ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmer@Nightrain
Diese Listen sind für Leute die gerne ein überraschungsarmes Leben führen wollen. Stell dir vor Capcom und SE stellen ihr gemeinsames Projekt Final Evil vor, manch einer bekäme einen Herzinfarkt.
ChrisKongTeilnehmerok ich überlege mir eins.
ChrisKongTeilnehmerManche Sachen sollten immer im Mysterium der verschwurbelten Worte verborgen bleiben.
ChrisKongTeilnehmerIkarudenshin hatte recht. Spieler und Avatar sind ja nicht dasselbe, ausser man hat die Gamerpsychose

ChrisKongTeilnehmerDer Spieler???
ChrisKongTeilnehmerIch glaube, wenn der 3DS im Standby ist, dann registriert er andere Nutzer die eben so die Streetpass Funktion aktiviert haben und diese Begegnungen werden gespeichert oder sowas. Hab das aber auch noch nie so richtig ausprobiert. Gibt ja auch wichtigeres

ChrisKongTeilnehmer@Carot
Missstände anzuzeigen ist immer selektiv! Vielleicht kann man daraus eine kleine Serie machen, Titel: Baustelle Videospiel: Eine Bilanz von Versäumnissen.
Das mit Foxconn habe ich schon bei meinem ersten Post angehängt. Aber gibt sicher noch einiges mehr, was diskutabel wäre. Nur brauchts einen roten Faden und etwas Moderation, sonst können wir gleich über Gott und die Welt plaudern.
Das Hollywood mit dem Militär zusammenarbeitet ist ein alter Hut. Hier ist mir allerdings wichtig, dass sich der Film auch kritisch mit der Art der Konfliktbewältigung auseinandersetzt. Ein glorifizierender Film wie Act of Valor, der ein überlanger CoD Trailer ist, kann mir persönlich gestohlen bleiben. Gibt auch etliche kritische Filme, die keine Unterstützung vom Militär erfahren haben.
Man kann sich auch nur dann an die Nase fassen, wenn einem nicht der Blick dafür vernebelt wird. Oder findest dus besser man thematisiert nicht mal den Bruchteil der Probleme? Nein, man kann sich nicht um alles gleichzeitig kümmern, aber eben halt mal Step by Step anfangen.
In diesem Sinne, dont kill the Messenger.
ChrisKongTeilnehmerKlar wird die Waffenindustrie nicht von solchen Lizenzgebühren finanziert. Und ebenso klar ist, dass wir vieles konsumieren, was anderen auch zum Nachteil gereicht. Aber am Anfang steht immer, den Missstand erst mal aufzudecken. Wenn man nicht mal davon weiss, dann geht gar nichts. In einem weiteren Schritt gilt es dann die Politik zu bemühen, entsprechende Gesetze zu erlassen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Stelle das bei mir selber fest, ich werde zwar nicht alle guten Vorsätze einhalten können, denn der Geist ist Schwach und das Fleisch ist billig, oder so
, aber wenn jeder nur ein klein wenig sich bemüht, dann könnte diese Welt ein soviel besserer Ort sein.
Persönlich schaue ich, regionale Lebensmittelproduzenten beim Einkauf zu berücksichtigen, saisonal einzukaufen (Erdbeeren im Winter aus dem Ausland zu kaufen, ist wirklich total schwachsinnig) und mich selbst immer wieder in Frage zu stellen. Denn besser machen kann mans immer.
Von heut auf morgen wird sich nicht viel ändern, aber das ist doch kein Grund, immer jeden bekannten Missstand in der Gesellschaft zu akzeptieren.
Die Industrie bewegt sich nur, wenn man sie beim Geldbeutel trifft.
Insofern kann hier jeder seinen Beitrag leisten und sei es auch nur im kleinen.
Auch wenns ein Kampf gegen Windmühlen ist, so darf man solche Sachen ruhig thematisieren, denn schliesslich muss unser Vergnügen nicht zwingend mit dem Leid anderer erkauft werden.
