Verschwörungstheorien
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ChrisKong vor vor 3 years, 9 months aktualisiert.
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3. August 2014 um 10:35 #1198297
Rubio619TeilnehmerZu Nazideutschland: Da wurde einem die Unwahrheit in den Medien gesagt. Und der Punkt ist ja, dass man dort ebenfalls an der gesammten Sytem zweifeln musste. In diesem Fall natürlich zu recht. Wenn ich glaube, dass jemand versucht im verborgenen systematisch gewisse Menschen umbringt, dann muss ich doch demjenigen im ganz allgemeinen bei allem misstrauen.
3. August 2014 um 10:48 #1198298
ChrisKongTeilnehmerDer Punkt ist der, dass Manipulation auch im ach so besseren Westen stattfindet und fast jeder grössere Konzern Dreck am Stecken hat. Nur geht es uns im Westen halt nicht wirklich schlecht, weswegen uns vieles auch einfach nicht kümmert.
Und ich will nicht wissen wieviele Leute dank den USA schon gestorben sind und zwar Unschuldige, alleine durch Embargos, die eben meist nicht die Machtapparate in diesen Ländern treffen sondern die Zivilbevölkerung.
Was die USA sowieso derzeit so treiben, lässt sie kaum vertauenswürdig erscheinen. Aber haben diese Abhörskandale nachhaltig was geändert oder deren Aufdeckung zu irgendwelchen Sanktionen gegen die USA geführt? Nein, man macht weltpolitisch gute Miene zum bösen Spiel.
Und um nochmals auf Nazideutschland zu sprechen zu kommen, da hat man doch gezielt Feindbilder aufgebaut und geschürt. Ich würde mal sagen, das waren gar nicht mal soviele Agitatoren dahinter, aber die Masse hat ja schliesslich mitgemacht und ist mitmarschiert. Von daher verfängt das Argument nicht wirklich, dass wenn die Masse in eine Richtung tendiert, und medial aufgebauschte Massen sind dann nochmals was anderes, dass dies der Wahrheit näher kommt.
An erster Stelle steht natürlich immer noch der Zweck. Sich nur darüber lustig machen, wie eine Masse an Menschen sich manipulieren lässt, das halte ich nicht für eine veritable Motivation.
Ich kann dir da gerne Beispiele aus der Schweizer Politik nennen, da würdest du staunen, was man dem Volk alles unter welchem Deckmantel verkaufen kann. Aber damit man das Volk auf seiner Seite hat, bedient man erstmals die populistischen Themen, wo man nur Scheinlösungen anbietet, um die Themen weiter bewirtschaften zu können.
4. August 2014 um 15:51 #1198299
Rubio619TeilnehmerOk, ich geb zu ich bin mir nicht sicher, wie deine Antwort im bezug auf mein Argument gemeint ist. Ich versuch mein Argument nocheinmal etwas klarer zu formulieren, vielleicht fällt es mir auch einfacher die Antwort zu verstehen:
Wenn man die Informationen aus sehr anerkannten Medien wie der Tagesschau bezüglich eines Themas infarge stellt, dann kann man bzw. muss man noch sehr viele andere Dinge in Frage stellen. Z.B. jedes andere Thema, dass in der Tagesschau behandelt wird, die Bundesregierung, die Justiz etc. Im Prinzip könnt doch das ganze System korrupt, oder was auch immer sein. Daher meine Argumentation: Wer sehr unzufrieden mit dem System ist ( z.B. Einstellung: Politiker lügen eh alle etc.) für den ist der gedankliche Sprung, dass anerkannte Medien ebenfalls die Unwahrheit sagen viel leichter. Es sei denn, man geht davon aus, dass die Medien unwissend nicht die Wahrheit sagt. Dann muss man von sich selber aber bahaupten könne, dass man mehr Fachwissen über eine Sache besitzt wie sehr viel Journalisten, etc. Das ist nur dann möglichwenn man mehr wissen besitzt wie eben diese Leute.
