ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerIch weiß gar nicht, ob ich jemals einen ganzen Tag nichts gegessen habe.
Wenn man die ersten 24h schafft, ist man quasi über den Berg. Danach stellt sich das Hungergefühl recht schnell ein. Kann da aus Erfahrung sprechen. Und das mit der anderen Wahrnehmung von Essen kann ich auch so bestätigen.
Dafür sollte man die Finger von Lowcarb-Diäten lassen, und zwar aus rein psychischen Gründen. Dazu gibts auch dokumentierte Fälle. Aber das wird im Video ja auch indirekt angesprochen, also dass kalorienreduzierte Diäten nix Gutes sind.
ChrisKongTeilnehmerThe Last Guardian
Gestern oder sollt ich sagen heute in aller Frühe beendet. Das Spiel erinnert in nicht wenigen Momenten an Ico. Das Ziel des Spiels ist ja auch ähnlich, irgendwie dem Gemäuer entkommen. Aber während bei Ico der Anhang eher problematisch ist, so ist der Gefährte des Heldes, der im Abspann schlicht Boy genannt wird, ein ganz anderes Kaliber. Die Beziehung der Beiden ist das Herzstück des Spiels. Der Grossteil des Gameplays verlagert sich auf Physik-Rätsel und Erkunden der Umgebung. Die Lösung ergibt sich meist aus der reinen Logik und Intuition. Das macht es absolut grossartig. Bin sogar ein bisschen stolz, dass ich für keine Stelle im Spiel einen Guide bemühen musste oder dgl. Einzig das letzte Problem mit der Kugel im Ventilator, da war ich kurz davor. Wobei ich anfangs mit der Vermutung sogar richtig lag, aber nicht kapiert hatte, dass man die Möglichkeit dosiert einsetzen muss, für den gewünschten Effekt. Und an einer anderen Stelle, wars ein witziger Zufall, der mir geholfen hat, Stichwort Wasserverdrängung.
Das Spiel fordert in gewissen Momenten aber auch recht Geduld, denn Trico zeigt zwar sehr oft, was zu tun ist, wenn er dann aber auf Anweisung etwas tun soll, ist es eminent, richtig positioniert zu sein, sonst triggert man die Aktion nicht wirklich.
Besonders gefallen hat mir die pompöse Level-Architektur, so sollte ein Tomb Raider aussehen. Prachtbauten, die eine mystische Aura verströmen und zum Erkunden einladen. Einige der Wege führen denn auch bewusst ein eine Sackgasse. Etwas schade, gibt es ausser Fässern nicht viel in den toten Winkeln zu entdecken. Leider ist mir das Geheimnis der kopflosen Statuen erst im Schlussteil eröffnet worden, davor aber schon min. zwei Stellen passiert, hinter denen min. zwei Durchgänge lagen und in min. einem auch gleich ein Fass.
Aber so schnell wird das Spiel nicht noch einmal durchgespielt werden, auf den Wiederspielwert baut The Last Guardian eigentlich nicht. Ist aber ok so.
Der Soundtrack trägt einen wesentlichen Teil zur Stimmung bei und ist einer der besten Spielesoundtracks, die ich bislang gehört habe.
Ich bin nun schwer versucht, SotC als Remaster nachzuholen, seinerzeit fand ich gerade die Reiterei den absoluten Abturner und die Steuerung insgesamt recht schwammig. Da kam keine Freude auf. Mal sehen.
ChrisKongTeilnehmerWonder Woman
Die DC-Damen-Version von Captain America oder der so ziemlich einzig gelungene Versuch von Warner einen Marvel-Film zu kopieren. Justice League dürfte dann der misslungene Versuch sein, die Avengers zu kopieren. Aber das find ich dann später raus.
Wonder Woman kann man sich geben, auch wenn die erste Viertelstunde recht heavy ist. Der Anteil an pathetischem Gelaber und grottigen Dialogen ist schon fast toxisch. Davon erholt sich der Film dann ein wenig und zaubert auf die Leinwand, was man von einem Film dieser Kategorie erwarten darf. Humor gibts gaaaanz selten, die Nebenfiguren hätten sich dafür durchaus angeboten.
