ChrisKong

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  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651785
    ChrisKongChrisKong
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    Bei Alias stimme ich dir nicht ganz zu. Erstens war J.J. glaub schon nach Staffel 1 oder 2 raus. Die Mythologie wurde konsequent bis zum Ende durchgehalten und nicht mit immer anderen Sachen wieder in andere Richtungen gelenkt. Die Auflösung fand ich jetzt zwar nicht überraschend, aber hatte was und erinnerte mich an den Rahmenplot von Assassins Creed.
    Was bei der Serie sicher kritisiert werden kann, ist die Episodenzahl, die war zu hoch für die Geschichte und hatte viele Filler-Episoden. Zudem ist Garner jetzt auch nicht ein Riesen-Schauspieltalent.
    Macht das Spass mit einer verkappten Geschichtslehrerin historische Serien zu schauen? Ich les je nach Interesse im Anschluss ein wenig nach und wundere mich immer wieder, was abgeändert wird, oft überhaupt nicht nachvollziehbar. Etwa hat man den Franzmannkönig bei der einen Borgias Serie einfach zu einem 50jährigen gemacht, obwohl der relativ jung war in dem Zeitraum, wo das spielt. Ich seh da jetzt nicht die künstlerische Freiheit, um die Dramaturgie zu verbessern, indem man jemanden einfach künstlich älter macht.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651702
    ChrisKongChrisKong
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    Nach Der Name der Rose hab ich eine weitere Qualitätsserie in den Player geschoben, Westworld. Das beginnt eigentlich recht gemächlich und erinnert mich stark an Marco Polo, wo auch viel Zeit in das Worldbuilding investiert wurde, damit man mit der Umgebung und den Figuren vertraut wird. Viel passiert nicht in den ersten 3 Episoden. Der philosophische Anstrich gefällt und die Darsteller sind ohne Ausnahme sehr gut. Man ertappt sich immer wieder dabei, wie man hinter jedem eine künstliche Person vermutet.
    Was mir auch aufgefallen ist, von der realen Welt sieht man rein gar nichts. Das lässt interessante Optionen offen, gerade wenn man z.B. die Filme kennt. Das Westernszenario wirkt hochwertiger als in so manchem Westernfilm. Bin mal gespannt, wies weitergeht.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651685
    ChrisKongChrisKong
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    Ich bezieh mich nicht auf den Artikel sondern das Konzept immer neue Fragen aufzuwerfen, um alte nicht zu beantworten. Akte X ist ein prototypisches Beispiel dafür.

    als Antwort auf: Days Gone #1651670
    ChrisKongChrisKong
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    Lieber einen neuen Teil als eine Erweiterung. Nach dem Hauptspiel hatte ich keine Lust mehr, die Map nach den letzten 3 IPCA-Teilen abzugrasen, das sagt mMn schon alles.
    Das Verbesserungspotenzial ist recht gross. Hier kann eine Fortsetzung wirklich punkten.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651669
    ChrisKongChrisKong
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    @SFN
    @Star Trek – Discovery
    Interessant, dass das Fazit von Chris doch nicht so vernichtend ausfällt, was das Finale angeht, wie erwartet.
    Plotholes, Logikbrüche, schwache “Erklärungen” insb. der Kontinuitätsprobleme und eine episodenübergreifend ständig heulende Burnham ( ? ) haben sich bei mir der insg. sehr guten Optik und der teils flotten Inszenierung entgegen gestellt.

    Hmm, ja vernichten wollt ich die Serie ja nicht, das schafft sie schon selber, wenn sie so weitermacht. Ich kann alles, was du dazu sagst, unterschreiben. Ich wundere mich dann immer, wenn andere so positiv davon schreiben. Das fühlt sich dann immer so an, als hätten die was ganz anderes geschaut. Ich seh ja Plothole-Schwächen gerne nach, aber wenn man die Dummheit der Autoren so aufs Auge gedrückt kriegt, kann ich nicht schweigen. Und ich hock ja jetzt nicht mit einem Notizblock vor der Kiste.
    Wie auch schon erwähnt, werden die physikalischen Grenzen aufgehoben, schreibt man sich irgendwann ins Nirvana. Fast alle Superheldenfilme und -serien sind leider irgendwann an dem Punkt. Oder man findet Auswege, um Situationen zu lösen und langweilig wie das Leben ist, würde man darauf wieder zurückgreifen. Aber in Serien sind die dann auf einmal wieder ratlos. Bestes Beispiel, TWD. Sich mit dem Blut der Toten einzusalben und man wird nicht erkannt von der Zombiemeute. Das macht man sogar in späteren Staffeln wieder. Aber dazwischen gibt es zig Situationen, wo die Autoren diesen Umstand einfach vergessen haben. Die Figuren in der Serie würden aber aus Erfahrung wohl genauso verfahren. Das ist eben Dumbass-Writing, bei dem die eine Hand nicht weiss, was die andere tut, sprich der Showrunner ist eine Pfeife und hat den Laden nicht im Griff.

