Super Puzzle Fighter II Turbo – im Klassik-Test (PS / SAT)

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So ist es recht: Wenige Wochen nach der Japan-Veröffentlichung haben sich Capcom‘s Street Fighter auf das europäische Festland vorgekämpft. Die identischen Playstation- und Saturn-Versionen von Super Puzzle Fighter 2 Turbo erscheinen dieser Tage zum Vorzugspreis von knapp 70 Mark.

Spielerisch hat sich natürlich gegenüber der kurz getesteten Import-Version  nichts geändert –­ ­lediglich der Zusatz x mutierte zu Turbo. Die Capcom-Kämpfer legen bis zu ihrem Polygon-Debüt in Street Fighter EX ­eine Ruhepause ein und schärfen ihren Geist als Hauptdarsteller einer Geschick­lichkeits-Grübelei.

Ähnlich wie bei allen anderen Tetris / Columns-inspirierten Tüfteleien sehen wir auf dem Bildschirm zwei Zylinder, in die von oben Spiel­steine hinabpurzeln. Diese Spielsteine bestehen grundsätzlich aus zwei Quadern, die nach links und rechts bewegt sowie um die eigene Achse rotiert werden. Euer vordringliches Ziel ist es, diese Spiel­steine farblich passend auf dem Boden des Zylinders anzuordnen. Dabei könnt Ihr sie horizontal oder vertikal stapeln – am meisten Sinn macht es jedoch, Recht­ecke aus vier, sechs oder acht gleichfarbigen Elementen zu bilden. Mischt sich nämlich ein pulsierender Kringel in das Spielstein-Duo, ­vaporisiert er alle zusammenhängenden Spielsteine einer Farbe, sobald er auf der Kette sicher gelandet ist. Je größer Eure Konstruktion, desto böser erwischt es den Kontra­hen­ten, wenn er postwendend die Negativ-Extras abbekommt. Habt Ihr in Eurem Zylinder gar eine Kettenreaktion ausgelöst, bricht nebenan buchstäblich eine Welt zusammen. Die Anti-Spielsteine materialisieren in Form von Zeitbomben, die von fünf rückwärts ticken, ehe sie zu normalen Spielsteinen mutieren. Darü­berhinaus gibt es nur ein weiteres Extra, das Euch zugute kommt: Ein funkelnder Diamant zerstört alle Spielsteine einer bestimmten Farbe in Eurem Zylinder.

Super Puzzle Fighter 2 Turbo könnt Ihr in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gegen den Computer spielen oder Ihr fordert einen menschlichen Partner heraus. Neben dem „Street Puzzle Mode“ ­erwartet Euch der Arcade-Modus – wer perfekt spielt, erarbeitet sich Zugriff auf Sound-Menüs, geheime Charaktere und die heftige Expert-Spielstufe.

Und was hat das Ganze mit Street Fighter zu tun? Nun, als Indentifika­tions­figuren stehen acht kampferprobte Capcom-Zöglinge bereit, die jeweils ein besonderes Special aufweisen, das als ”Counter Gem” geführt wird. Außerdem seht Ihr die beiden gewählten Protago­nisten stets in der Mitte des Bildschirms, wo sie Eure Abräumaktionen mit typischen Angriffs- und Verteidigungs-Moves optisch und akustisch begleiten.

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Nipponichi
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Nipponichi

Fand ich immer sehr witzig. Ich hatte es mal ein paar Wochen von einem Kumpel für die PSX ausgeliehen, aber nie selbst gekauft. Will es aber immer noch. Ich denke, da kommt für die 360 diese Capcom Digital Collection auf Disc ganz gut. In HD macht es heutzutage doch ein Wenig mehr Spaß auf einem Flachbildschirm, anstatt ein analoges Signal auf so eine Glotze flimmern zu lassen.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

“Schade nur, daß Capcom keine Multiplayer-Modi eingebaut hat”

Hä? Hab das Spiel mit meinen Kumpels wochenlang im Versus-Modus gesuchtet, im SP ist ja dann doch recht schnell die Luft raus. Für die 360 gibt es auch eine feine Umsetzung des Spiels.
Bester Mann am Platz: Dan XD

Lando
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Lando

Hab’s für den Saturn und es als Pimpf durchgesuchtet, obwohl ich mit Knoblern nichts anfangen konnte. War ein schniekes Spiel. :>