himmelsrichtungen davon: Bevor Ihr die verlorenen Schätze wieder auflesen könnt, sind die meisten Ringe verblaßt oder in einer Render-Ritze verschwunden – aber immerhin hat Euch die kostspielige Aktion den Hals gerettet. Wer ohne Ring-Reserve an einer Laser-Kanone vorüberschlendert oder einen Robotnic-Robot angreift, unternimmt ein Suizid-Manöver: Wird Euer Igel ohne das lebenswichtige Kredit-Polster er­wischt, büßt Ihr ein Leben ein. Landet Sonic nach einem pfiffigen Sprung-Manöver auf der blank polierten Roboter-Karosserie, bekommt die Render-Rübe einen Kurzschluß und explodiert mit einer bunten Bitmap-Wolke. Zurück bleibt ein verwirrter Piepmatz, der sich prompt an Eure Turnschuhe heftet: Nur wer jeden Winkel durchstöbert und jeden Roboter knackt, schwirrt mit einem fünfköpfigen Vogel-Schweif zum Level-Ausgang, katapultiert seine Schützlinge mit durch den Exit-Ring und fährt mit dem Aufzug zum nächsten Abschnitt.

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Nipponichi
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Nipponichi

Mich hat das Spiel damals irgendwie enttäuscht. Ich kann mich noch an einen Bericht im damaligen Sega-Magazin erinnern. Da hieß es mal glaube ich, daß drei typische 2D-Sonic-Titel erscheinen sollen. Die Rede war damals von Sonic 3 und dann eben noch Fortsetzungen, die man ja mit Sonic & Knuckles dann noch bekam.

Daß das dritte Spiel dann aber das hier wurde, hatte mich schon enttäuscht. So ansich ist es aber dennoch ein ganz gutes Spiel, egal ob auf Mega Drive oder Saturn. Auf dem Saturn fand ich ansich schade, daß es sonst kein richtiges Sonic-Jump’n’Run gab. Und das was mal in Produktion war, wurde ja irgendwann eingestampft.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Fand das immer nur ok, da aufgrund der schrägen Ansicht die Sprünge mitunter Glückssache waren.

Saldek
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Saldek

Hach was für ein cooles Spiel. Die aktuelle deutsche Ausgabe der Retro Gamer hat ein großes Feature zum Titel. Das Spiel war besonders auf dem Saturn brillant. Die noch heute tolle Grafik, der stimmige Soundtrack, das explorative und ausgeklügelte Leveldesign – ein würdiges Sonic. Gerade auf dem Saturn mit 3D-Analogsteuerung.