ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerTop 1 Motivationsschub zur richtigen Zeit
Wenn ich am Wandern bin, spiele ich oft eine Random-Playlist oder was in der Art. Kurz vor dem Höhepunkt, als die Kräfte bergauf nachliessen, kam grad per Zufall der richtige Song. Dieser hier:
Top 2 Durchgehalten
Nach bergauf ist vor bergab. Das hab ich noch nie geliebt. Aber nach insgesamt 3 1/2 Stunden war ich dann doch am Ziel. Werde es morgen spüren, sobald der Stolz nachlässt. 🙂
Top 3 What happens in Vegas, stays in Vegas
Bin grad an einer witzigen Storyline dran, die mich an das Schiff mit den Robos aus Teil 4 erinnert. Einzig die geringe Traglast nervt wieder mal. Aktuell ist eine spezielle Waffe ins Ziel gefasst, an die ich schon bald rankomme. Dann kann ich wieder so spielen (Sniper) wie ich das möchte. Scharfschützengewehre gibts leider zu Beginn kaum welche, hab bislang keines entdeckt. Die Gegner überraschen mich auch immer wieder, mal leicht mal schwer, oft gar nicht so zur Erscheinung passend.
Flop 1 Knapp daneben ist leider auch vorbei
Roger Federer verliert den Wimbledonfinal denkbar knapp, schlägt zweimal gar zum Matchball auf. Ich bin jetzt nicht so der Tennisfan, aber meine Mutter ist ein Riesen-Roger-Federer-Fan, da freut oder leidet man natürlich ein wenig mit. Der Match hat aber wieder klar gezeigt, dass man Federer einfach nicht abschreiben sollte. Ein Zusatzflop sind die teils wieder dummen Kommentare auf der Sportseite des Schweizer Fernsehens. Es ist nur Sport.
Flop 2 Umgangston mit Mitarbeitern
Irgendwie scheinen die Führungskräfte bei uns sich komplett von den Mitarbeitern entfernt zu haben. Die Eiszeit spürt man förmlich und das bei den Temperaturen. Die Frage ist, wann es zum Eklat kommt oder ob überhaupt. Die Chance, dass diverse Mitarbeiter den Bückling machen werden, ist leider recht gross.
ChrisKongTeilnehmerIch vermute mal folgendes: Der Job als Zusteller ist Mist. Schlecht bezahlt und ständig unter Zeitdruck. Da lässt der Zusteller seinen Frust am Kunden aus. Und weil das oft ein Job ist, den man gar nicht wirklich behalten will, schert man sich auch einen Dreck um seine Reputation.
Der Kunde will günstigen oder Gratisversand, Amazon beispw. seine Marge nicht anpassen. Also machen sie Druck auf die Zustelldienste und diese geben den Druck weiter. Würden die Zustellfirmen mehr Geld für die Leistung erhalten, so kann ich mir gut vorstellen, würde davon auch nichts bei den Lieferjungs und -mädels ankommen sondern wieder von oben abgeschöpft werden.
Die Zusteller sind oft mit Migrationshintergrund versehen und vermutlich schlecht und nicht gewerkschaftlich organisiert. So nach dem Motto, wenn ichs nicht mach, machts ein anderer zu den Konditionen.
Wäre der Job gut bezahlt, hätten die Arbeitgeber auch mehr Auswahl beim Personal, folgedessen könnte sich selbiges vermutlich weniger solche Zustellungen leisten. Wer will schon einen gut bezahlten Job riskieren?
Der Ärger verbleibt beim Kunden.
Am besten wären detaillierte Versandoptionen des Händlers. Von Hermes würde ich auch nichts zugestellt wollen. Die haben schon 3 Sendungen nicht geliefert, einfach weil deren Zentrale zu blöd ist. Die Umtriebe hatten dann die Absender oder ich. Darum mail ich jeweils bei einer Ersteigerung oder dgl. und verweise drauf, dass ich gerne mehr für den Versand bezahle, solange das nicht über die Zusteller non grata läuft.
Leider ist bei uns die Post in letzter Zeit schwach unterwegs und legt Pakete vor den Hauseingang, obwohl das locker durch den Briefkastenschlitz gepasst hätte. Ein Glück wurde es nicht geklaut, kam aus den USA.
ChrisKongTeilnehmerNein, er meint rvn. Scheinbar brauchen einige noch mehr Vergangenheitsbewältigungstherapien. 🙂
ChrisKongTeilnehmerDekadent würd ich jetzt nicht sagen, dafür kenn ich den Regisseur zu wenig, respk. gar nicht oder Aussagen, die er zum Film gemacht hat. Aber dieses Style over Substance merkt man schon deutlich. Aber die Presse lässt auch nichts unversucht, ständig solche Vergleiche zu bemühen, egal ob so gedacht oder nicht. Dabei hat Tarantino mit Reservoir Dogs bislang nur einen Crime-Thriller abgeliefert und mit Hateful Eight sowas in der Richtung aber im Western Genre. Pulp Fiction entzieht sich einer simplen Kategorisierung und Jackie Brown ist auch ein Genremix.
