genpei tomate
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genpei tomateTeilnehmerAnhand des Videos erkenne ich, dass sie das unsaubere Scrolling nicht behoben haben, was für mich viel mehr ins Gewicht fällt, als 30 Fps.
Oder besser: Ins Gesicht fällt, da mir bei der Demo auf der Switch die Augen tränten.
Schade um Kompromisse, die gemacht werden mussten, auch wenn ich bei der Technik, die zur Schau gestellt wird, es kaum fassen kann, dass es auf der Switch nicht mit 60 Fps läuft bzw. nicht laufen kann/soll/wasauchimmer.
genpei tomateTeilnehmerSnes on-a-Chip gibt es auch, also Captain, schnapp dir das Telefon, frische deine Kontakte bei Nintendo auf und du weiß, was zu tun ist! 😉
Ein Famiclone habe ich bereits 1989 in Betrieb gehabt, bevor ich ein echtes Famicom überhaupt zu Gesicht bekommen habe. Woran sie heutzutage gar nicht zu kränken hätten, wären die damals miserabel verarbeiteten Modulschächte und abzustürzen, so bald man nur ein wenig dagegen gepustet hat. Gegen die Konsole, nicht die Module.
genpei tomateTeilnehmerIch tippe mal, die Hardware basiert bei den Famiclones auf Emulation und ist relativ solide verarbeitet, ist aber eher dazu gedacht, das Sortiment aus dem eigenen Retro-Laden besser zu verkaufen. Wenn man einen Gelegenheitskauf machen will, überlegt man sich als Kunde eventuell, ob man 15 Euro mehr hinblättert und etwas fürs Famicom mitnimmt, das man immer als Original haben/spielen/wollte.
Nintendo würden mit einem Reprint ihrer alten Hardware, auf der Software Seite, eher den Gebrauchtmarkt mit ihrer alten Software begünstigen, bei dem sie nichts verdienen, aber ich ging in meiner Vorstellung noch weiter: Sie sollen selber auch ihre alten Werke re-printen und verkaufen! 😉
genpei tomateTeilnehmerWitzig, oder? Den Artikel hatte ich gestern auch gelesen und musste an meine Äußerung denken. So lange Nintendo keinen Ärger macht, geht es zumindest in Japan ein Stückchen weit in die Richtung, die mir vorschwebt.
Der Retro Markt scheint drüben sehr gut zu laufen und hierzulande oder im Westen allgemein, dürfte es nach meiner Einschätzung auch nicht schlecht stehen.
Leider kenne ich keine Zahlen.
Aber hier in der Stadt kenne ich zwei Retro-Läden, die ein relativ gutes Sortiment haben und die Chance böten, auch für spät-Einsteiger der Materie, einige gute Raritäten abzugreifen ( in dem einen Laden gibt es reichlich fürs Nes, Snes, MD, Cube, Ps2, Wii etc. aber eher die Pal Sachen) und die Läden halten sich gut, dafür, dass die Besitzer ausschließlich auf Retro-Kram setzen.
Nun, sie haben sogar einige Obskuritäten, wie ein CDi, Vctrex etc. die sich gelegentlich im Sortiment verirren, und siehe da: Käufer dafür, finden sich nach wie vor!
Um auf das Thema zurück zu kommen, über reproduzierte Hardware:
Was mich am meisten fasziniert hat, im Artikel oben, ist dass die Herstellungskosten anscheinend so gering sind, dass ein Famiclone mit ( geschätzt ein wenig) Profit für 15 Dollar verkauft werden kann. Das möge man sich in hiesigen Geschäften vorstellen…
Und so fabuliere ich nach wie vor über ein Umdenken seitens der Big Players, die nach meiner Einschätzung ein goldiges Geschäft machen müssten, mit günstigen Neuauflagen ihrer Klassiker, zumal ich denke, dass einige Retail-Shups mitmachen würden mit Vertriebslizenzen und Preorder-Kram.
Wenn nicht, schauen wir mal, wie lange es dauert, ehe die erwähnten Japan-Geschäfte brauchen, bis man bei ihnen ein Superfamclone, Megaclone oder Pcengineclone kaufen kann. 😉
genpei tomateTeilnehmer@Kikko
Eine kleine Zusammenfassung meiner Parodius Zocker-Session:
Ich habe seit Langer Zeit wieder die Games heraus gekramt und ihnen eine faire Chance geben wollen, da ich Teil 1 zwar sensationell gut finde, aber alle seine Nachfolger nie die Beachtung geschenkt habe, die sie eventuell verdient hätten.
