Spirit of the North – im Test (PS4)

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Bei einem Fuchsaben­teuer kann man doch nicht viel falsch machen – jeder mag Füchse, sie sind hübsch und rot oder weiß oder grau, und schlau. Deswegen ist Familie Reineke auch in zahlreichen Spielen vertreten: von eher anthropomorphen Füchsen wie Tails oder Fox McCloud bis hin zu den mystischeren Vertretern aus Rime, Never Alone oder The First Tree. Zu letzterer Gattung gehört auch der Fuchs aus Spirit of the North – ein wuscheliges rotes Fellknäuel, dessen Statur und Animationen sich an das lebende Vorbild anlehnen.

Das Abenteuer startet optisch und spielerisch recht bescheiden: Ihr steuert den Fuchs durch eine verschneite Landschaft, die nur von tiefblauen Eisformationen unterbrochen wird. Warum Ihr hier seid und was Euer Ziel ist, bleibt unklar – doch begegnet Ihr nach kurzer Zeit einem Fuchsgeist, der zum Verfolgen einlädt. Die Umgebungen und Mechaniken werden im Spielverlauf zum Glück abwechslungsreicher: So streift Ihr durch menschenleere Ruinen, durchschwimmt eisklare Bergseen und erklimmt karge felsige Hochplateaus. Um kleine Rätsel zu lösen und Hindernisse zu überwinden, erhaltet Ihr nach und nach übersinnliche Fähigkeiten – Ihr beeinflusst beispielsweise mit magischem Licht Dinge, damit Brücken oder Portale entstehen. Trotz dieser spielerischen Steigerung und des eingangs postulierten Fuchsbonus bleibt Spirit of the North leider über die ganze Spieldauer etwas fantasielos und träge – Clipping-Fehler und hakelige Sprungpassagen helfen da leider auch nicht.

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