4. August 2014 um 18:45 #1198300
ChrisKongTeilnehmerWürd ich so nicht unterschreiben. Ich setze mich schon eine Weile mit diesem Suggestiv-Journalismus auseinander, der massgeblich zur Meinungsmache beiträgt. Das Problem dabei, dass einfach gezielt Sachen unterschlagen oder halt nicht korrekt oder aus dem Kontext herausgerissen, wiedergegeben werden. Schliesslich sind Bad News, Good News.
So entstand bisweilen in der Schweiz der Eindruck, wir würden unter extremem Dichtestress leiden. Auch das Wort, eine Erfindung der Medien. Und wenn man schon so plakativ unterwegs ist, dann darf natürlich ein Schuldiger nicht fehlen, und das ist in dem Fall die EU und ihre “verfehlte” Politik. Wenns nicht direkt angesprochen wird, dann halt sehr viel subtiler.
Jetzt könnte man mal listen, wieviele Wochentage im Jahr dies ein Thema war, egal ob nun berechtigt oder nicht, und ob dies nicht zu einer falschen Gewichtung geführt hat.
Im Prinzip haben in der Schweiz ausnahmslos alle grösseren Städte, die von diesem “Dichtestress” betroffen sind, die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt. Scheinbar ist dies einfach in erster Linie ein medial aufgebauschtes Problem. Da die Landbevölkerung sich mit den Auswüchsen der Einwanderungspolitik nicht wirklich auseinandersetzen braucht, ist es natürlich sehr viel einfacher dort gewisse Ängste zu schüren.
Nun können sich ja die Medien aus der Verantwortung stehlen und sagen, wir berichten ja nur, was interessiert. Aber dass damit ein falsches Bild vermittelt wird, das in letzter Konsequenz zu einer Annahme dieser Initiative geführt hat, das wird totgeschwiegen.Naja, es gibt in der Medienlandschaft auch deutlich kritischere Stimmen, aber damit lässt sich nunmal nicht wirklich Geld machen. Besser eine reisserische Schlagzeile, die bringt Umsatz. Und so kriegt man ein Bild einer Gesellschaft, deren schlechte Seiten überproportional medial präsent sind.
Sag mir jetzt mal, wie nah wir da an der Wahrheit sind?
Ist ja nicht so, dass man jetzt generell allem misstrauen muss. Ich kenn wohl Leute, die tun das tatsächlich. Aber man muss Realist bleiben. Und wie sagt es ein Spruch so schön, im Krieg ist das erste Opfer immer die Wahrheit. Tja von Friedenszeiten würde ich jetzt nicht wirklich sprechen, nur hat der Krieg unterdessen auch viele neue Gesichter dazubekommen.
5. August 2014 um 14:46 #1198301
Rubio619TeilnehmerGeziehlt Informationen unterschlagen zählt für mich aber auch unter Lüge, bzw das was ich meine wenn ich Lügen sage. Vielleicht muss man da aber wirklich nochmal differenzieren.
Denoch hat die Tagesschau den Ruf, nüchtere Informationen zu präsentieren. Natürlich kann man die Berrichterstatung auch kristieren, da es immer schwierig ist seine eigene Meinug aus Dingen rauszuhalten, keine Frage aber z.B. konkret bei 9/11 hätte sie explizeit die Unwahrheit gesagt, und hier geht es jetzt auch nicht mehr um Meinungsmache: Osama Bin Laden stand hinter den Anschlägen war die Aussagen. Wenn man den Satz: Und dahinter die US-Regierung weglässt kommt das einer Lüge gleich. Meine weitere Argumentation ist bekannt.5. August 2014 um 16:35 #1198302
ChrisKongTeilnehmerNein, man kann auch von Interpretation sprechen. Denn eine Lüge erfüllt den Tatbestand des Vorsatzes. Das muss nicht sein. Man kann ja einfach auch falsch spekulieren. Vielfach ist es doch so, dass die Presse eben bei gewissen Sachen nur eine Quelle hat. Es liegt dann an deren Redaktion, ob sie es so senden.
