Wingspan – im Test (Switch)

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Elizabeth Hargraves Kartenspiel Wingspan, in Deutschland als Flügelschlag bei Feuerland Spiele erschienen, heimste 2019 neben über 30 anderen internationalen Preisen auch die begehrte Auszeichnung zum ”Kennerspiel des Jahres” ein. Jetzt ­wurde das clever durchdachte Spiel mit der Piepmatz-Thematik vom polnischen Entwickler Monster Couch auf die Switch portiert – in der gegenwärtigen Lage, in der gesellige Brettspielrunden virusbedingt die Ausnahme darstellen dürften, könnte das Timing kaum besser sein.

Das Spiel geht über vier Runden und wer am Ende die meisten Siegpunkte hat, der gewinnt. Die verdient Ihr Euch auf verschiedene Arten und interessant ist dabei, dass die Bedingungen für die Punktevergabe sich von Runde zu Runde ändern. Ihr zieht Vogelkarten und spielt sie aus, holt Futter aus dem Vogelhaus oder lasst Eier legen. Interaktion zwischen den Spielern ist eher sparsam, meist kümmert Ihr Euch um Euer eigenes Biotop. Das Interface ist dabei nicht unbedingt zurückhaltend gestaltet, aber doch meist recht geschmackvoll geraten.

Bevor es aber losgeht, wollen die Regeln verinnerlicht sein, und als Kennerspiel kommt Flügelschlag mit einem gehörigen Maß an Komplexität daher. Ein ausführliches Tutorial, das Euch nicht nur die Regeln erklärt, sondern Euch auch selbst machen lässt, verrichtet da gute Dienste. Es bringt die Grundlagen rüber, ohne Euch zu aufdringlich an der Hand zu nehmen oder mit zu vielen Informationen zu erschlagen, bis Ihr wieder handeln dürft. Natürlich könnt Ihr alleine gegen die KI spielen oder eine lokale Runde starten, aber auch ein Online-Modus ist mit von der Partie – entweder ganz regulär in Echtzeit, bei dem Eure Runden dann ein Zeitlimit haben, oder asynchron ohne direkten Handlungsdruck – das ist eine clevere und willkommene ­Ergänzung.

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