    @Akte X

    Auch wenn die Folgen da stärker getrennt sind, ist das ein perfektes Beispiel sich in unzählige Sackgassen zu schreiben. Und nein, auch wenn die MotW Episoden dann besser abschnitten, der Grund einzuschalten war schon, endlich rauszufinden, was es mit dem Verschwinden der Schwester auf sich hatte und ob Mulder irgendwann Scully würde bumsen oder umgekehrt. ^^
    Und anstatt Rätsel befriedigend aufzulösen, entwarf man immer mehr Fragen, die zusehends im Nichts versandeten und mit den Filmen noch wirrer wurde. Die vorletzte Staffel war dann etwas vom armseligsten, was ich je im TV gesehen habe. Als hätte ein unbegabter Fan-Autor Regie geführt. Gab ja wohl noch einen Nachschlag, den ich mir bis heute nicht angetan habe.
    Die Chance, das alles irgendwie sinnvoll zusammenzuführen, wurde nie genutzt. Leider baute die Reihe dann auch bei den Case of the Week Episoden so stark ab, dass von 24 Episoden einer Staffel vielleicht noch 3 überhaupt interessant waren.

    Ähnliche Problematiken mit Zerfaserung der Handlung bis in die Belanglosigkeit erlebten auch True Blood u.a. Irgendwann wars dann einfach so egal, dass man einfach keinen Bock mehr hatte überhaupt einem Handlungsstrang zu folgen.

    Interessant finde ich noch folgendes:

    https://de.wikipedia.org/wiki/The_Leftovers

    Die Serie hatte ich abgebrochen, weil in der Tendenz auch so ein Müll in Common war wie bei anderen Mystery-Serien. Auch wenn das Mysterium ja nicht aufgelöst werden sollte. Aber hier wie bei Akte X nahmen wohl die Zuschauer ab, weil mit jeder weiteren Staffel gabs weniger Rezensionen und jede Staffel war klar besser als die vorherige, geht man danach. Das heisst für mich im Umkehrschluss, dass am Ende einfach noch die beinharten Fans dabeiblieben und mMn keine sehr breite Meinung mehr abgebildet wurde. Aber wenn ich so den Inhalt der letzten Staffel überfliege, bereue ich es kein Stück, die Serie nicht weiter verfolgt zu haben. 🙂

    Neben der Abrams und Carter Methode, gibt es noch die Lynch-Methode. Der Name ist Programm. Anstatt sich überhaupt erst um Antworten zu bemühen, ändert man das Konzept und kackt irgendeinen Kunsthaufen hin, den eine abfeiern und andere sich fragen, warum man nicht gleicch was anderes draus gemacht hat. Bis heute frag ich mich, warum man aus jedem Charakter einen dümmlich dreinblickenden, verwirrt faselnden Stichwortgeber gemacht hat, obwohl das per Definition kaum einer in Twin Peaks gewesen ist, weder in Staffel 1 noch 2.
    Aber gut, mit dem Thema bin ich durch.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651668
    ChrisKongChrisKong
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    Aber wer auch immer da den Cutter/die Cutterin gemacht hat, hat vermutlich nebenher stark gesoffen. ? Szenenanschlüsse sind oft tiefe schwarze Löcher … aber gut.
    Was war noch …?

    So gings mir beim Tod der einen Figur, da musste ich wirklich nochmals an die vermutete Stelle zurückspulen, um diesen zu bescheinigen. Ein Wimpernschlag und man kriegts kaum mit. Wirklich keine herausragende Schnittleistung.
    MMn war das grösste Problem am Film, dass er sich nicht so recht entscheiden konnte, was er sein wollte. Zu wenig ernst, zu wenig komisch, zu wenig brutal.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651657
    ChrisKongChrisKong
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    Lost funktioniert wohl genau nach dem Prinzip, ungesehen. Aber auch das ist ein alter Hut, denn Akte X tat das schon zig Jahre davor und hat es schon ins Extrem getrieben. Das war am Ende nur noch schwachsinnig und mit mehr losen Enden als die Requisiten von Houdini.
    Zwischen undurchdachtem Mist und intelligenter Konzeption als Selbsterfahrung kann man auch einfach anhand der handwerklichen Qualität entscheiden. Oft sind dann auch die Dialoge minderwertig oder die Kohärenz der Geschichte wird durch Widersprüche sabotiert. Sci-Fi Serien drängen sich oft in ein physikalisches Vakuum, wenn man ständig Grenzen festlegt und diese permanent überschreitet. Daraus resultieren dann oft Deus ex Machina Lösungen für Probleme und Plots die nach 5 Minuten zu Ende wären, würden sich nicht alle so doof anstellen. Jessica Jones Staffel 3 ist da auch so ein Paradebeispiel. Ist die Glaubwürdigkeit erst mal dahin, lässt sich das nur noch schwer in die Spur zurückbringen.

    als Antwort auf: Tops & Flops – Forum Edition #1651608
    ChrisKongChrisKong
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    Top 1 Würstchen für die Würstchen

    Grillieren mit der Familie an einem angenehmen Sommerabend. Dazu selber gemachte leckere Salate.