Und wenn die USA offiziell zu diesem Schluss kommen und deren Untersuchungskomission, dann wird man kaum was weiss ich wieviel Geld in eigene Recherche reinbuttern, zumal ja da auch Kooperationswille seitens der US-Regierung vorhanden sein müsste. Also schluckt man die offizielle Darstellung und gut is.Wenn dann berechtigte Zweifel aufkommen und Teile der Bevölkerung eine Neuuntersuchung verlangen, dann sollte dies doch nachdenklich stimmen, dass sowas eben dann nicht passiert.
Ist halt auch eine Frage der demokratischen Mittel. In der Schweiz kann z.B. auch das Parlament eine solche Untersuchungskommission einberufen. Nur stelle ich mir sowas einfach schwierig vor, wenn Teile der Regierung mitinvolviert sind, ob wahr oder nicht.
Denk mal an den Skandal mit den Hitlertagebüchern und ähnliches. Da haben die Medien auch fleissig geschluckt und gesendet. Hat sich ja dann im Nachhinein als Betrug erwiesen. Also von daher, nein, eine kritische Hinterfragung soll und muss stets gewahrt bleiben. Einfach nur fressen, weil Tagesschau draufsteht, das ist nicht.
Wir können ja auch mal als Beispiel das Kennedy Attentat nehmen. Da herrscht auch in einschlägigen Medien doch nach wie vor eine Kontroverse, believe it or not.
Klar mag die Tagesschau institutionellen Charakter haben, aber macht sie das unangreifbar? Überleg dir das mal, wenn sich das nächste mal was als Ente entpuppt oder nachträglich korrigiert wird. Vorgekommen ist das schon genug. ^^
5. August 2014 um 21:30 #1198303
Rubio619TeilnehmerIch habe nicht geschrieben, dass die Tagesschau nicht zu hinterfragen ist. Genaugenommen sogar das Gegenteil. Denoch fällt es mir schwer bei unterschiedlichen Positionen bei Verschwörungstheorien von Interpretation von Informationsmaterial auszugehen, da diese zu verschieden. Und gerade bei den Hitlertagebücher hat ja die Tagesschau auch gesagt: LAUT STERN ist bla bla bla. Das ist keine Fehlinformation, die waren nur im Stern und weis Gott nicht überall in den Medien zu finden (Und selbstverständlich eine grandiose Journalistische Fehlleistung). Bei einer Verschwörungstheorie liegt der Fall für mich da schon anders, da praktisch jeder Journalist im Land die meisten Verschwörungstheorien ablehent. Aus welchem Grund soll man jetzt davon ausgehen, dass all diese Journalisten so daneben liegen, im Gegensatzt zu ein paar beführwortern?
Für mich sind die einzige Antwort, dass die Paar Leute geistig überlegen sein müssen, oder die Journalisten mit Absicht die unwahrheit sagen. (Oder sie haben “zufällig” recht ohne äußere Anzeichen).5. August 2014 um 23:08 #1198304
ChrisKongTeilnehmerNaja, das heisst, dass du darauf vertraust, dass die Mehrheit immer im Recht ist. Ich mein, ich will jetzt keine Religionsdiskussion starten, aber da wird auch von einer riesigen Masse an Menschen jedes Ammenmärchen geschluckt.
Die Erde war sogar mal eine Scheibe, wider jeder Vernunft. Wer was anderes sagte, war ein Ketzer. Was hat sich denn seither gross geändert? Religion ist bei der grossen Mehrheit der Menschheit immer noch ein bestimmendes Element, wonach sie sich ausrichtet. Und dies ohne zu hinterfragen. Es kommt von oben, also ist es so.
Zurück zum Thema, sonst schweifen wir zusehr ab. Also die Integrität eines Journalisten mag in einer idealistischen Welt vielleicht hinkommen, aber in Tat und Wahrheit sind das auch nur Menschen, die abhängig sind. Und wenn man sieht, wie mit Querdenkern verfahren wird, dann verstehe ich durchaus, dass dazu nix gross gesagt wird, höchstens hinter vorgehaltener Hand.
Nehmen wir mal man an, du hättest einen Ausserirdischen gesehen. Würdest du das wirklich jemandem erzählen? Wie würde die Umwelt auf dich reagieren, wenn du darauf beharren würdest? Nun denk mal nicht, dass du, ich oder sonst wer frei von gesellschaftlichen Zwängen ist.