ChrisKongTeilnehmerIch frage mich gerade wieviel Kaltschnäutzigkeit es braucht, um den Shitstorm den MS kriegt zu ertragen. Können Mattrick und Harrison ruhig schlafen. Da würde man gerne mal Mäuschen spielen.
ChrisKongTeilnehmerBut dies!
ChrisKongTeilnehmerGewalt gehört mMn nur in Games, Filme, Literatur und Kunst. (Kampfsportarten mal ausgenommen). Als wir in der Schweiz für ein Waffenexportverbot abgestimmt haben, da war ich dafür. Waffen existieren nur aus einem Grund, zu töten. Waffenfabrikanten weisen ja gerne den Schwarzen Peter von sich, sie drücken ja nicht ab.
Fakt ist aber, je mehr Waffen in einem Land verbreitet sind, desto höher ist die Anzahl an tödlichen Ausgängen bei Konflikten, bei denen Gewalt zum Einsatz kommt. Ein weiterer Punkt ist die latente Gewalt in den Häusern und Wohnungen, die durch das Vorhandensein einer Waffe, billigend in Kauf genommen wird, was sich in laschen Gesetzgebungen niederschlägt. Ich rede hier von der Schweiz. Von Amerika fange ich gar nicht erst an.
Das Gamehersteller Lizenzgebühren für virtuelle Waffenreplika in Games bezahlen, finde ich gelinde gesagt skandalös. Ich hätte diesen kurzen Kommentar dazu vielleicht sogar überlesen, darum danke für diesen Hinweis, Rusoko.
Viele Menschen leben also in einem ständigen Klima der Bedrohung durch Waffengewalt. Und jedes Opfer ist eines zuviel. Die Waffenlobby argumentiert immer zweierlei, nämlich, dass wenn keine Schusswaffen zum Einsatz kommen, halt auf Messer und dergleichen ausgewichen wird. Die andere Schiene der Argumentation geht Richtung Freiheitsrechte usw. Wie wenn es ein Menschenrecht wäre, eine Waffe zu besitzen.
Zu erstem Punkt lässt sich sagen, dass die meisten Gewaltdelikte im Affekt passieren und es leichter ist einen Abzug zu drücken, als jemanden niederzustechen. Wie schnell drückt man beispielsweise bei einer unbedachten Äusserung auf FB und Twitter auf die Bestätigungstaste aufgrund eines emotional erregten Gemüts. Gefährliche Situationen, können entschärft werden, wenn der Täter es nicht allzu leicht hat, sein Opfer zu schädigen. Sicher wird nicht in jedem Fall die Tat dadurch verhindert, aber wie gesagt halt doch minimiert. Die latente Gefahr die von Waffen ausgeht, richtet ebenso grossen Schaden in der Psyche der Betroffenen an und wird gerne unter den Tisch gekehrt. Ich kenne Haushalte, wos familiäre Gewalt gab, ich weiss also wovon ich spreche.
Freiheitsrechte sollten auch nicht uneingeschränkt gelten, denn der Mensch beweist immer wieder, sobald er rechtsfreien Raum betritt, sprich Gesetze ihn nicht mehr hindern können, wozu er imstande ist. (siehe dazu Vandalismus bei Fussballspielen, 1.Mai Demos usw.)
Die Sicherheit der Bürger ist in diesem Fall eindeutig höher zu gewichten. Dafür müsste es mehr Meinungsäusserungsfreiheiten geben, auch wenn man dann Sachen hört, die man nicht hören will, z.B. Rechtsextreme, linke Ultras, Hassprediger usw.
Mir ist es lieber, man hat diese ganzen Extremisten im Blickfeld und zwingt sie nicht in den Untergrund. Dann lieber eine Propagandazeitung als Gewaltakte wie z.B. die Morde an türkischen und griechischen Gastronomiebetreibern in Deutschland ertragen. Mit Dialog und Aufklärung erreicht man in dem Fall sicher mehr, als mit Beschneidung der Meinungsäusserungs-Freiheit.