    Flop 1 Arbeit macht nicht frei

    Die selbst gemachten Salate wurden von mir gemacht. Das heisst ein Haufen Arbeit, daneben noch Vorbereitungen für ein betriebsinternes Frühstück und Arbeiten am Samstag. Von erholsam kann dieses Wochenende keine Rede sein.

    Top 2 Der Name der Rose Serie

    Die 8 Episoden haben mir sehr gut gefallen, gab mMn keinen einzigen Hänger. Wer den Stoff mag, sollte in diese Neuinterpretation mal reinsehen. Ist erhältlich auf Bluray.

    Flop 2 Service-Wüste

    Von Indeed-Film kam nie eine Antwort. Sauladen und wird mit seinen Produkten auf der Watchlist nach hinten versetzt. Wenn ich Zeit finde, schreibe ich Müller an, wo ich den Film gekauft habe. Trotzdem, wozu ein Kontaktformular und separate Emailadresse angeben, wenn dann nicht geantwortet wird. Und ja, ich bin sehr höflich gewesen, denn ich wollte ja was von ihnen. Mal sehen, vielleicht wirds Zeit für einen Rant.

    Top 3 Nächste Freizeitaktivitäten

    Die Vorfreude auf nächste Woche ist da, es geht wieder mit dem Schlauchboot auf den Fluss. Hoffentlich ists auch am Wochenende schön, dann wird auch wieder im Wald grilliert.

    Flop 3 Schwache Staffeln

    Star Trek Discovery und Jessica Jones strotzen leider nicht grad vor Originalität und die Drehbücher sind so schwach wie auch die Dialoge. Erstere Serie enttäuscht, weil Staffel 1 eigentlich ganz ordentlich war, vor allem für eine erste Staffel einer neuen Serie in einem bekannten Universum. Und Jessica Jones, tja ja, ich war nie der grösste Fan, aber da alle MCU Serien gesehen, war auch die 3. Staffel als Abschluss fast schon Pflicht. Ich hoffe noch immer auf irgend einen coolen Gastauftritt. Aber die ganze Ausrichtung der Staffel sieht absolut nicht danach aus. Das wars dann. Schade um die vielen interessanten Figuren, die damit in Rente geschickt wurden. Hätte ich drei Wünsche bei Netflix frei, würde ich mit je einem eine Jessica Jones Staffel gegen eine des Punishers tauschen. Immer noch unglaublich, was Netflix für ein Saftladen geworden ist und das Projekt einfach so eingestellt hat.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651607
    ChrisKongChrisKong
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    Also in den meisten Rollenspielen wird auch nicht gepimpert. Ich fand einfach das Thema viel zu breit ausgewalzt und dadurch gabs keinen eigentlichen Impact. Das wäre sogar für eine Outer Limits Episode recht dünn gewesen.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1651586
    ChrisKongChrisKong
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    Oh my, diese Dialoge in Jessica Jones sind zum Teil echt zum Fremdschämen. Das ganze ich bin jetzt ein Held/Superheld-Geschwafel klingt so infantil, dass es schmerzt. Der Schurke wirkt auch nicht wirklich überlegen, sondern die beiden Damen einfach zu doof.
    Leider sind in dieser Serie fast alle Figuren unsympathisch oder langweilig. Ironfist war auch zum Teil unterirdisch und erinnerte mehr an eine Fantasy-Serie aus den Neunzigern, aber auf eine gewisse Art hat sie unterhalten und Ironfist selbst war auch nicht das Problem dabei.

