Tamashii – im Test (Switch)

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Horrorspiele verbindet man gemeinhin mit detaillierten 3D-Szenarien, gemeinen ­Kameraperspektiven oder fiesen Schockeffekten. ­Tamashii bietet nichts davon – trotzdem sorgt der pixelige ­Puzzle-Plattformer in 2D für genau die wunderbare Form von subtilem Unwohlsein, die sonst nur die besten der ­”großen” ­Grusler hinbekommen. Für eine mysteriöse Entität sollt Ihr einen weitläufigen Tempel von seinen neuen Bewohnern befreien – das tut Ihr, indem Ihr laufend und springend 2D-Szenarien erforscht und dabei diverse Rätsel löst. Ihr haltet jedoch nicht viel aus: Lauft Ihr in eine Falle oder werdet Ihr von einem umherwandernden ­Monster getroffen, seid Ihr tot – aber Ihr werdet direkt wiederbelebt und geht das Rätsel erneut an, auf eine Lebensbegrenzung wird verzichtet. Eure zentrale Fähigkeit: Ihr könnt ein Abbild von Euch als lachendes Skelett zurücklassen und so diverse Schalter, Türen und Co. auslösen – so knobelt Ihr Euch durch Raum um Raum, auch puzzlelastige Bosskämpfe meistert Ihr auf diese Art.

In Sachen Rätsel-Abwechslung hält sich Tamashii zurück, aber aus den vorhandenen Elementen holt die Grusel-Knobelei einiges heraus. Die Präsentation hat es dabei in sich: Musik und Hintergründe voller seltsamer Muster und Symbole, dunkles Grau und Schwarz herrschen vor, nur unterbrochen von einzelnen bunten Elementen. Ein paar wahrhaft verstörende Monsterdesigns in unangenehmen Haut- Blut- und Fleischtönen sorgen für gehobenes Unwohlsein und eine angemessen albtraumhafte Atmosphäre. Auch gelegentliche Gewalteinlagen überraschen und verstören immer wieder – trotz pixelig-stilisierter Darstellung. Neben dem normalen Modus dürft Ihr Euch auch an eine Time-Trial-Variante wagen.

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