Waffen hingegen haben einfach nichts in den Händen von Zivilisten und auch in sehr vielen Staaten, überall wo Repression von Oben herrscht verloren. Es gibt genügend gute Beispiele von Ländern, die eine restriktive Waffengesetzgebung haben. Ich will auch gar nicht einem Jäger sein Jagdgewehr wegnehmen, nur sollte hier eben auch genau hingeschaut werden, wir so eine Waffe kriegt.
Pistolen, Halb- und Vollautomatische Schusswaffen hingegen gehören verboten.
Die Polizei könnte auch mit besserem Beispiel vorangehen und vermehrt Taser statt Schusswaffen einsetzen. Mit Schusswaffen auf Diebe zu schiessen, ist einfach nicht zeitgemäss. Der Wilde Westen ist eigentlich vorbei.
Interessant ist, wie wenig gelernt wird aus solch Massakern wie zuletzt an der Sandy Hook Elementary School in den USA. Hier werden Stimmen laut, die eine Bewaffnung der Lehrer fordern. Ich nehme zurück, was ich oben geschrieben habe, der Wilde Westen lebt.
Ein weiterer Gesetzesartikel in den USA, der quasi einen Freibrief für den kleinen Heimmörder darstellt, ist der Stay your Ground Artikel. In mehreren Fällen wurden Täter nicht belangt, obwohl der Schusswaffengebrauch nachweislich nicht angemessen war, einfach weil diese halt zur falschen Zeit am falschen Ort waren. (Hier gibt es ein krasses Beispiel von einem Nachtschwärmer, der so besoffen war, dass er sich im Haus geirrt hatte und einfach erschossen wurde.
Solche Beispiele zeigen, dass der Umgang mit Waffen einfach kein Mainstream ist und sein darf.
Um zu Rusokos Eingangsfrage zurückzukommen, Waffenhersteller durch Spiele zu subventionieren ist echt das Allerletzte und ich bin mir sicher, dass kaum ein Elternteil, dass seinem Kind ein entsprechendes Spiel kauft, von diesem Umstand weiss. Hier muss maximale Transparenz herrschen. Gamehersteller sollten das auf die Verpackung drucken müssen. Dann kann der mündige Bürger selber entscheiden, ob er mit seinem Geld einen Waffenfabrikanten unterstützen will oder nicht. Das das publik wurde, war sicher nicht im Interesse der Hersteller und Publisher, sonst würden sie ja gezielt mit einer offiziellen Lizenz werben, wie es in Sportspielen gang und gäbe ist.
Aber wie ich das sehe gibts leider immer noch zuviele Sesselpupser, die sich von Lobbyisten schmieren lassen, um eine solche Gesetzgebung zu verhindern.
Dieses Thema gehört meiner Auffassung nach definitiv in einem seriösen Magazin diskutiert. Weil eins, da sind wir uns sicher alle einig, dass niemand von uns möchte, dass jemand durch unser Hobby zu Schaden kommt.Edit: Firmen, die beteiligt sind bei der Herstellung von Konsolen sollten auch mal durchleuchtet werden, also auch ein Thema fürs Mag. Foxconn und Co sind nämlich auch keine Kuschelfirmen.
ChrisKongTeilnehmerUnser fenris, ein mit Meskalin vollgepumpter, politischer Extremist. Wenn du in die USA reist, dann verrate denen ja nichts vom Babesthread, sonst landest du womöglich noch in Guantanamo, weil du im von Prüderie beherrschten Amerika eine sexuelle Revolution einleiten wolltest.
ChrisKongTeilnehmer@Sauerland & Lagann
Alternativ kann man auch die Spracheinstellung auf seinem Handy in Thai einstellen

@Hassisten Schwarzbraun ist die Hasselnuss………..Heino……..und die Ärzte sind genervt.
