ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerTop 1
Eine Seefahrt ist lustig
Naja, auf der hohen See waren wir nicht, aber aufm Fluss mit dem Schlauchboot. Da die Reuss sehr viel Wasser führte, wegen Schmelzwasser, ging die Fahrt allerdings auch recht schnell. Doppelt so schnell muss man fast sagen. Dafür im Anschluss noch ein wenig Schwimmen im Fluss.
Top 2
Grillieren die 2.
Dieses Mal an einem Grillplatz. Leider nicht die erste ausgesuchte Stelle, die war besetzt, aber dafür mit der besseren Infrastruktur. Daneben gabs noch einen Teich und ein regelrechtes Froschkonzert.
Top 3
Fitnesslevel steigt
Nicht dass das jetzt irgendwas mit dem zu tun hat, was ein Normalo unter Sport versteht, aber so wies vorangeht, darf ich nicht motzen. Das Wetter hat dabei Vor- und Nachteile. Die Muskulatur ist entspannter, aber der Saft läuft nur noch so.
Top 4
When they see us
Eine tolle Miniserie, die hoffentlich die Aufmerksamkeit kriegt, die sie verdient. Mit einem der Darsteller aus Moonlight, aber deutlich besser als der Film.
Flop 1
Brandy
Trotz Eincremen blieb ein Sonnenbrand nicht aus. Zum Glück kein richtig heftiger.
Flop 2
Family-Zwist
Manche Mitglieder schaffen es immer wieder sich danebenzubenehmen. Mich kann man durchaus schnell auf 180 bringen, was in dem Fall so war. Aber nach meiner Entschuldigung, blieb von der anderen Seite eine aus, obwohl die angebracht gewesen wäre. Aber damit muss man wohl leben.
ChrisKongTeilnehmerMoneyball Netflix
Netter Film, aber mMn deutlich overrated. Ich seh da jetzt echt keine der Nominierungen als gerechtfertigt an. Weder Pitt, noch Hill, das Drehbuch oder der Film selbst sind jetzt über Gebühr preisverdächtig. Aber bei Baseball scheint der Verstand der Amis auszusetzen.
Hier geht es mehr ums Management eines Teams bei kleinem Budget. Dabei spielen Statistiken eine wichtige Rolle. Hill spielt einen Yale-Absolventen, der sich vertiefte Statistiken zu Nutze macht, um den wahren Wert eines Spielers in der richtigen Konstellation zu erkennen.
Pitt wiederum fädelt die Deals ein, um das Team auf Kurs zu halten. Dazwischen gibts Konflikte mit dem Trainer und dem Besitzer. Aber alles ist so pipapo und nichts eskaliert wirklich. Dadurch zieht der Spannungsbogen auch nicht wirklich an.
Natürlich müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, Pitt überantwortet diese zum Teil an Hill. MMn eine eher feige Seite des Charakters, die aber nicht so dargestellt wird.
Im Prinzip stellt der Film zwei Ideologien der Entscheidungsfindung gegenüber. Auf der einen Seite die heuristische Herangehensweise der erfahrenen Scouts, denen das Bauchgefühl über alles geht, auf der anderen Seite eine stochastische, die Daten der Vergangenheit bestmöglichst zu analysieren versucht und dabei neue Faktoren berücksichtigt.
Wäre die Methode erfolglos, gäbe es selbstredend keinen Film. So kann man sich den Verlauf auch relativ überraschungsarm vorstellen.
Trotzdem macht der Film auch Spass, die Dialoge tragen die Handschrift Sorkins.
Der Inszenierungsstil ist allerdings recht bieder. Da ist Oliver Stones an jedem verdammten Sonntag immer noch sowas wie das Mass aller Dinge.
ChrisKongTeilnehmerGrausam, davon interessiert mich kaum was. FF7, was soll da Preiswürdiges gezeigt worden sein???
Echt behindert.
ChrisKongTeilnehmerKlingt nach einer üblen Sommergrippe. Gute Besserung.
ChrisKongTeilnehmerSinnfrei dann solche News überhaupt zu bringen, da es mit Videospielen nicht mal peripher zu tun hat.
ChrisKongTeilnehmerWhen they see us Miniserie Netflix
Ein herrlich sympathisches Bild von der amerikanischen Justiz. Hier wird nicht gestraft, sondern Existenzen vernichtet. Der Knast bedeutet ein Stigma, das man in den USA ein Leben lang mit sich rumschleppt.
Erzwungene Geständnisse führen dazu, dass 5 Jugendliche wegen Vergewaltigung und Körperverletzung vor Gericht gezerrt werden. Dabei werden div. Lebensabschnitte beleuchtet, die zeigen, was es heisst ein verurteilter Straftäter zu sein. Und als wäre das nicht schon genug, haben einige mit ihren Familien zu hadern.
Die Episoden haben auch rein gar nichts Versöhnliches, eher erzeugen sie eine unglaubliche Wut auf dieses System, die Beteiligten und deren Feigheit und Ohnmacht. Dabei bewegt vor allem das Schicksal des Jungen in der letzten Episode, der effektiv nur zur falschen Zeit am falschen Ort war und es aufgrund des Alters am härtesten erwischt hat.
Die Staatsanwälte treiben ihr mieses Spiel ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Der leitenden Beamtin möchte man am liebsten ins Gesicht schlagen.
Dabei vergisst man förmlich, dass es sich hier um Schauspieler handelt. Alle gehen komplett in ihren Rollen auf. So sollten Qualitätsserien sein.
Nach diesem Jessica-Mist ist das wie ein erfrischendes Bad in der Sommerhitze gewesen.
