When the Past was Around – im Test (Switch)

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Seite 1

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Große Gefühle in einem kleinen Spiel: Lange machen wir in When the Past was Around nicht Bekanntschaft mit der jungen Eda und ihrem eulenköpfigen Partner Owl. Mehr als zwei Stunden werdet Ihr kaum brauchen, um die verschiedenen Stationen der wehmütigen Liebesgeschichte mitzuerleben, doch Ihr werdet sie wahrscheinlich deutlich länger in Erinnerung behalten. Warum das der Fall sein dürfte und zu weiteren inhaltlichen Details wollen wir aber an dieser Stelle nicht mehr verraten als nötig.

Befassen wir uns also mit dem spielerischen Aspekt, der sich als gelungenes Vehikel für den präsentierten Inhalt erweist: Nach klassischer Point&Click-Art steuert Ihr Eda nicht direkt, sondern klickt Umgebung und Objekte an, per Tastendruck lassen sich praktischerweise relevante und/oder nutzbare Stellen markieren. So erkundet Ihr in fünf Kapiteln eine Reihe Szenarien und löst Rätsel, um etwa Schlösser zu öffnen oder wichtige Utensilien zu finden – mal reicht eine aufmerksame Suche, öfters ist aber Kombinationsgabe gefragt, wobei Hinweise schon mal etwas kryptisch oder gut verborgen sein können. Sprachausgabe oder Texte bleiben außen vor, dafür ertönt immer wieder eine Variation des musikalischen Themas, das Violinist Owl geschrieben hat. Die gezeichneten Umgebungen und Charaktere mit ihrem dezenten Manga-Stil stecken voller hübscher Details, statt knalliger Farben sorgen gedämpfte Tupfer für eine etwas verträumte Atmosphäre und sparsame Animationen bringen emotionale wie düstere Momente einwandfrei rüber – ästhetisch ist When the Past was Around ein Genuss.

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Danke maniacs
sowas kann ich gut gebrauchen nach tlou2 und ghost of tsushima 🙂