Steel Battalion: Line of Contact – im Klassik-Test (Xbox)

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Das wohl exklusivste Videospiel-Vergnügen geht in die zweite Runde: Setzte Steel Battalion mit seinem gigantischen Controller bereits in der Solo-Fassung Maßstäbe, bleibt auch die Online-Variante einem erlauchten Zocker-Kreis vorbehalten – ohne Xbox-Live-Anbindung und passendes Steuerpult verweigert Line of Contact den Dienst.

Im Zentrum der ausschließlich für Mehrspieler-Schlachten ausgelegten Roboter-Simulation steht die ‘Campaign’: Hier treten mindestens sechs und maximal zehn Mech-Piloten zum mehrteiligen Online-Krieg an. Versammelt Ihr weniger Kämpfer im Netz, steht nur ein freies Match zur Verfügung – Besitzern von Standard-DSL bleibt in der Regel leider nur diese Möglichkeit, denn für sie ist in der Regel bei zwei bis drei Konkurrenten auf einmal Schluss.

Durchs Erfüllen von Missionen reduziert Ihr sukzessive das Punktekonto Eurer Widersacher – sinkt deren Zähler auf Null, ist das Netzwerk-Scharmützel entschieden.

Um das Robo-Gezanke aufzulockern, integrierten die Entwickler einige neue Gimmicks: Belauscht mit dem entsprechenden Extra die Headset-Funksprüche der Gegenseite, markiert einen Opponenten per Peil­sender oder reguliert den Abgasstrahl Eures Mechs – so verschwindet Ihr temporär vom feindlichen Radar. Auch eine Hand voll neuer Kampf­maschinen können von fleißigen Zockern erobert werden.

Gesellige Naturen freuen sich ferner über zahlreiche Community-Optionen: So dürft Ihr individuelle Pixel-Wappen entwerfen und diese hernach ebenso mit Freunden tauschen wie Euren aufgerüsteten Mech.

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genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Hab tatsächlich das Vergnügen gehabt, davor zu sitzen. Die Session bei einem alten Freund war zwar nicht so lang, als dass ich alle Finessen hätte erleben können, die das Game garantiert bietet, definitiv gehörte es zum Imposanteste, das je an Zubehör für Games außerhalb einer Arcade gesichtet wurde.
Besagter Freund, der allerdings in den letzten Jahren zu weit weg gezogen ist, für spontane Besuche, wollte mir das Teil übrigens nie verkaufen und besitzt es bis heute. Pappanase! 😉
Und jetzt schaut mal auf gängigen Auktionshäuser rein, für wie viel Geld das Teil heutzutage übern virtuellen Tresen wandert…

out
I, MANIAC
out

Die Online Variante habe ich zwar besessen, lag der anderen Fassung mit bei (inklusive Controller/Pedale), aber gespielt habe ich nur das Hauptspiel.
Zum Glück eins ergattern können, war ja auf 500 Stück in Deutschland limitiert.

Und das ganz normal im Laden vorbestellt und zum UVP von 199€ gekauft. Ganz ohne Scalper und Mondpreisen.
Heute eigentlich unvorstellbar.

Im Solomodus, auch dank Cheat mit dem man alle VTs anwählen konnte, viel Spaß gemacht.
Alleine der 5.1 Sound über die Anlage, ließ die Wände wackeln.

Schon beim Hochfahren der VTs, bekam man einen Ständer…

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Wie viele damals da tatsächlich online unterwegs waren? Das Spiel war aufgrund des Preises ja wahrscheinlich nicht sonderlich verbreitet.