Final Fantasy III – im Klassik-Test (DS)

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Lord Xande ist zurück! Kaum haben die vier mythischen Krieger des Lichtes das Gleichgewicht der elementaren Weltkräfte in der US-Importversion von Final Fantasy III wiederhergestellt, streckt der finstere Zauberer schon seine dürren Finger in Richtung europäisches Festland aus.

Rollenspieler ohne Englischkenntnisse dürfen Xandes verbitterte Pläne neuerdings auf Deutsch vereiteln, der Finsterling wurde zusammen mit allen anderen Bewohnern des fantastischen Märchenreiches übersetzt. Konsequente Anti-Anglizisten dürfen nun endlich die exquisite 3D-Grafik, den größten Pluspunkt des neu designten Remakes genießen. Das 13 Jahre alte NES-Original stand allerdings merklich Pate beim beinharten Kampfsystem und dem urtümlichen Quest-Design. Eine sehr lineare Story führt Eure vierköpfige Party in klaftertiefe Höhlensysteme, bombastische Goldpaläste und archaische Kultstätten. Mal werdet Ihr auf Zwergengröße geschrumpft und schlagt Euch durch meterhohen Pflanzenbewuchs, dann wieder wird Euer Luftschiff über einem gigantischen Stadtstaat mit zentralem Schloss und vier Stadtteilen abgeschossen. Egal, wo Ihr seid: Nach ein paar Schritten in Oberwelt oder Dungeon sprengt ein traditioneller Rundenkampf das betuliche Geschehen und wirft Euch eine Vielzahl herrlich animierter ­Polygon-Unholde entgegen.

Vier Meter große Giganten wiegen sich in unförmiger Riesenhaftigkeit, düstere Ninjas tänzeln Euch vor der Nase herum und vielköpfige Chimären schlagen majestätisch mit den Schwingen. Um einer solchen Übermacht Herr zu werden, lassen sich Eure Helden je nach Bedarf zu ornamentierten Magie-Anwendern, stahlstrotzenden Kriegshandwerkern oder hornbewehrten Beschwörern umschulen. Die hochdetaillierten Kostüme der 29 Berufsklassen sind dabei eine Klasse für sich und regen zum ausgiebigen Job-Karussell an. Obwohl die Professionen keine Fähigkeiten verleihen, bekommt Ihr ein flexibles Instrument zum Gruppen-Management. Mit welcher Party Ihr Xande nach 25 Stunden gegen­über­tretet, ist Eure Entscheidung.

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Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Ich hatte es mir damals nicht gekauft, weil mir Handheld-Spiele einfach nicht liegen. Und auch noch ein Rollenspiel auf einem kleinen Popelbildschirm zu spielen, ist mir zuviel.

Schade, daß sie den dritten Teil nicht damals auch noch für die PSX herausgebracht hatten, weil ja alle anderen Teile bis Teil VI auch veröffentlicht wurden. Da hätte ich mir das gekauft.

Erst viele Jahre später, hat der dritte Teil auch noch seinen Weg in meine Sammlung gefunden. Nämlich in der Final Fantasy Collection auf der Switch, in der alle sechs Teile von damals auf der Cartridge oder auf PS4, auf der Disc, sind.

Whitebeard91
I, MANIAC
Whitebeard91

Ich fand es echt furchtbar, eher fast schon grottig. Habe es nach ca 10 Stunden nicht mehr weiter gespielt.