The Magnificent Trufflepigs – im Test (Switch)

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Walking Simulatoren sind und waren schon immer Geschmackssache, einige davon haben es aber zu größerer Anerkennung gebracht – Firewatch und Everybody’s Gone to the Rapture etwa. Wenn also ein neuer Genrevertreter sich spielerische stark am Ersterem orientiert und vom gleichen Chefdesigner ist wie Letzteres, sollte doch kaum noch was schief gehen, oder?

Leider beweist The Magnificent Trufflepigs aber, dass diese Schlussfolgerung eine Binsenweisheit ist: Ein paar Stunden lang latscht Ihr hier im gemächlichen Tempo in der Ego-Sicht über die Felder einer idyllischen britischen Farm und sucht mit einem Metalldetektor nach vermeintlich wertvollen Dingen. Warum? Weil Euch eine alte Bekannte darum gebeten hat. Wenig überraschend plaudert Ihr mit der laufend via Walkie-Talkie und hört Euch deren Sorgen und Nöte an.

Den sehr guten (englischen) Sprechern kann man dabei nichts vorwerfen: Sie machen das Beste aus dem ihnen vorgesetzten Material – dumm nur, dass die Frau ausgesprochen oberflächlich, eigensüchtig und schlicht unsympathisch rüber kommt, was auch das Ende noch etwas unbefriedigender macht. Die solide Grafik und die leichtgewichtige spielerische Komponente können das nicht ausgleichen, auch wenn die stets wiederkehrenden und recht monotonen Abläufe ein gewisses Meditationspotenzial mitbringen.

Leidlich interessanter Walking Simulator mit Metalldetektor und unsympathischer Gesprächspartnerin.

Singleplayer54
Multiplayer
Grafik
Sound