Terra Nil – im Test (Switch)

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Städtebau-Simulationen kennt dank Sim City und Co. jeder. Doch wie würde ein Spiel aussehen, wenn man dieses Konzept umkehrt, sprich: keine Stadt aufbaut, sondern die ursprüngliche Natur wiederherstellt? Genau darum geht es in Terra Nil. Das Grundkonzept eines 3-Mann-Teams entstand bereits 2019 im Rahmen eines Game-Jam-Wettbewerbs namens ”Ludum Dare” und sieht vor, dass Ihr einem verseuchten Flecken Erde wieder Leben einhaucht. Damit die Renaturierung der prozedural generierten Szenarien klappt, müsst Ihr zunächst eine Vielzahl von Gebäuden platzieren. Entgifter etwa reinigen die Umgebung von Schadstoffen und wandeln sie in fruchtbaren Boden um. Bewässerer lassen auf bereits gesäuberten Böden Vegetation wachsen, Pumpen füllen trockene Flussläufe mit Wasser und Bagger heben Flussbetten aus – um nur einige Beispiele zu nennen. Damit alle Gebäude ihren Dienst verrichten, benötigen sie Strom, der mit Windturbinen erzeugt werden muss.

Die Herausforderung bei alledem: Jeder Gebäudetyp hat andere Voraussetzungen, um platziert werden zu können. Windräder etwa benötigen felsigen Untergrund. Ist Letzterer nicht vorhanden, müsst Ihr zunächst wassernahe Felder mit Verkalkern versteinern und so weiter. Ist das Rückgrat des Ökosystems wiederhergestellt, geht es darum, die Pflanzenvielfalt zu erhöhen, indem Ihr etwa Feuchtgebiete erschafft, Bienenstöcke platziert und mehr. Ist auch das erledigt und das Klima durch Wettermanipulation wieder im Lot, folgt Schritt Nummer drei: der gezielte Rückbau von sämtlichem Equipment mit Recycling-Drohnen, einem Luftschiff etc. Nicht zu vergessen das Ansiedeln von Tieren, die das fragile Öko­system auf Dauer in Balance halten. Ein schöner wie auch lehrreicher Motivations-Loop, der in jedem der vier Biome neue Herausforderungen bereithält.

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