Bad Times at the El Royale ist da relativ einfach zuzuordnen.
Wenn ich mir den Wiki-Eintrag des Regisseurs ansehe, sehe ich einen Zögling von JJ Abrams. Das spricht für routinierte Inszenierung abzüglich Originalität. 🙂
ChrisKongTeilnehmerWird hier jetzt jede persönliche Vendetta zum Forenkrieg hochstilisiert? Einfach nur Quatsch.
Irgendwie scheint der Beef hier gewünscht oder gesucht. Schreibt doch Beichtvater Ulrich, bin mir sicher, dass er Freude an solchen Mails hat. Ironie off.
ChrisKongTeilnehmerBad Times at the El Royale
Der Film hat ja durchaus gemischte Reaktionen hervorgerufen. Dabei wurden Vergleiche mit Tarantinos werk gemacht. Das kommt nicht von ungefähr, stilistisch kann man die Referenzen kaum ignorieren. Die Darsteller passen perfekt in ihre Rollen und entsprechen dem Zeitgeist, in dem der Film spielt.
Die Figuren haben alle ihre Geheimnisse, mit offenen Karten wird erst nach und nach gespielt. Allerdings wird da auch kein Klischee ausgelassen. Die Schauspieler lassen das aber schnell vergessen.
Die Handlung ist weit weniger verschwurbelt, als dass einem das der Film glauben machen möchte. Das meiste kann man schon früh erahnen. Zum Ende hin gibts auch keine Fragezeichen. Jon Hamms Figur scheint in der ganzen Konstellation am überflüssigsten, sein Handlungsstrang fährt quasi auf einem Nebengleis, das letztlich im Sand verläuft und mit den Hotelbesitzern zu tun hat.
Was der Film gar nicht kann, Tempo. Er ist einfach zu lang und es fehlt die Spritzigkeit eines Scorsese oder Tarantino, welche die Zeit kürzer erscheinen lässt. Viele Szenen dauern einfach zu lange, entfalten dadurch aber kaum mehr Wirkung. Ganz im Gegenteil. So hat man alle Zeit der Welt sich seine Überlegungen zu machen und das gereicht der simplen Geschichte nicht zum Vorteil.
Mein Fazit, toll gefilmt, sehr gut gespielt aber auch einiges Blendwerk und kein Klassiker. Den Film müsste man um ca. eine halbe Stunde straffen, dann wäre der grösste Kritikpunkt wohl weg, die Zweieinviertelstunde sind einfach too much. Der Showdown erinnerte an ähnliche Werke, ist aber vom Ausgang her vergleichsweise mild, was mich sogar etwas überraschte. Hier hat man sich den Zynismus gespart. Ein guter Film, der nicht ganz perfekt ist.
ChrisKongTeilnehmerKann mir gut vorstellen, dass er sich noch fürstlich per Mail für die Sperrung bedankt hat oder gleich um die Löschung gebeten hat.
ChrisKongTeilnehmerDas macht die Konsole dann eben noch teurer. Die Switch ist so gesehen echt ein Luxusartikel.
ChrisKongTeilnehmerWar auch nicht wirklich der Rede wert, wenn man frühere Sachen auf dieser Seite als Vergleich hernimmt. Und greenwades Sicht ist die seine und muss sich nicht mit der Sicht anderer decken. Das kann man auch seinen Kommentaren zuvor entnehmen. ^^
Davon ab ist Ulrich hier eingeschritten, der die Gesamtverantwortung für die Webseite hat. Es ist ja nicht so, dass er nicht auch Doom in der Vergangenheit oft zur Ordnung gerufen hätte. Aber das liegt schon ewig lange zurück.
ChrisKongTeilnehmerDer Mensch wird niemals verhungern, es gibt genug von ihm.
MBeke Bizombo, Kannibale in der 40. Generation
ChrisKongTeilnehmerSeither ist es auf der Hauptseite auffällig ruhig.
ChrisKongTeilnehmerDas Talent des Genisis Potini
Bislang wertete Cliff Curtis vornehmlich diverse Casts auf, indem er immer wieder prägnante Nebenrollen übernahm. Dabei reicht seine Bandbreite vom Helfer bis zum Schurken. Nachdem er eine der Hauptrollen in Fear the Walking Dead hatte, durfte er sich in einem von ihm mitproduzierten Film ein wenig austoben.