Klar: Teil 1 schieß im wahrsten Sinne den Vogel ab und ist historisch gesehen der wichtigste, da Veteranen der Baller-Zunft damals sofort die Anspielungen verstanden und es war nicht nur die Gradius Serie, die in “Parodius da!” verulkt wurde.
Die Erwartungen am Nachfolger waren also relativ hoch, und es sind im Kern nach wie vor “Gradius” Games, von daher könnte man sich von der Aufmachung ablenken lassen und eventuell fantastische Shmups verpassen.
Kurz:
Teil 2 ( Gokujou Parodius) wirkt auf mich ein wenig uninspiriert und wiederholt viel zu konsequent die Gradius 2 und 3 Settings ( die in ähnlicher Form schon bei Teil 1 verwendet wurden), im Vergleich zu Teil 3 ( Chatting Parodius) das mehr die Reihe Goemon aufs Korn nimmt und mit einer Xexex Hommage zeigt, das ein wenig Potenzial verschenkt wurde, weil es ist aus dem Jahr 1995 und Konami hatten bis dahin reichlich Games, auch aus den eigenen Reihen, die coole Einfälle hergegeben hätten.
Wenn man bei Teil 3 ( Chatting Parodius) das Gelabere des off-Sprechers ausschaltet ( ja, der quasselt wirklich ununterbrochen) und auf die Bell-Roulette verzichtet, punktet es für mich im Spielablauf mehr als Teil 2.
Teil 2 ist außerdem technisch zu viel des Guten für das, was Konami auf dem ollen Snes realisieren wollten und kämpft sehr oft mit mächtigem Slowdown. Technisch ist aber auch teil 3 hin und wieder zwiespältig.
Dass ich mittlerweile die Fastrom Versionen bevorzuge, liegt auf der Hand, sie spielen sich stellenweise wie ganz andere Games und wünsche mir, ich könnte einige Repros davon erwischen.
Spielerisch macht man mit keiner Folge etwas verkehrt und es ist ohnehin sensationell, dass Konami das Spiel 2 mal auf dem Snes fortgesetzt haben, aber wenn ich ein Ranking machen müsste, wäre Teil 1 nach wie vor mein Favorit und dann würde ich dem dritten den Vorzug geben.
Als Originale besitze ich die Pc-Engine Version und die Snes Parodius seit Day one, die anderen beiden habe ich mir emuliert.
Kennen tat ich sie zwar seit vielen Jahren, gepackt hatten sie mich aber noch nie so richtig, jetzt habe ich dies Lücke geschlossen.
Tatsächlich überlege ich, ob ich nach der abgeschlossenen Session mir Teil 3 als Original besorge. Es gefällt mir wesentlich besser als Teil 2, das ich stellenweise auch noch unfair empfand.
Durchgespielt habe ich in einem Run Teil 1 und 3 auf Normal, Teil 2 habe ich mir dann auf Easy eingestellt und habe es durchgespielt, aber mehr um es zum ende zu sehen, als dass es mich motiviert hätte.
genpei tomateTeilnehmerIch habe bei Dark Souls Teil 1, 3 Konsolen gebraucht, um es durchzuspielen: eine XBox 360, die abrauchte, eine zweite gleicher Sorte, bei der das Spiel immer einfror und eine Switch, bei der ich allein gefühlt 10, 15 Stunden für die zwei berühmtesten Souls Bosse, Ornstein und Smough gebraucht habe. 😉
Insgesamt habe ich 60 Stunden für das Game gebraucht.
In der Zeit zwischen DS auf der X360 und der Switch habe ich Bloodborne durchgespielt, bei dem ich locker 170 Stunden für 1,5 Runs gebraucht habe.
Mein erster Run Elden Ring hätte ich mit 100 St. abschließen können, entschied mich aber dafür, dann “alles” zu machen vor dem NG Plus und bin bei 700 plus St. angekommen, verteilt auf Ps4 und Ps5.
