The Italian Job – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Klarer Fall von Marketingstrategie: Pünktlich zum Kinostart des gleichnamigen Films veröffentlicht ­Eidos seine passende Rennspiel-Versoftung. Im Story-Modus spielen Konsolen-Raser die Handlung der Zelluloid-Vorlage nach: Egal ob Ihr gefälschte Pässe abholt, vor Polizisten flüchtet oder durch die Kanalisation heizt – als Spielwiese der insgesamt 15 Missionen dient stets die US-Metropole Los Angeles. Obskurerweise wurde der Schwierigkeitsgrad für die PAL-Fassung künstlich angehoben: Durften amerikanische Gasfüße noch Einzelaufgaben wiederholen, müssen Euro-Zocker beim kleinsten Fehler die gesamte Mission von vorne beginnen – das sorgt schnell für Frust und gibt entsprechenden Wertungs-Abzug!

Die Renn- und Stunt-Modi blieben von dieser Verschlimmbesserung unberührt: Knifflige Reifen-Akrobatik sowie Splitscreen-Gefechte runden das Arcade-Spektakel gelungen ab. Schade nur, dass sowohl Umfang als auch Inszenierung nicht mit Genre-Größen à la Burnout 2 mithalten können – für den Hubraum-Hunger zwischendurch langt’s allemal.

Ich will Spaß, ich geb’ Gas: amüsante, aber etwas unspektakuläre Raserei zum Hollywood-Film.

Singleplayer71
Multiplayer
Grafik
Sound