Der Film handelt von einem Schachgenie, das in einer Maori-Trash-Siedlung aufgewachsen ist und schnell die harte Schule des Lebens kennenlernen durfte. Leider führte der Stress zur Verschlimmerung seiner geistigen Krankheiten, kurzum er landete irgendwann in der Klapse. Aus der ist er nun raus und kommt erstmal bei seinem Bruder und seinem Neffen unter. Der Bruder ist Mitglied in einer Bikergang und zwingt den Sohn deren Männlichkeitsrituale zu durchlaufen. Da schmeckt es ihm gar nicht, dass Mana, der Neffe, sich fürs Schachspielen und seinen Onkel zu interessieren beginnt.
In erster Linie ist das eine Milieustudie, die glänzend gespielt ist. Die Gemeinschaft wird auf ein Ziel eingeschworen, es kommt zu Rückschlägen usw. Das alles kennt man aus Filmen wie Coach Carter, Dangerous Minds, Club der toten Dichter usw. Hier vermengt sich das mit viel Lokalkolorit und Sagen aus dem Reich der Maori. Immer wieder werden Allegorien bemüht aus dessen Fundus. Oftmals schlägt der Film leise Töne an. Nix wird hier exzessiv überdramatisiert. Das ist mMn eine der Stärken des Films.
Cliff Curtis als Schachgenie, das zwischen Wahnsinn und Genialität schwankt, gibt die wohl beste Leistung seiner Karriere ab. Allein dafür lohnt sich der Film schon. Kleines aber feines Kino aus Neuseeland.
Lustiger Funfact, oft wird Curtis für den bösen Latino gecastet, u.a. Pablo Escobar oder ein L.A. Gangster in Training Day. In Fear the Walking Dead wird aber seine Neuseeländische Herkunft sogar thematisiert, obwohl man zu Beginn schon aufgrund des Settings von einem weiteren Lateinamerikaner ausgeht. ^^
ChrisKongTeilnehmerStranger Things Staffel 3 Netflix
Die Staffel hat weniger Episoden. Und ehrlich gesagt hätte die Handlung eher in einem Film Platz gehabt. Wie gesagt, eigentlich eine Wiederholung der Dramaturgie von Staffel 1 ohne wirklich viele Neuerkenntnisse und mit einer Postcredit-Szene, die irgendwie alles wieder ad absurdum führt.
Warum die Russen da einfach in einem amerikanischen Vorort schalten und walten können und keinem der Protagonisten es in den Sinn kommt, die amerikanischen Behörden in jedweder Form darüber zu informieren, bleibt ein Rätsel. Zudem wirkt die Infiltration am Ende eher wie aus einem schlechten Videospiel.
Die Darsteller sind irgendwie noch das einzig Positive. Wobei mir die Dauerlispelei vom einen Spacko auch eher aufn Senkel geht. Ansonsten wird auch kein Klischee ausgelassen, aber der Coming of Age Aspekt hat nie auch nur annähernd die Qualität, die er haben müsste, um mich bei der Stange zu halten. Hier hat man zig Chancen vertan. Das Writing sollte jemand anders übernehmen, jemand der sowas kann. Die könnens nicht. Die vorliegende Handlung hätte jeder minderbegabte Autor auch hingekriegt. Was auch nervt, sind die Übertreibungen bei den Charakteren. Diese scheinen oft Karikaturen ihrer vormals dargestellten Figuren zu sein, das betrifft vor allem die Erwachsenen. Das erinnert an Staffel 3 von Twin Peaks und zwar nicht im guten Sinn.
Und da sollen echt noch zwei Staffeln folgen? Das seh ich nicht so ganz. Wenn man jetzt schon kaum Ideen hatte, um die 8 Episoden zu füllen, was soll dann erst in Staffel 4 los sein? Für die Zukunft wird da auch nix Interessantes gestreut oder aufgebaut. Für mich ein weiterer Hinweis zu einem fehlenden Gesamtkonzept. Man wird dann abermal bei Null starten.
Also vom 80er Jahre Charme lass ich mich sicher nicht mehr einlullen, das ist mir einfach zu dürftig.
Kann hier keine Empfehlung aussprechen, dafür sind zu viele Fragezeichen vorhanden bezüglich der Ausrichtung und der damit verbundenen Defizite.
Millie Brown wird hoffentlich Karriere machen, sofern sie das wünscht. Bei den anderen Kinderdarstellern kann ich mir das noch nicht so richtig vorstellen.
ChrisKongTeilnehmer
ChrisKongTeilnehmerNa gratuliere, dann gibts also doch was Positives. Aber wenn ich Sammy in Jung sehen will, geb ich mir lieber die Filme, in denen er da mitgespielt hat. Vor kurzem auf Netflix ist er in einer winzigen Sprechrolle aufgefallen in Sea of Love, dem Thriller mit Al Pacino und John Goodman. Hatte den schon ewig nicht mehr gesehen und fast alles verdrängt gehabt. Aber als die Person auftaucht, die für die Morde verantwortlich ist, war vieles wieder präsent. Ähnliche Plots findet man in Thrillern aus der Zeit immer wieder.
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