Dieses Jahr habe ich in knapp 50 St. das Demons Souls remake nachgeholt und einen Mordsspaß damit gehabt und hier ist die Krux:
Sollte ich eines der Games empfehlen würde ich sagen: Spiel sie alle, Kikko, und zwar unbedingt!!
Aber: Fehlanzeige, wenn du mit 15 Stunden das Ende sehen willst, das geht zwar, aber dafür muss man dies e sehr verschachtelte und komplexe Games erst mal auswendig kennen.“Einfuchsen”, wie Bort sagt ist ein muss. Weil eventuell bist du beim Combat versierter als ich ( ist keine Kunst) und findest mit Item-Mangement schneller Zugang als Spieler wie ich, die bei so was in der Regel überfordert sind, dann aber, ergeben sich Serien typische Eigenarten, auf die ich nicht eingehen will, weil die Möglichkeiten, die die Spiele bieten bezüglich Kombinationen von Klassen/Ausrüstungen/Magie etc. schier endlos sind und in der Regel so gut abgestimmt, dass man kaum etwas falsch machen kann.
Aber am Anfang finde ich die Serie immer übertrieben schwer und beiße mich nur durch, weil ich weiß, dass wenn ich in den “Flow” komme kaum etwas gibt, das ich kenne, dass mit Miyazakis Werke mithalten kann.Du hast mit meinen genannten wie DS 1, BB, und ER eine anständige Herausforderung, die tatsächlich an die guten alten Ghosts n Goblins/Castlevania Zeiten erinnert, aber in sehr ausladendem Action-Rpg Muster und mit genau jener Zeit, die du investieren müsstest, denn es gibt zwar reichlich Speedruns die zeigen, wie “broken” solche Games sein können, aber ich bin weit davon entfernt, so was vollbringen zu können, auch wenn ich Dark Souls und ER von der Struktur her auswendig kenne.
Und dann gibt es Demon s Souls, das zwar mega-fantastisch ist ( ich will in dem Stil ein grafisches Remake von Dark Souls 1, sofort!!), aber im ersten Run null die Philosophie seiner Nachfolger befolgt und wirklich, für Serien Verhältnisse, einfache bis sehr einfache Bosse bietet, ohne dass man aber glauben sollte, sie unterschätzen zu dürfen…
Wegen der Respawn Punkte, die nur am Anfang des Levels sind, sind bei Demons Souls eher die Levels die “Bosse” , wenn du jetzt verstehst, was ich meine.
Im zweiten Run wird Demons Souls dann zum richtigen der Gattung in dem Sinne, dass die Bosse wirklich herausfordernder werden. Insgesamt werte ich es als der einfachste der Reihe, und der kürzeste, mit dem ich anfangen würde.
Ohne dass ich Dark Souls 2 und 3 gespielt hätte, glaube ich dennoch, speziell mit Teil 3 würde ich nicht anfangen, gemäß seines Rufes…Was alle Spiele eint, ist das fantastische Level Design, speziell Bloodborne ist DER Traum, für alle Castlevania fans und womöglich die Speerspitze an verschachtelter Umgebung und morbider Geschichte/Lore, mitsamt allen kranken Auswüchse, die aus dem Gehirn seines Schöpfers entstammen…
Ja, es sind Games, um sich darin zu “verlieren” und zwar so extrem bei mir, dass ich vor und nach so einem Mammut-Werk meist nur Shmups/Retrozeug spiele,und mittler-Weile, bei aktuellen Games die “groß” sind kaum noch etwas anderes anfasse, außer vielleicht Zeldas und Metroids. Insgesamt bin ich bei aktuellen Games zwar “informiert” aber spielen, tue ich kaum etwas davon.
“Souls” haben bei mir definitiv “Zelda” ersetzt und tja, mit dem Zeitmangement ist es tatsächlich so, dass wenn ich mir so ein Game vorknöpfe, versuche, Privates/Berufliches danach zu richten, weil ich dann nichts anderes spielen will.
Das einzige, was mich für eine Stunde dazu gebracht hat, Elden Ring zu pausieren, war die Demo von Final Fight auf dem Megadrive, das, in einer Spanne von 6 Monaten, wo ich in Limgrave geradezu gelebt habe. 😉Wenn ich an dieser Stelle eine Lanze brechen dürfte, für eventuell das einzige Action-Spiel, bei dem ich ein Buch schreiben könnte und meine, es zählt mit den “Souls” zu den außergewöhnlichsten, spektakulärsten und genialste aller Zeiten, dann RETURNAL.