    Dafür hab ich vor kurzem noch ein Kleinod geordert, das ich heute mal gestartet habe. Die Rede ist von der Name der Rose. Man hat aus dem Buch eine 8-teilige Serie gemacht mit Turturro in der Hauptrolle. An die atmosphärische Dichte von Annauds Film kommt die Serie nicht ran. Fast jeder Darsteller des Kinofilms ist in punkto Charisma den Serienversionen überlegen. Das ist aber nicht weiter tragisch. Rupert Everett als Bernardo Gui und James Cosmo als Bruder Jorge stehen ihren Filmvorbildern in nichts nach und übertrumpfen diese mMn sogar.
    Der Inszenierungsstil ist wie bei vielen Historie-Serien recht trocken und wirkt jetzt auch nicht moderner oder frischer.
    Nichtsdestotrotz kann die Serie mit einer Vertiefung der Handlung und des Kontexts aufwarten. Auch werden die Werdegänge von Salvatore und Remiggio besser beleuchtet. Ich hab bis jetzt die Hälfte der Episoden geschaut und tatsächlich hält sich die Spannung. Der Liebesgeschichte um Adson von Melk wird auch mehr Platz eingeräumt.
    Hat sich für mich insgesamt schon gelohnt. Und doch ist es wirklich erstaunlich, wie der Film die Handlung auf seine Laufzeit eindampfen konnte und trotzdem auch noch heute perfekt funktioniert.
    Aber ich mag die Serie fast genauso, würde im Zweifelsfall dem Film aktuell den Vorrang geben. Aber noch stehen 4 Episoden aus.
    Fans solcher Serien können bedenkenlos zugreifen.

    als Antwort auf: Günstiges Angebot gesichtet ! #1651585
    ChrisKongChrisKong
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    Oh miese Steuerung, dann bin ich meistens raus. Warum da einige immer meinen, das Rad neu erfinden zu müssen, bleibt deren Geheimnis. Mir geht das Stick-Gedrücke, gerade fürs schneller laufen eh aufn Sack.

    als Antwort auf: Smalltalk #1651584
    ChrisKongChrisKong
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    Die hätten sogar noch fieser sein können und ein paar Kölsch springen lassen. 🙂

    als Antwort auf: Smalltalk #1651573
    ChrisKongChrisKong
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    Halt, die Amerikaner boykottieren doch Huawei wegen Spionage. Google ist es verboten Huawei mit Android zu unterstützen, wegen Spionage.
    Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. ^^

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651562
    ChrisKongChrisKong
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    Vice

    Der Porträt eines veritablen Arschlochs in einem Dunstkreis weiterer Arschlöcher. Liest sich wie der Beschrieb zu Inside Wikileaks, nicht?
    Wenn man meinte, Assange wäre skrupellos, dann verblasst er regelrecht gegenüber Dick Cheyne. In Teilen mutet das Szenario wie eine Satire an, ist aber bitterer ernst. Zum Schluss gibts noch ne fette Pointe, die ich so nicht erwartet habe und den Zynismus des Streifens auf ein neues Level hebt.
    Footage aus dem RL einzubauen ist seit jeher beliebt, und der Trend wird hier beibehalten.
    Als Trump von Drain the swamp sprach, hätte das wie die Faust aufs Auge zur Ära Cheyne gepasst. Und dabei wird der Machtmissbrauch nur angerissen. Aufträge unter der Hand, Halliburton lässt grüssen, Lügen und Hetze, das ist die Agenda des Vice President. Seine Mitstreiter sind wenig besser, haben aber vermutlich nie den ganzen Durchblick wie Cheyne gehabt.
    Ein besonderes Lob verdient das Makeup. Vorbei die Zeiten, in denen auf alt geschminkte Darsteller einfach scheisse aussahen. Bale, Adams, Carell, Rockwelll und Perry werden förmlich zu Ebenbildern von Cheyne, seiner Frau, Donald Rumsfeld, George W. Bush und Colin Powell.
    In Kombination mit dem herausragenden Schauspiel des gesamten Ensembles, lässt der Film kaum einen Wunsch offen. Die komödiantischen Elemente hätten mMn auch etwas mehr herausstechen dürfen. Wer regelmässig John Oliver und Co. sieht, für den mag einiges zu brav sein.
    Aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau.
    Fazit: Ein sehenswerter Film zu einer ganz und gar nicht sehenswerten Person, die alles und jeden verkaufen und manipulieren würde, wenn es seinen Zwecken dient. Etwas bleibt aber aussen vor, seine Motivation wird nie wirklich greifbar. Ist es die reine Machtgier, es zu tun, weil man es kann? Und als wäre das nicht schon tragisch genug, ist die Realität weiterhin so, dass die Amis, sprich deren Regierung, machen können, was sie wollen und kaum Konsequenzen zu fürchten haben. Die Zeche zahlen andere, nicht die Machtelite.
    Bleibt der fromme Wunsch, dass diese Leute eines Tages die gerechte Strafe dafür erfahren werden.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1651551
    ChrisKongChrisKong
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    Das Schwierigste dabei ist ja logischerweise der Tonschnitt. Wenn man Szenen neu anordnet, passt die Musik unter Umständen überhaupt nicht mehr. Da brauchts extrem Knowhow, wenn das alles wieder fliessend passen soll. Also nur mit schneiden ist es nicht getan. Werde ich mir mal vielleicht bei Gelegenheit reinziehen. Danke für die Info.

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