Das ist uns Menschen zu eigen, dass wir eine gewisse Scham und Hemmschwelle haben, die ermöglicht schliesslich unser Zusammenleben.
Im Internet eine andere Meinung anonym vertreten, das kann man relativ gefahrlos machen, denn hier wird man meist eh nicht für voll genommen.
Und Repression, die drohen könnte tut ihr Übriges.
Nehmen wir Snowden. Mal ehrlich, ein Wunder, dass bei einem Apparat in der Grösse der NSA nicht schon eher Leute ausgepackt haben. Und hier reden wir von institutioneller Zwielichtigkeit. Ist ja klar, dass Geheimdienste ihre Aktivitäten nicht offenlegen.
Bei einer Verschwörung würde man wohl den Kreis der Eingeweihten entsprechend klein halten. Ob da die linke Hand weiss, was die rechte tut, das darf bezweifelt werden. Obs da dann viele gibt, die Skrupel haben und mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit drängen, das sei mal dahingestellt.
Und die Presse wird nie in der Lage sein, bei solchen Ereignissen vor Ort Untersuchungen zu veranlassen. In dem Moment, wo das Ereignis passiert, da denkt auch keiner an sowas. Infolgedessen kann die Presse auch nur Material verarbeiten, dass ihr von den Behörden zugespielt wird.
Beim Kennedy Attentat hat die Warren Kommission ja allerlei fragwürdige Sachen veranlasst. Und merkwürdige Theorien vertreten. Jetzt wird da natürlich auch viel polemisiert. Aber da sind soviele ungeklärte Fragen und die Regierung, die Licht in diese Sache bringen könnte, verweigert die Kooperation.
Da gibts auch viele Dokus dazu. Siehs dir mal an. Geht gar nicht darum, dass da jede Theorie überhaupt möglich wäre. Aber es passen einfach zuviele Sachen, die höchst unwahrscheinlich sind, zusammen. Alles Zufälle?
Einige dieser Dokus lassen die Fragen bewusst offen. Aber man kann sich ja selber einen Reim darauf machen. Ich hör mir auch gerne die Gegentheorie an, warum es nicht so ist. Dann muss man für sich selber abwägen, was man für wahrscheinlicher hält, auch wenn die Antwort vielleicht nicht schmecken wird.
5. August 2014 um 23:34 #1198305
VreenTeilnehmerImmer noch beeindruckend, Wie man das Was man sich vorstellen kann als dadurch wahrscheinlich versteht, wobei andererseits die Weltgeschichte voller Begebenheiten ist, die tatsächlich wahr sind und die man sich nicht vorstellen konnte
6. August 2014 um 14:56 #1198306
LofwyrTeilnehmerDefiniere “wahr”.
6. August 2014 um 20:00 #1198307
VreenTeilnehmerWirklich passiert
6. August 2014 um 22:09 #1198308
ExekutorTeilnehmerChrisKong wrote:Propaganda ist allgegenwärtig, von daher ist eine Meinungsbildung ohne Einflussnahme kaum mehr möglich.
Ich selbst habe es einmal erlebt, dass die deutschen Medien uns bewusst belogen haben um Meinungsmache zu machen. Dies war am 11.09.2001!
Damals wurde uns erzählt, dass die muslimische Welt aufgrund der eingestürzten Türme feiert. Mir ist damals aufgefallen, dass alle Nachrichtensender die gleiche (arabisch wirkende) Gruppe zeigte, die tanzte und feierte. Ein Sender machte dabei allerdings einen Fehler. Beim umschalten zum Außenreporter wurde dieser überrascht. Er war vor der Gruppe, die ganz friedlich wartete. Wie auf ein geheimes Zeichen, ist die Gruppe plötzlich abgegangen und hat getanzt und gefeiert. Offensichtlich waren die alle gekauft, um uns auf das neue Feindbild vorzubereiten!ChrisKong wrote:Komisch, ich erwähns jetzt aber zum letzten Mal, die USA haben ganz klar gelogen, als sie behaupteten, Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak zu besitzen. Das haben sie vor aller Weltöffentlichkeit getan.
