Spy Fiction – im Klassik-Test (PS2)

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Was tun, wenn die Top-Agenten Sam Fisher, Solid Snake oder Ethan Hunt keine Zeit haben und die USA ins Fadenkreuz des Terrorismus geraten? Im Fall von Sammys Spio­nage-Abenteuer Spy Fiction schickt man die zwei Modell-Agenten Billy Bishop und Sheila Crawford los, um Teutonen-Fiesling Dietrich Troy und der Terrorgruppe Enigma das Handwerk zu legen.

Vom kitschigen Handlungsstrang einmal abgesehen, verlässt sich Entwickler Access Games größtenteils auf bewährte Genre-Standards. Zehn Missionen lang kämpft Ihr Euch als Billy respektive sein weiblicher ­Gegenpart Sheila durch Forschungsanlagen, infiltriert ein glamouröses Luftschiff oder versucht aus einem kolumbianischen Guerilla-Lager zu entkommen. Klassischen Schleich-Passagen misst Spy Fiction dabei erstaunlich wenig Wert bei. Vielmehr setzt Ihr auf täuschend echte Masken, um unbemerkt feindliches Gebiet zu durchqueren. Via handlicher 3D-­Kamera lässt sich von jeder belie­bigen Person ein Abbild anfertigen, das zusammen mit den passenden Stimmdaten die ultimative Verkleidung ergibt. Im Agenten-Outfit verbirgt Euch dagegen ein Hightech-Tarnanzug vor neugierigen Blicken.

Neben Tarnen und Täuschen stehen noch diverse Geschicklichkeitsauf- gaben auf dem Spionage-Plan: Fiese Laserbarrieren, Minenfelder oder sumpfiges Urwaldgebiet halten Eure grauen Zellen auf Trab. Dank zahlreicher Gimmicks meistert Euer virtuelles Alter Ego solch brenzlige Situationen spielerisch. Zum Standardrepertoire der Agenten gehören Schuss­waffen, Kletterausrüstung und Minendetektor, aber auch ausgefallene Gegenstände wie Zehenklinge, ­Zigarettenfackel oder messerscharfe Spielkarten finden sich im Inventar. Vieles davon sammelt Ihr automatisch auf Eurem Weg durch die linearen Levels auf, einiges ist aber auch in Kisten, Lüftungsschächten oder verschlossenen Räumen versteckt.

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