Bietet eine ähnliche Mechanik wie die Souls, vermischt mit der unglaublichsten Idee, wie man ein “Metroid” Spin-off inszeniert, und reichlich neues dabei ausprobiert ( z.B. das geniale Bullet-Hell in 3D Combat) , das es in der Form wirklich noch nie gab.
Bort wird dem zustimmen! 😉
Gruß
genpei tomateTeilnehmerDas Ding ist, dass ich bei solchen Spielen, die mich fesseln, es kaum auf ein paar Stunden reduzieren kann. Klar geht das bei einigen Sessions, aber die Sucht kennst du, und aus 2 werden 4 und so weiter. 😉
Wenn ich Abends “einfach nur zocken” will, schnappe ich mir in der Regel kleine Spiele und nach einer Stunde ist der Spuk auch schon vorbei.
genpei tomateTeilnehmerBort, die Sache ist, ich nehme dir deine Begeisterung nicht nur ab, ich freue mich sogar aufrichtig für dich, da ich es selber weiß, wie es ist, wenn man etwas an Spielen oder generell Spiele entdeckt, die mich mehr begeistern, als Tester und Communities.
Speziell bei meiner Leidenschaft um Shoot em ups stehe ich fast alleine da, hier auf M!de mit ein paar anderen Gleichgesinnten aus dem Forum und komme mir vor, ich würde n Hobby nachgehen, bei dem die meisten Menschen nur Schulterzucken dafür übrig haben und ich hingegen meine, sie würden das aller-aller-Beste an Videogames verpassen! 😛
Privat habe ich aktuell mit keinem Freund die Leidenschaft “Videogames” die ich mit ihm/ihr teile…Dann gibt es aber das wichtigste, und das weißt du als Familienmensch sehr gut: Prioritäten und anderes Zeug, das vom spielen ablenkt. 😉
Ich spiele nicht so viel, wie es hier den Anschein erweckt und muss wirklich planen, wann ich mir ein größeres Spiel schnappe.
Ich könnte aktuell kaum ein “Zelda”, Dark Souls” oder dergleichen angehen ,ohne woanders Einschnitte in Kauf nehmen zu müssen.
Ich bin z.B. ziemlich erstaunt, wenn ich in den Threads wie “vor kurzem angespielt” oder “Durchgespielt” lese, welche große Menge an großen Games einige hier anpacken können und anscheinend alles andere im Leben auch noch “geschissen” kriegen…
Ich habe neben Games andere Hobbies, die mir im Grunde die Zeit diktieren, wann ich Video-spielen kann und wann nicht und ein Game wie Elden Ring ist z.B. nur auf Kosten von ganz, ganz wenig Schlaf möglich oder auf Kosten von anderen Freizeitaktivitäten.
Und da ich sie alle liebe, meine “Hobbits”, verzichte ich, wenn es hart auf hart kommt, nicht auf Schlaf und muss dann dementsprechend weniger zocken, als mir das lieb wäre.
Ich fühle mich geehrt, dass dir meine Meinung zu LotF wichtig ist, und finde dennoch, dass du dich auf dich besinnen sollst und nicht die Meinung anderer als Bestätigung für deine nehmen, und lieber vertrauen, dass es für dich so gut ist, wie es ist.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken und wenn es irgendwann soweit sein sollte, wirst du meinen schonungslosen Senf zu LotF hier lesen, versprochen! 🙂
genpei tomateTeilnehmerBort, bezüglich LotF glaube ich dir das gerne, dass es ein gutes Spiel ist, ich warte dennoch lieber auf Wu-Kong und wenn mein Sohnemann sein Gerät mal hergibt, hätte ich noch nen Spielstand Lies of P am laufen, das mir gut gefallen hat.
Im Moment spiele ich keine allzu große Spiele und gestern habe ich eher was für unseren Retro-Thread vollbracht:
In einem Run habe ich Parodius 1, 2 und 3 auf dem Snes durchgespielt und hatte meinen Spaß daran, obwohl Cute em ups normalerweise so gar nicht meine sind.
genpei tomateTeilnehmerIch will ja die Firmen nicht in den Ruin treiben, mit “Service”, wie er mir vorschwebt.
