Steelrising – im Test (PS5)

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Entwickler Spiders (Greedfall) macht mit jedem neuen Titel einen Qualitätssprung. Gelingt das auch mit der Bloodborne-Hommage Steelrising?

Als historisches Vorbild für die Handlung dient die Französische Revolution. Im Jahr 1789 rief der amtierende König Ludwig XVI. die Generalstände ein. Die Folge: 1793 war er dank Guillotine seinen Kopf los. Damit ihm das im Spiel nicht auch passiert, lässt er die Aufständischen mit seiner steampunkigen Roboterarmee niedermähen. Ludwigs Ehefrau Marie-Antoinette findet das gar nicht dufte und schickt ihren zum Leibwächter umgebauten Tanz­roboter Aegis, um Frankreich von der ­Tyrannei ihres Gatten zu ­befreien.

Soulsborne-Fans bekommen die bewährte Formel geliefert. Ihr erspielt Euch Essenzen, um Euren Charakter in sechs Werten aufzuleveln, und zwischendurch kriegt Ihr in den sieben weitläufigen ­Metroidvania-Paris-Levels heftig auf die Zwölf. Das flotte Kampfsystem besitzt drei kleine Eigenheiten. Die Ausdauerleiste setzt auf ein System, wie man es vom aktiven Nachladen aus Shootern wie der Gears-Serie kennt. Habt Ihr die Technik gemeistert, kommt einiges an Tempo in die Keilereien. Außerdem hat jede der über 20 Waffen einen Spezialangriff, für den Ihr Alchemiekugeln benötigt. Glücklicherweise lässt fast jede erledigte Blechbüchse welche fallen und sie sind auch zahlreich in der Welt zu erstöbern. Zu guter Letzt schaltet Aegis im Verlauf neue Erkundungsfähigkeiten wie einen Enterhaken frei. Die eröffnen Euch neue Abkürzungen und Kampfmanöver. Insgesamt fühlt sich das zwar alles nicht neu an, aber die Mischung funktioniert und unterhält Action-RPG-Freunde.

Weniger unterhaltsam ist die Story. Im Verlauf befreit Ihr ein paar historische Puderperückenträger wie Robespierre, die Euch sogar mit nicht wenigen Nebenquests versorgen. Spannende Wendungen gibt es aber keine. Spätestens nach dem ersten Boss liegt alles auf dem Tisch und Bösewicht Ludwig wird leider erst mit seinem Monolog kurz vor Abspann zu einer spannenden Figur. Auch Heldin Aegis bleibt durchgehend blass, obwohl Euch die Franzosen gerne etwas anderes einhämmern wollen.

In Sachen Technik werden die üblichen drei Grafikmodi geboten, jedoch lief bei uns nur die ­Performance-Variante (fast) durchgehend flüssig. Updaten sollten die Entwickler eine manuelle Speicherfunktion und klei­nere, nicht gravierende Bugs.

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Nightrain
I, MANIAC
Nightrain

@Steffen_Heller , auch an Dich die Frage, was denn besser zu Marie Antoinette gepasst hätte? Und wieso die Darstellung des Königs im Gegenzug weniger befremdlich ist?

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

@Rudi: Pfffff. Gears, die schmalen Handtücher da bei den Charakteren haben doch nichts auf dem Kasten. Ich spiele nur mit (Halb)-Göttern im echten GoW und nicht dem Nachmacher. 😜

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

@bort1978 an welchem Gears versuchst du dich denn 😜?

Test liest sich interessant und das Setting ist frisch – aus Ermangelung einer PS4 wohl die einfachste Art an ein Bloodbourne(light) zu kommen

Nightrain
I, MANIAC
Nightrain

@ninboxstation , “und Antoinette als liebe, einfühlsame darzustellen, ist cringe (sie wahr überhaupt nicht so..)”

Wie war sie denn? Du scheinst ja Insiderwissen zu haben? Oder hast Du Quellen?

Ernsthaft mal, ich bin ja ein ziemlicher Pseudo-Geschichstklugscheißer, aber bei einem augenscheinlich völlig umgemödelten Fantasy-Szenario, das nur Figuren und Setting entleiht, um es völlig frei neu zu kombinieren, wirkt das schon etwas … naja … 😉

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Ist jetzt im Black Friday Sale im Store zu haben. Ich habe mal zugeschlagen. Zusammen mit Moonscars. Aber erstmal wird GoW noch ne Weile gesuchtet. 😊

ninboxstation
I, MANIAC
ninboxstation

im Vergleich zu den anderen Spider Games, gefiel mir diese am wenigsten.., obwohl ich Souls-like games liebe (selbst Dark Siders 3..)
aber das Action in den vorherigen, selbst Technomacer gefiel mir mehr (auf hard / sehr hard), auch die Story & OST sind imo nicht die besten hier.., und Antoinette als liebe, einfühlsame darzustellen, ist cringe (sie wahr überhaupt nicht so..)
… nebst, fand die Animationen hölzern irgendwie, nicht so flüssig wie die andere Spider Games

Dennoch, 82 passt imo (nur die anderen hätten mind. auch 82 verdient..)

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Ich weiß nicht wieso, warum die Robo – Gegner aus Nier: Automata entsprungen sind.

Das Setting in der französischen Revolution ist unverbraucht.