ChrisKongTeilnehmer@carot
Leider stellt die Verfügbarkeit von Filmen imo noch immer ein ähnlich grosses Defizit dar wie ältere Videogames. Ohne Emulatoren wäre ich kaum in den Genuss diverser Klassiker gekommen, weil die VCs einfach viel zu wenig im Angebot haben und der Preis hier einfach auch zu hoch ist. Das Angebot von Filmen onDemand ist ebenfalls schwach, weil nur das erhältlich ist, was ich auch als DVD oder Bluray kaufen kann. Hier warte ich auf einen Dienst, der mir praktisch alle Filme in digitalisierter Form verfügbar macht. Das lohnt sich in jedem Fall, sind die Kosten einer Digitalisierung äusserst gering. Ich rede noch nicht mal von Aufbereitung und Soundupmixes, weil die teilweise doch recht aufwändig sein können. Viele Filme aus meiner Jugend, die ich gerne wieder sehen wollte gibts nicht und es wäre auch kaum rentabel, sie als Retail Fassung zu verkaufen. Warner bietet ja ein System für Retailfassungen an, wo man wenigstens eine gebrannte DVD mit dem Film kriegt. Der Haken, die Filme die hierzulande zur Verfügung stehen gibts bereits als DVD. Würden sämtliche Anbieter die Backkatalogfilme deren Rechte sie besitzen so anbieten, könnte man zufrieden sein, aber wir sind noch meilenweit davon entfernt. Digitalisierung und ständige Verfügbarkeit ja, aber bitte Vielfalt und nicht bloss Mainstream. In einer guten Bibliothek liegen auch nicht nur Bücher von Elizabeth George und Stephen King herum.
ChrisKongTeilnehmerMan soll das Pferd nicht von hinten aufzäumen, auch wenn es mit Möhren gefüttert wird.

Was vermutlich alle traurig macht, das ist das verschenkte Potential der Next Gen. Dieses Style over Substanz ist in der Film- und Gamesbranche ein integraler Bestandteil geworden und dieser Paradigmenwechsel konsequenterweise schon längst Realität. Ich hatte schon mit der Last und Current Gen so meine Mühe. Die Spiele sind mit der Steuerung teilweise so überfrachtet, dass man nur noch mit strunzdummer KI ein Balancing hinkriegt. Die Schwierigkeit bei einem Spiel sollte doch nicht in der Steuerung liegen, sondern im Gameplay selbst. Die Spiele selbst sind gar nicht so viel umfangreicher als früher, manchmal sogar kürzer, aber man braucht viel mehr Zeit teilweise, um sich in die Steuerung einzufinden, statt das Gameplay und die Herausforderung geniessen zu können.
Das belohnende Gefühl, wenn ich einen Level gemeistert habe, darum spiele ich, nicht um mich über die Steuerung eines Spiels aufzuregen und den Level trotz Unvermögens doch noch gemeistert zu haben, weil tonnenweise Smartbombs und sowas rumlagen.
Das ist für mich mit ein Grund, warum Spiele im 2D Retrostil so am boomen sind. Meist reichen 2-3 Aktionstasten, deren Auswirkungen man im Spiel schnell intus hat und dann kanns los gehen und man kann sich der Herausforderung des Leveldesigns stellen.
Darum ist mir auch beispielsweise ein Spiel der NewSupermarioBros-Reihe lieber, wo ich mich nicht erst mit Nachjustierung der Kamera usw. beschäftigen muss. Es geht nur drum, das richtige Timing der Kommandos zu finden. Ich werde auch zwischendrin nicht von QTEs belästigt, der miesesten Form von Gameplay. Wer bei Resi4 mal während einer Cutscene einen Schluck aus der Getränkeflasche genommen hat, der weiss wovon ich rede.
Ich kann mich auch nicht wirklich mit diesen Situationsabhängigen Kommandos im Stile eines Uncharted anfreunden, ich wünschte mir hier mehr Geradlinigkeit und das Gefühl, dass ich die Spielfigur kontrolliere und nicht nur warte, bis ich die entsprechenden Knöpfchen drücken darf und dann nicht mal genau weiss was passieren wird. Ich mag es ebensowenig komplett an die Hand genommen zu werden, wies beim letzten Zelda der Fall war.
Worauf ich hinauswill, ist das viel zitierte Back to the Roots und zwar mit moderner Technik und leichtem Zugang zum Spiel, einer fairen Lernkurve und dem Gefühl was geleistet zu haben, wenn der Abspann über die Mattscheibe flimmert. -
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