Aber dass die Alternative wiederum bedeutet, dass es keine Möglichkeit gibt, mit den offiziellen Herstellern “Retro-Pflege” zu betreiben, finde ich sehr Schade.
genpei tomateTeilnehmerSolange nicht geklärt ist, wie gut ER auf der U-Switchtwo läuft, können sie es behalten.
“Safe bist du eigentlich bei alten Sachen nur mit Sicherheitskopien”. Amen und hoffen, dass Nintendo nicht mitliest.
Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre folgendes Szenario: Stellt euch vor, man könne bei Nintendo und co. Beispielsweise heute ein Snes bestellen oder jegliche Konsole ihres Schaffens.
“Hallo Nintendo Service? Mein Snes hat den Geist aufgegeben, ich würde ganz gerne ein Exemplar bei ihnen bestellen, bitte Region Free und mit analogem Video-Ausgang, das konvertieren auf HD übernehme ich. Ich brauche keine Kabel oder Stromversorgung genau so wenig Controllers, hätte aber gerne ein Ascii-Pad dazu”.
“Gerne doch, Hr. Genpei! Die Produktionszeit beträgt in etwa 2 Wochen, die Konsole kostet 100 Euro, Aufpreis für Region Free 20 Euro plus Reproduktions-Pauschale von 100 Euro. Controller ihrer Wahl nochmal 50.”
Sie können in 3 Wochen mit ihrer Sendung rechnen, haben sie noch Wünsche?”
“Ja, sie können mir gerne ein Gradius 3 in der Fastrom Version dazu packen.”Illusorisch, oder der Weg, den sie mit ihrem Kundenservice längst hätten beschreiten können? 😉
Kann mir doch keiner erzählen, dass mit 3D Druckern und nahezu-original Artwork, die zu Hause möglich sind, dass so n Großkonzern keinen Sinn in eine Sparte für Kundenpflege Marke “Retro” sieht, wo sie doch reichlich Kundschaft dafür hätten?
Oder bleibt es bei ihren Minis, mit geklauter Emulationssoftware, gedumpten Roms aus dem Netz und einer Auswahl an Games, die nur Nostalgiker ertragen können?
genpei tomateTeilnehmerLeider habe ich keine CD-rom basierte Konsole, die nie irgendwelche Laufwerk Probleme gehabt hätte. Im Vergleich sind Modul-Basierte fast für die Ewigkeit gebaut, aber die Menschen wollen anscheinend immer größere Games.
CDs finde ich, mit ihrer dem Verschleiß ausgesetzten Daten Oberfläche ein Gräuel und jedes mal, wenn ich eine wechsele komme ich mir vor, als würde ich mit einem rohen Ei hantieren.
Ich warte auf den Tag, an dem Elden Ring in Modul Form möglich ist, ganz normal in eine Spielkonsole rein kommt, ohne Patches und Internet auskommt und trotzdem nur 60 Euro kostet. 🙂
Patches darf gerne IM Spiel bleiben. 😉Natsuki ist ziemlich gut und für den horrenden Preis im Vergleich, den ich für eine Digitale Version geblecht habe, Kikko, stehst du mit einem Euro auch noch im plus!
Es ist relativ old-School, mit schönen Settigns und angenehmen Schwierigkeitsgrad.
Selbst die Grafik im polygonalen Look stört mich weniger, ala anderen der selben Machart, da sie stimmig für die 2D Szenarien adaptiert wurde.
Was für mich heraussticht ist die Farbgestaltung:
Nicht zu kitschig für das bißchen Story, die stattfindet, und mit einigen schönen Hintergründe.
Du müsstest Spaß damit haben.
genpei tomateTeilnehmerIch bin auch kein Fan von Nintendos Politik was das betrifft und die Yuzus haben sehr hoch gepokert, da sie wussten, mit den Japanern macht man sich damit keine Freunde.
Aber der Reiz ist natürlich eher gegeben, auf stärkeren Maschinen eine relativ schwache zu emulieren.
Ich rede gar nicht davon, wie stark oder nicht Switch zu Anfang gewesen ist als “reines” Gerät, denn hier geht es um die Emulation von Hardware. Und dort, wo einige Kisten der Konkurrenz länger gebraucht haben, um emuliert nennenswert ernst genommen zu werden, war Switch übertrieben gesagt, day one geknackt.
