Temtem – im Test (PS5)

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Während Game Freaks Pokémon-Welt sich voraussichtlich erst mit den kommenden Karmesin– und Purpur-Editionen im Multi­player bereisen lässt, geht das im Monsterfang-Konkurrenten Temtem schon seit fast zwei Jahren. Da erschien das MMO nämlich erstmals im Early Access. Nun kommt der fertige Release – und der muss sich hinter dem großen Vorbild in keiner Weise verstecken. In einer Flut an Klonen hat das spanische Studio ­Crema für seine Sammelhatz nämlich eine eigene Identität entwickelt. Die beginnt beim Kampfsystem, das weitaus taktischer ausfällt als bei Pikachu und Co.

Kämpfe laufen grundsätzlich im ”2 vs. 2”-Modus ab. Optimal fürs gemeinsame Spielen, die gesamte Kampagne lässt sich auf Wunsch zu zweit bestreiten. Dabei sind die verschiedenen Typen der ­Temtem pika­mäßig nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip unterschiedlich effektiv gegeneinander. Zusätzlich entwickeln sie aber auch Synergien: Habt Ihr das richtige Typen-Duo auf Eurer Seite, verstärken sich Attacken gegenseitig, was Euch im Aufbau Eures Mons­terteams neue Möglichkeiten eröffnet. Weitere Würze bringt das Ausdauersystem: Jeder Angriff verbraucht unterschiedlich viel davon und Ihr entscheidet, ob Ihr die Runde besser nutzt, um Euer Monster auszuruhen, oder doch eine mächtige Attacke entfesselt, die Eurem Temtem aber selbst Schaden zufügt, sollte seine Ausdauer dafür nicht ausreichen.

Fantastisch ist auch die Open World des Spiels, die aus sechs verschiedenen Inseln besteht, die alle ihre eigenen Identitäten und natürlich Monster (insgesamt 164!) haben. Dem Pokémon-Gefühl einer epischen Reise wird Crema mehr als gerecht. Wie überhaupt dem Vorhaben, das altgediente Spielprinzip zu erneuern. Die Spanier greifen alte Tugenden auf und erweitern sie sinnvoll. So fühlt sich diese Monsterjagd frisch und neu an. Schreibt Ihr mit, Game Freak?

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