Die Schurken sind mal wieder Abziehbilder. Im Finale kommt wenigstens etwas Dark Souls Feeling auf, Rüstung und Soul Spear sei Dank.
Sollte es da einen Hype um den Film gegeben haben, dann kann ich das nicht nachvollziehen.
Tonmässig kann man durchaus von Referenzmaterial im Bereich der Superhero-Filme sprechen. Der Score trumpt auch regelmässig auf.
Für Fans von Captain America und dem zweiten Sherlock Holmes Film von Guy Ritchie.
ChrisKongTeilnehmerJa, die Box hab ich auch. Hätte halt gut zu den anderen Mediabooks wie Halloween und Freitag der 13. und Hellraiser gepasst. Aber hier ist wirklich nicht von einem angemessenen Preis die Rede.
ChrisKongTeilnehmerIch bin ehrlich gesagt eher bei den limitierteren Sachen oder die, die mich direkt interessieren Vorbesteller. Bei Horrorstreifen werde ich oft eben durch die Veröffentlichung in einer anständigen Fassung erst angesprochen. Hatte da auch ein Auge auf die Nightmare on Elmstreet Filme geworfen, aber das ist ja wirklich Verarsche, die genau gleichen Discs einfach im MB anzubieten. Da finde ich den Aufpreis ziemlich dreist. Auch schade für Sammler, wenn Teile einer Reihe nicht verfügbar sind in einer gleichen Edition, z.B. Hellraiser. Bis Teil V hab ich alle als White Edition im Mediabook. Danach kam nichts mehr.
Aber Horrorfans haben wenigstens sehr viele Labels, die sich darum kümmern. Davon können andere Genres nur träumen. Mich nervt es insbesondere, wenn Rechteinhaber auf den Lizenzen hocken und nix machen, wie z.B. Warner. Die halten div. Lizenzen auch von anderen Studios, machen aber nichts draus. Selber bringt man lieber die gleichen 10 Filme in einer neuen Auflage raus.
ChrisKongTeilnehmerDann sieht man sich dann wohl da.
ChrisKongTeilnehmerShip to Busan, die inoffizielle Fortsetzung. They meant, the captain was drunk, but the truth is much more terrifying.
ChrisKongTeilnehmer@Spartan
Wobei mir einige der “Übersetzungen” besser gefallen als das Original, z.B. Spiel mir das Lied vom Tod.
ChrisKongTeilnehmerReady Player One
Oder Fanservice the Movie. So spannend wie der durchschnittliche Harry Potter Film. Einmal mehr darf Mendelsohn sein Talent an einen faden Schurken verschwenden, während die durchaus sympathische Heldenriege sich zum Ziel vorkämpft und am Ende sind alles bessere Menschen. Dabei wird fleissig aus der Populärkultur zitiert und das in einer sehr hohen Schlagzahl.
Die Scheibe hat ordentlich Rumms.
Fazit: Von Spielberg darf man durchaus mehr erwarten.Summer of 84
Wurde gut unterhalten, gegen Ende wurde es nochmal richtig spannend. Allerdings ging ich von einem deutlich krasseren Streifen aus, nach dem, was ich im Vorfeld darüber gelesen habe.
Die Mucke kommt ebenfalls sehr gut. Vielleicht hätte es noch etwas mehr Humor haben können.
Das Mediabook enthält neben dem Film auf Bluray und DVD noch eine Soundtrack CD. Guter Kauf.4. März 2019 um 10:14 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1637389
ChrisKongTeilnehmerNach ein paar Stunden mehr mit Last Guardian, kann ich getrost sagen, das Spiel gefällt mir immer besser und erinnert stark an Ico. Es geht zwar bislang immer straight vorwärts, aber der Fortschritt wächst irgendwie recht organisch und man lässt sich stark von der Intuition lenken. Es wird häufig zwischengespeichert, hier hätte ich aber lieber selbst die Kontrolle, da für mich nicht klar ersichtlich ist, ab welchem Kontrollpunkt ich starte, wenn ich das Spiel beende.