Nintendo werden garantiert keine Hardware herausbringen können, die sich nicht am Pc emulieren lässt und mit der Switch 2 wird man ein ähnliches Szenario haben.
Die Frage ist nur, ob generell ein Bann der Emulation angestrebt wird ( ist das überhaupt möglich?) , ob die Cracks verstanden haben, dass aktuelle Software verbreiten Kacke ist und ob Nintendo sich kulanter zeigen werden/sollen. Letzteres glaube ich wohl kaum, ihre Software scheint sehr begehrt zu sein, speziell bei den Menschen, die sich keine ihrer Konsolen kaufen wollen.
genpei tomateTeilnehmerOk, aber wenn sie unter einer Gmbh agiert haben, wussten sie schon, wohin die Reise geht? 😉
Bowser ist zwar wieder frei, schuldet aber Nintendo eine Summe für 5 Arbeitsleben.
Schon komisch, oder nicht, dass Hacker, die so versiert sind meinen, auf dem Weg Geld verdienen zu müssen.
genpei tomateTeilnehmerZweischneidig wie immer, aber in dem Fall denke ich auch, dass seitens der Yuzus das ganze Patreon-mäßig zu finanzieren, “early” Access zu betreiben, und ohnehin die ganze Technik dahinter publik zu machen, um Kopiergeschütztes Zeug zu knacken etc., dann auch im “Internet” damit herum posaunen, das ist selbst aus krimineller Sicht saudumm. Sorry, ich nehme es zurück: Eine Sau muss dabei nicht beleidigt werden!
Die ganze Argumentation um das erhalten von Software zündet bei mir nicht, wenn es um aktuelle Hardware geht.
Böse Stimmen behaupten, die Emulationsmacher hätten die bessere Switch ermöglicht, aber ein Unternehmen lebt nun mal davon, seine Kosten wieder rein zu kriegen und Profit für seine Zukunft zu generieren.
Emuliert man Sachen , die nicht mehr im Handel erhältlich sind, wird m.M.n. niemanden geschadet, “vertreibt” man Kopien vom neuen Zelda auch noch vor Release, ist das eine ganz andere Nummer.
Klar, dass es nicht um die symbolische Million Raubkopien geht, die ( angeblich? ) vor Release geleakt wurden, sondern um die Tatsache, dass bei anderen Games, die wesentlich kleiner sind als die Marke “Zelda” so was der Todesstoß von Studios bedeuten kann und in keinster Weise zu tolerieren ist.
Auch Nintendo müssen so was nicht “verkraften” weil ihre Games mehr als genug übern Tresen wandern.
Dass die Entscheidung drakonisch ausgefallen ist, wundert mich nicht, weil einen Freibrief per Richter-Spruch werden die Emulations-Geeks nie erhalten.
Anderseits reden wir hier von Japan und ich weiß nicht, wie es dort gesetzlich mit der Handhabe von geistigem Eigentum steht. Vermutlich nicht anders als hier im Westen und so wird diese Entscheidung zwar nicht wirklich was verändern, auch wenn einige ab jetzt bestimmt vorsichtiger agieren werden. Die Macher von Yuzu haben jetzt mit einigen unüberlegten Sachen ein ganzes Leben was davon…Ich wünsche mir natürlich, dass Emulation zwecks “Preservation” und Weiter-Entwicklung von Games-Tech eher Hand-in-Hand gehen, ohne die eine Seite grundsätzlich zu kriminalisieren oder die Andere als Heilsbringer zu sehen, denn alle Große Firmen bedienen sich in der Verwaltung ihrer alten Software von Emulations-Tool, die von den Menschen entwickelt worden sind, die sie jetzt vor Gericht bekämpfen.
Das sollte aufhören.
Hiermit schöne Grüße an Nintendo: Wollen sie jetzt gegen Dolphin, Ryujinx und co. vorgehen? Prima: Als Gegengewicht dazu sollen sie ihre Cube und Wii Spiele anbieten, technisch auf der Höhe der Leistung, die die emulation ermöglicht hat denn es kann nicht sein, dass kommerziell nicht mehr erhältliche Games als Raub geahndet werden. -
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