Dazu gibt es eine ganz spannende Geschichte. Angeblich war der BND-Informant mit dem Decknamen Curvball schuld am Irakkrieg (http://www.welt.de/politik/specials/911/article13568908/Wie-ein-BND-Informant-den-Irak-Krieg-ausloeste.html). Der Typ hat sich alles ausgedacht und man hat ihm vertraut.
Die USA haben diesen Umstand letztens als Rechtfertigung vorgetragen, dass sie uns Deutsche und den BND ausspionieren. Damit das nicht noch einmal vorkommt.7. August 2014 um 14:28 #1198309
LofwyrTeilnehmerVreen wrote:Wirklich passiert
Also dir persönlich? Ansonsten kann man das ja gar nicht 100%ig bestätigen. Lieblingsargument aller Verschwörungsfans. Du warst ja gar nicht selbst da.
7. August 2014 um 22:00 #1198310
Rubio619Teilnehmer“Naja, das heisst, dass du darauf vertraust, dass die Mehrheit immer im Recht ist”
Nein. Ich vertraue in der Regel den glaubwürdigsten Quellen. Es gibt aber anscheinen Unterschiede darüber die Glaubwürdigkeit von Quellen zu bewerten. Es ist dabei egal was behaupte wid, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist oder ob man einen Auserirdische gesehen hat: Für alles braucht man gute Argumente, wenn man jemanden überzeugen will. Insofer, kann man wieder Fragen, warum eine Verschwörungstheorie so wenige Leute überzeugt im Gegensatz zu früher gibt es heute Meinungsfreiheit und einer öffentlichen Diskussion steht nichts im wege. Für mich sind dann die naheliegenden Schlussfolgerunge wieder die, die ich bereits geschrieben habe
Im übrigen wird auch heutzutage die Moral der Religion teilweise hinterfragt, z.B. in Sachen Verhütung haben eine Vielzahl von gläubigen eine ander Vorstellung, was moralisch richtig ist, im vergleich zu den Oberen. Und die Frage nach Gott muss jeder für sich beantworten. Ich bin selbst Agnostiker, kann die Motivation hinter dem glaube an sich aber besser verstehen, als bei den meisten Verschwörungstheorien.
Ich find auch Snowden ist da ein gutes Beispiel: So überraschen, war der Abhöhrskandal dann doch nicht, und in diesem Zusammenhang wurde davor auch noch nie von Verschwörungstheorie geredet. Dieses Thema fand lange in der Öffentlichkeit nur am Rand stad ohne, das große Medien sonderlich stellung dazu bezogen.
Ein anderes Beispiel sind die angeblichen Beweise der USA für Massenvernichtungswaffen: Das wurde von Anfang an skeptisch betrachtet bzw. in den Nachrichten nicht als Fakt dar gestellt sonder ganz nüchter: Die USA sagt das und das so ist.7. August 2014 um 23:03 #1198311
ChrisKongTeilnehmerWoher willst du eigentlich wissen, dass eine Theorie so wenige Leute überzeugt? Weil nicht jeder ein Journalist ist oder wie?
Ich weiss ja nicht, obs dazu aktuelle Umfragen gibt, aber glaube auch nicht, dass z.B. sowenige denken, dass das Kennedy Attentat auf die Kappe eines Einzeltäters ging.
Du pauschalisierst hier einfach, weil du jede Theorie in den selben Topf wirfst. Und das ist dabei eigentlich das Oberproblem.
Fakt bleibt nunmal, wenn man solche Vermutungen hegt und äussert, dann gilt man als Medium gleich schnell mal als Nestbeschmutzer. Ich denke gerade wenn man an die McCarthy Ära zurückdenkt, wo anti-amerikanische Umtriebe im Stile einer Stasi geahndet wurden, sprich Hexenjagden veranstaltet hat, dann kann man sich denken, dass eine kritische Auseinandersetzung, wie z.B. mit dem Kennedy Attentat, eine Zeitung unter Umständen in Schwierigkeiten bringen könnte.
Ich bin da in gewissen Einzelfällen einfach kritischer und bewerte die Glaubwürdigkeit halt unterschiedlich. Die Medien haben einfach nicht immer recht.
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