Neben dem Mist mit der Invertierung, die sich im Moment erübrigt hat, kann ich bislang nur die nicht abschaltbaren Einblendungen kritisieren. Auch da, was soll der Scheissdreck? Das ist der Immersion einfach absolut abträglich, weil man sonst auf allen anderen Schnickschnack verzichtet und gerade das Rumprobieren den Reiz ausmacht. Ein Tutorial lass ich mir noch gefallen, aber ich brauch nicht den hundertsten Hinweis, welche Taste ich zum Springen, Klettern und Greifen drücken muss. Sind heutige Spieler mittlerweile so verblödet, dass sie das brauchen???
Ansonsten nimmt mich die meditative Stimmung in ihren Bann.
ChrisKongTeilnehmerThe Good Cop Staffel 1 Netflix
Oder auch the Guilty Pleasure Coop. In 10 Episoden darf Tony Danza (Wer ist hier der Boss?) als zwielichtiger Coop, der bei seinem Sohn lebt, der ebenfalls Cop ist, humoristische Akzente setzen. Das tut die Serie leider etwas zu wenig, denn jedes Mal, wenn sie es tut, ist sie wirklich köstlich. Die Fälle könnten direkt von Psych oder the Mentalist sein, nix Besonderes also. Am Ende gibts sogar unerwartet einen Cliffhanger.
Sein Sohn hat irgendwie etwas leicht trottelig-nerdiges an sich, das ihn an eine Videospielfigur erinnert.
Da ist noch deutlich Luft nach oben, mal weiterschauen, wenns neue Episoden gibt.
ChrisKongTeilnehmerYour Name Netflix
Der Film hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen. Einerseits schafft er es tatsächlich, dass ich mich für die Charaktere interessiere, deutet dann andererseits gewisse Sachen nur an, bezw. verfolgt sie nicht weiter. MMn ist der Film zu stark überfrachtet. Vielleicht kann ich auch nur den Wunsch, ein Tokyoter Stadtjunge zu sein, nicht nachzuvollziehen. Ich glaub ich wär dann lieber das Mädchen auf dem Lande. ^^
Neben Körpertausch, Zeitreise webt er noch zart japanisches Lokalkolorit ein. Ich glaube, dass das alles als Serie zig mal besser funktioniert hätte. Dann hätte man den Charakteren durchaus noch mehr Raum einräumen und die Verhältnisse untereinander besser beleuchten können, wie etwa die Beziehung zu ihrem Vater usw.
Fazit, zu stark ambitioniertes Coming of Age Drama, dem etwas mehr Fokus gut getan hätte.
ChrisKongTeilnehmerDas Spiel Netflix
Ein Pärchen betreibt Paartherapie, indem es sexuelle Fantasien auslebt in ihrem Weekend-Domizil. Das geht King-mässig gründlich schief und schon bald ist Carla Cugino einer unangenehmen Situation ausgeliefert, der Überlebenskampf beginnt. Ähnlich wie in 127 Hours wird auch grad noch das Eheleben und die Vergangenheit aufgearbeitet. Bruce Greenwood agiert gewohnt solide und beherrscht es sehr gut, die Stimmung zu lenken.
Das alles funktioniert längstens sehr spannend und ist wirklich sehr gut gemacht. Auch hier sollte man die Logik bitte an Seite lassen. Nur so viel, das Bett ist nicht festgeschraubt, insofern soll die Frage nach dem fehlenden Möbelrücken durchaus gestellt sein, zumal das später ja auch gemacht wird.
Das letzte Viertel des Films und insbesondere der Epilog sind wieder mit das überflüssigste, dümmste, was mir in letzter Zeit unter die Augen gekommen ist. Hier wird wieder aufgeklärt, übererklärt, restlos alles aufgelöst, zum Teil so haarsträubend dumm, dass es körperliche Schmerzen auslöst. Das hat der Film sowas von nicht nötig gehabt. Hier sollte es einen Zuschauer Cut geben, der den Teil weglässt, dann hätte man hier klar eine King-Verfilmung, die zu den besseren zählt.
Leute mit empfindlichem Magen seien gewarnt, bei der einen Szene hätt ich selber fast gekotzt. Wer den Film gesehen hat, weiss sicher, was ich meine.
Unter Strich von mir eine Empfehlung mal reinzuschauen, der positive Teil überwiegt, der Schlussgang ist für mich einfach ärgerlich. Aber vielleicht stören sich andere da nicht so dran.
