The Bridge – im Test (360)

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Auf den ersten Blick erfüllt The Bridge alle typischen Eigenschaften eines Indie-Spiels: Handgezeichnete Grafik fernab von Hochglanzpolitur? Check. Ein entspannt-meditativer Soundtrack? Check. Einfache, sofort verstandene Steuerung? Check. Doch nach kurzer Spielzeit wird klar, dass The Bridge sich zwar in Sachen Präsentation bis hin zum Level-Hub recht stark an Jonathan Blows stilbildendem Braid orientiert, aber in spielerischer Hinsicht eigene Wege geht.

The Bridge mag auf Bildern aussehen wie ein Jump’n’Run, das Euch durch komplexe Levels jagt, die M.C. Eschers berühmten optischen Täuschungen nachempfunden sind. Tatsächlich aber erwartet Euch ein reinrassiges Knobelspiel. Euer kleiner, bärtiger Forscher kann nur in gemächlicher Geschwindigkeit nach links und rechts laufen. Sprünge bleiben ihm verwehrt, dafür dreht Ihr mit den Schultertasten die Levels frei um 360 Grad – schnell werden Decken und Wände zu Böden, zum Glück kann Euer Schützling beliebig tief fallen. Ihr müsst aufpassen, nicht von Anomalien verschluckt oder grimmig dreinblickenden Steinen zerquetscht zu werden, einige der 48 Stufen dürft Ihr auch erst verlassen, wenn Ihr die nötigen Schlüssel in Händen haltet. Während der Dreh-Effekt an Broken Rules’ And Yet It Moves erinnert, spult Ihr in bester Braid-Manier auf Knopfdruck die Zeit beliebig weit zurück, wenn Ihr einen Fehler gemacht habt. Das wird öfters vorkommen, sind viele Rätsel doch ziemlich knackig und bedürften mehrerer Versuche, bis Euch die korrekte Vorgehensweise schließlich dämmert.

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