Way of the Hunter – im Test (Xbox Series X)

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Als Verwalter der Bear Den Ranch schnappe ich mir Opas altes Gewehr samt Zielfernrohr, Fernglas und Jeep (der mich vom Fahrgefühl her an einen Panzer erinnert), um mir einen netten Aussichtspunkt für die Jagd zu suchen. Vom Hochstand aus lasse ich meinen Blick über die schöne, weitläufige Landschaft Nordamerikas schweifen und sehe in der Ferne die Hinterteile der Weißwedelhirsche im Dickicht verschwinden, die ich mit meiner ungestümen Fahrt vorhin aufgeschreckt habe. Die große Entfernung von 400 Metern wäre durch die realistische Simulation von Ballistik und Ökosystem mit meinem klapprigen und noch dazu falsch munitionierten Schießeisen aber sowieso nicht zu überwinden gewesen, weshalb ich meine Aufmerksamkeit lieber auf das Gelände vor mir richte.

Es dauert viele lange Minuten, bis sich endlich etwas regt und ein ziemlich verwaschener, merkwürdig schwankender Dachs in mein Fadenkreuz hopst. Ich halte den Atem an, konzentriere mich auf den Schuss, den Wind, drücke ab und treffe das Vieh gut sichtbar genau in Herzhöhe. Doch anders als erwartet glotzt mich der Pelzträger mehrere Sekunden lang vorwurfsvoll an, stellt sich dann auf die Hinterpfoten – und fällt theatralisch um. Etwas verwirrt angesichts dieses und einiger weiterer Fehler, die wohl erst einen Patch erfordern, lege ich mich erneut auf die Lauer, um mit viel Glück und Geduld auf ­meine ­Beute zu warten. Wahrscheinlich sitze ich noch heute dort in der Wildnis, weil die Schnellreise länger dauert als ein Neustart des Spiels…

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