Ah ja, von Ladegerät hat man scheinbar auch noch nie was gehört. 🙂
ChrisKongTeilnehmerSnowpiercer ist halt ein nettes Kuriosum, nicht überragend, aber sehr unterhaltsam. Gibts jetzt da die Serie schon, hat die jemand gesehen?
Gestern noch 2 Filme geschaut, die wieder mal starke Anforderungen an die Logik-Ausblendungsskills stellen.
A Quiet Place
Regisseur John Krasinski, Ehemann von Filmpartnerin Emily Blunt, scheint Last of Us und Resident Evil gespielt zu haben. Die vorkommenden Monster wirken wie ein Mix aus Lickern und Clickern. Die reagieren sehr sensibel auf Töne und scheinen selber schrille Töne zu verursachen. Das heisst, ruhig verhalten, absolut ruhig, dann erwischen sie dich nicht. Immer wieder werden Schnipsel im Hintergrund gezeigt, die die Katastrophe ein wenig illustrieren. Hab da jetzt aber nicht direkt mitgekriegt, ob das Ausserirdische sind oder was auch immer. Intelligent scheinen die nicht zu sein, sondern eher instinktiv zu reagieren. Abgesehen davon, wenn die die Raumfahrt beherrschen, dann sind die wohl nur nach Gehör geflogen??? Auch zum Schmunzeln, die Presse kennt ihre Schwachstelle, das sensible Gehör. Das gesamte Militär der Erde aber nicht? Ich mein, da braucht man jetzt auch kein Genie zu sein, um es mal mit verschiedenen Tonfrequenzen zu probieren, um die zu irritieren. Denn, jetzt kommt das komische, können die Biester Töne von Menschen von denen von anderen untersccheiden. Sie reagieren dann aber stark selektiv, die Tierwelt spielt kaum eine Rolle… Dann fragt man sich, wie die Familie im Film so lange überleben konnte, wenn sie sich permanent so ungeschickt anstellen und generell immer draussen rumschleichen, warum auch immer. Und nicht, dass die da Ablenkungslautgeber dabei hätten, sollte mal ein Viech ihren Weg kreuzen. Nö, die sind dumm wie Brot.
Dem gegenüber steht ein menschliches Drama, welches wirklich toll gespielt ist. Die Darsteller wirken absolut glaubhaft in ihren Rollen, die Anspannung wirkt echt. Auch die Spannungsmomente passen. Die Monster schlagen problemlos Löcher in Metall und wirken aufgrund ihrer Schnelligkeit sehr gefährlich.
Leider wird das am Ende ad absurdum geführt. Mit einer simplen Pumpgun sind sie zu erledigen. Für mich funktionierte die Prämisse nur unter dem Verdikt der schieren Unbesiegbarkeit. Aber wenn man mit konventionellen Waffen den Biestern beikommt, dann ist das irgendwie paradox.
Dann tauchen da noch Selbstmörder auf, die, warum auch immer, zig hundert Tage warten, um dann genau im richtigen Moment für Gefahr sorgen. Warum die nicht ihr Heim schalldicht machen und wie die Furzen und Schnarchen während der Schlafphase verhindern, ist auch ein Rätsel.
Das Ende offenbart dann leider, dass man sich darum sowieso nie geschert hat. Ein sorgfältigeres Drehbuch, dann hätte der Film sehr viel mehr Potential entfalten können. So bleibt man auf halber Strecke irgendwie hängen. Schade, denn was der Film gut macht, ist wirklich top. Die Monster sieht man für meinen Geschmack einen Ticken zu viel.
Falls das Krasinskis Regie-Debüt ist, ist es wirklich beachtlich.
Für Fans von Last of Us.
ChrisKongTeilnehmer@Kaoru
Nein, siehe die Anmerkungen am Anfang und Ende des Posts. Mich interessiert lediglich, was so eure Top Filme ab 2000 sind. Die lange Liste ist von der Cinema Redaktion, die glänzen leider öfter mal mit mangelnder Kompetenz, was ich bei der Erstellung der Liste auch gar nicht unterstelle. Trotzdem verwundert es, was für Filme da unter den Tisch fielen.
Wie gesagt, die Liste der BBC-Umfrage ist dann richtig übel. XD
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