The Walking Dead: Saints & Sinners – im Test (PS4)

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Seite 1

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Als ”Tourist” macht Ihr Euch schnell einen Namen im überschwemmten New Orleans. Wie in The Walking Dead üblich, ist die Stadt natürlich nicht nur von ­Wasser geflutet, sondern auch von ­Beißern (Zombies). Überall herrschen Konflikte, aber es gibt auch Menschen, die Eure Hilfe suchen. In den Gesprächen habt Ihr meist mehrere ­Antwortmöglichkeiten, die Euch Entscheidungen abverlangen. Verwehrt Ihr einer trauernden Witwe Eure Unterstützung oder beendet Ihr ihre Trauer mit einem Messer in der Stirn? Um an Waffen zu kommen, müsst Ihr Survival-typisch Ressourcen sammeln und Euer Selbstverteidigungs-Set selbst herstellen. Dinge sackt Ihr per Move-Controller ein und verstaut Items wie Nahrung oder Plunder im Rucksack. Eine schwere Waffe tragt Ihr auf dem Rücken, leichte (wie zerbrochene Glasscheiben) im Holster. Die Steuerung ist großteils gelungen, weite Ausholbewegungen werden aber oft nicht gut erkannt. Das ist bitter, wenn Ihr gerade einen Untoten gezielt von hinten ausschalten wollt und ihm stattdessen nur einen Kratzer verpasst.

Grafik und Spielwelt hinterlassen gemischte Gefühle: Ihr habt viele Freiheiten beim Erkunden der und Eindringen in die ­Häuser und aus der Nähe gibt es oft ­Details und kleine Geschichten zu entdecken. Die Gebiete sehen sich aber meist sehr ähnlich und große Entfernungen werden mit einem Nebelschleier getarnt, der ein gewisses Silent Hill-Gefühl weckt. Die Geschichte gewinnt keinen Originalitäts-Preis, jedoch machen die (englischen) Sprecher einen sehr guten Job. Die etwas comichaften Figuren solltet Ihr dabei jedoch nicht zu genau ansehen: Animationen wirken dann eher hölzern und albern. Auch wenn Gegner in der Treppe feststecken, stört es die intensiv-dichte Atmosphäre.

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