Uneingeschränkte Empfehlung, aber Wohlfühl-TV isses nicht.
ChrisKongTeilnehmerJessica Jones Staffel 3
Das letzte Aufbäumen von Marvel bei Netflix. Krönender Abschluss oder Enttäuschung? Die letzten Episoden reissen das Ruder nochmals rum. Das hätte ich gerne geschrieben. Ja wirklich. Es gibt noch einen Gastauftritt, der logischste, wenn man die Geschichte der ersten JJ Staffel kennt. Aber leider zu kurz und ohne nennenswerten Impact.
Das Ende ist wie eine schlechte Dexter Staffel, also die 8. z.B. Man merkt der Staffel einfach den fehlenden Aufbau an. Die einzelnen Staffeln sind auch alle recht unabhängig davon. Jessica ist sowieso immer schlecht drauf, da merkt man keine Veränderung. Krysten Ritter scheint auch betont zu haben, nicht zur Rolle zurückkehren zu wollen. Wen wunderts?
Hätten die Charakterentwicklungen einen besseren längerfristigen Aufbau vertragen, so ist die eigentliche Geschichte von einer Episode auf 13 aufgebläht worden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch ein Jessica Jones Fan wirklich gut finden wird. Das Defenders Thema und andere Sachen werden nicht wieder aufgegriffen. Eigentlich stört mich das nicht, dass es nicht immer ein epischer Bösewicht sein muss. Aber das ist einfach in der Summe zu belanglos. Die anderen Charaktere werden allesamt auch immer unsympathischer, insbesondere Hogarth.
Das Beste an dieser Staffel ist tatsächlich noch das Schauspiel. Das rettet aber die schwache Inszenierung nicht, die miesen Dialoge genauso wenig. Irgendwie spürt man hier die Lustlosigkeit der Macher überdeutlich. Emotional hat mich das nicht abholen können. Insgesamt fand ich die dritte Staffel klar am schwächsten.
Urteile ich zu hart? Was denken andere zur letzten Staffel?
ChrisKongTeilnehmerWeils brutal ist?
ChrisKongTeilnehmerHand(kanten)feste Auswahl.
ChrisKongTeilnehmerAlias war wirklich nicht gerade komplex. Man hat einfach immer wieder einen anderen Gegner ins Spiel gebracht. Das war mit der Zeit einfach eher lächerlich, K-Direktorat usw. ^^
ChrisKongTeilnehmerSnowden
Bestandesaufnahme der USA zum Vierten. Nach Vice, Blackkklansman, Inside Wikileaks zeigt Snowden sehr schön, dass da was faul ist im Staate Däne…oder so. Oliver Stone findet zu alter Stärke zurück und serviert einen politisch hochgradig interessanten Film, ohne in einer verkopften intellektuellen Debatte zu münden.
Eines vorweg, Snowden wird durchweg sehr positiv dargestellt, das Ende hatte schon leicht pathetische Züge. Betrachtet man seine Bilanz, kann seine Motivation nicht in Abrede gestellt werden. Denn er hat sehr viel aufgegeben, weil er seine Arbeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Und es wird auch sehr detailliert aufgezeigt, was zu seinem Meinungsumschwung führte. Nachdem er selber von der verbotenen Frucht genascht hat, mehren sich die Zeichen, dass es nicht mehr um die Sicherheit des Landes geht, sondern wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Und nicht von der Gesamtbevölkerung, sondern von der Machtelite.
Dass man mit dieser Datensammelei keine Anschläge verhindert, wird schnell klar. Wohl aber lassen sich die Daten ideal für Erpressung und Korruption nutzen, um in anderen Ländern ans Ziel zu kommen. Dabei wird auch der Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.
Und was tun die gewählten Volksvertreter in den USA? Nichts, denn das Ausmass ist dort kaum jemandem bekannt.
Von daher ist verständlich, dass das Unbehagen in der Bevölkerung gegenüber dem Staatsapparat wächst und Leute wie Trump in der Gunst steigen, wenn sie weniger Staat proklamieren.
Ihr merkt, der Film bietet mannigfaltige Ausgangspunkte für Diskussionen, gerade wenn man die ganzen Zusammenhänge sieht.
An JFK reicht der Film nicht ran, aber er gehört zu den besten von Stone, nicht zuletzt wegen der Wichtigkeit des Themas. Handwerklich kann man ihm nicht viel vorwerfen. Die Darsteller sind auch allesamt top.
Eine Frage aber bleibt offen, warum war Snowden, als er in den Kreislauf der CIA/NSA geriet teilweise so naiv? Der Film liefert Antworten, warum er sich zusehends distanzierte, aber nicht woher die anfängliche Staatsgläubigkeit herrührte. Seine Eltern werden praktisch nicht thematisiert. Ich denke, das hätte sehr aufschlussreich sein können. Aber, toller Film, sollte an Schulen gezeigt werden. Man sagt ja, das erste Opfer im Krieg ist immer die Wahrheit. Und wer die Infos hat, der gestaltet diese Wahrheit mit.
ChrisKongTeilnehmerWohnst du in Grönland? Bei uns solls morgen bis 39 Grad werden.
ChrisKongTeilnehmer@SFN
Boah, der war echt fies. Stille Mods gründen tief.
ChrisKongTeilnehmerHitze? Im Dschungel ist es immer so. 🙂
ChrisKongTeilnehmerHmm, was hat das zu bedeuten, wenn ein Name eines Users in grüner Farbe erscheint? Ist mir aufgefallen bei Doomguy. Ist das die Rache des XBox-Doom? Grün könnte ein Hinweis sein.
Hmm, die Mods sind in rot geschrieben. Sehr merkwürdig. -
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