genpei tomate

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  • als Antwort auf: Retrostunde #1774977
    genpei tomategenpei tomate
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    @Monty
    In der Hinsicht hast du vollkommen Recht, die Sozialisation habe ich meinen Kumpels überlassen und sie waren diejenigen, die Code Zeilen eingetippt haben. Ich habe nur gezockt. Ganz Ironiefrei.

    Beim Zx Spectrum musste immer mein Onkel dran, damit ich als 10 Jähriger endlich eine Runde Jet Pack ( hätte ich gewusst, dass es indirekt von “Rare” war…) oder Chequered Flag spielen konnte, stilecht auf einer kleinen Tastatur mit gummierten Tasten und einem Cassetten-Laufwerk, das Geräusche machte bis zum Nachbarwohnzimmer und eine Geduld, die gefragt war, bis das Spiel geladen war…

    Dann war der C16 meines Cousins der dazu verdammt war, in meiner Gegenwart entweder ein Clone von Irems Kung fu Master zu laden oder ein Space Shooter, der bis heute eine Lücke in mein Gedächtnis geblieben ist, da ich nur schemenhaft weiß, dass es mir um Scramble ging, aber das Ding nicht ganz Scramble war. Damals schon, beschlich sich ein Gefühl in mein Herz: Eintippen ist ( so wie heute) Kacke und Joysticks für Computers waren für die Tonne. Alle.

    Bevor ich ein C64 “live” sehen sollte, müsste ich erst mal hierher nach DE ziehen und die Anekdoten erspare ich dir: 1988 hatten ALLE ein Brotkasten oder ein A500.
    Die Freundin hatte ich aber bereits in Italien beim Freund belagert und etwas derartiges, wie die Essstäbchen Fliegenfangen Sequenz aus Karate Kid, ja, so was hatte ich noch nie in Games gesehen und es hat mich ungelogen geplättet! Nur das Spiel nicht, da war IK zwar besser, aber die Arcade Games, und diese Lade Zeiten, und diese Competition Knüppels… 😛

    Meine vorletzte Begegnung mit dem Amiga hatte ich bei einem Freund Anfang der Neunziger, und sein Gerät lief gefühlte 25 St am Tag. Er war einer der ersten, der mir übern Weg lief was von “World wide Web” faselte, mir waren aber zwei anderen Sachen wichtiger: Er wusste, die Kiste zu programmieren und ihr alle wichtigen “Befehle” zu erteilen, und er wusste wie wir uns aus dem Netz die Spiele “saugen” konnten, die dann auf meiner “Wildcard” für das Super Famicom/Snes für stapelweise Disketten sorgten, mit all den Japano Games, die es in der EU nicht gab.
    Disketten, die zwar auch geladen werden wollten, aber egal. 😉
    Die letzte Begegnung mit dem Amiga hatte ich mit dir und dem Captain, als wir bei Doom waren und du elendig bei Apydia…ach, egal… 😛

    Also, was ihr Computer-Freaks unter “schnell Laden” versteht, lasse ich unkommentiert stehen, aber am Ende des Tages kann ich zwar nicht eine einzige Zeile Compilieren, aber ich kannte/kenne immer Menschen, die das für mich tun können! 😉
    Mittlerweile bin stolz auf mich, wenn ich im Linux Terminal es schaffe, mit Copy and Pasta, Zeilen aus dem Netz kopiere um mir etwas zu installieren, ohne aus Versehen nen Cyber-Welkrieg auszulösen! 😛

    als Antwort auf: Retrostunde #1774931
    genpei tomategenpei tomate
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    Ja, verstehe. Der Kompromiss der Konsolenhersteller, die ab der Entscheidung, wie groß aus Preisgründen ihre Rom-basierten Spiele ausfallen mussten, ist eine ähnliche Krux gewesen, wie Games auf zig Disketten verteilen können, aber gefühlte-stundenlange-Ladezeiten und all dem Bug-Zeug, der damit verbunden war, in Kauf zu nehmen.
    Man kann nicht alles haben, aber ein Spiel wie MI war wirklich für eine andere Art Klientel gemacht, als Symbol der Fähigkeit unserer Spezies, das Medium “Video-Spiel” innovativ/kreativ zu gestalten, aber nicht umsonst sind solche Begriffe wie Arcade oder Computer-Spiel entstanden.
    Ich glaube bei den Japanischen Computers um Fujitsu, Sharp etc. die Tendenz zu erkennen, “Arcadiger” sein zu wollen in ihrer Struktur, oder eher bessere Voraussetzungen für Ports, da dort die original Entwickler der japanischen Arcade Szene auch Zugange waren und garantiert das eine oder andere Wörtchen mitgeredet haben.
    Ich hatte ein Weile lang, das ist aber sehr lange her, mir ne Menge aus der Jap Pc Ecke emuliert, weil, du kennst mich ja, “meine” Genres waren dort viel präsenter als alles, was aus Europa kam.
    Leider habe ich mich nie so recht mit der Technik dahinter befasst, oder besser: Damals nicht ganz verstehen können und so hätte ich heute gerne mehr Wissen darüber, in wie weit im Übersee die Compis besser/schlechter waren, ob sie mit den Ladezeiten genau so zu kämpfen hatten und vor allem, bei den fantastischen Umsetzungen aller namhaften Spielen, die mir damals in den Arcades übern Weg liefen, was die entscheidende Faktoren waren, dass selbst Drittfirmen und nicht die original Entwickler solche fantastische Umsetzungen von Capcom, Irem, Sega Hochkaräter etc. hinbekommen haben.
    In der Hinsicht war Sharps X68000 eine Traummaschine!

    als Antwort auf: Retrostunde #1774929
    genpei tomategenpei tomate
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    Und wenn ein Rom dann so groß ist und mit seiner Größe auf der Packung protzt…verstehe.
    Schade um eine Amiga Konsole, die nicht wurde, denn ich war auf verdammt viele Spiele neidisch. Zumal mir jetzt klarer wird, was es auf sich hatte, mit der dauer-Disketten-Wechselei, da wenn die Daten zum auslesen nicht bereit stehen, lange warten kannst, dass es weiter geht. In der Hinsicht schon ne Leistung Bock zu haben, auf diese Weise spielen zu wollen und eines der Gründe, warum ich Computers zum Zocken damals auch dann gemieden habe, als ich sie mir hätte leisten können.
    Aber bei geschickter Programmierung glaube ich, dass nicht jedes Spiel es verlangte, so ab Level 5 wieder Disk 1 einlegen zu müssen, weil nur dort die Assets drauf waren, die man für was auch immer brauchte.
    Dennoch ein Segen dass es auf Console nie ein “please insert cartridge 2” zu lesen gab.
    Was jetzt vielleicht unfair klingt, da die meisten Games relativ klein waren, aber Spiele wie Phantasy Star auf dem Master System empfand ich als monströs Groß: Alles ohne Ladezeiten, mit Cutscenes, mit 3D Zeugs, ja, aus der Sicht vielleicht so richtig revolutionär und als ich später heraus fand, dass man mir hier in Europa den “echten” Fm Sound des Master Systems vorenthalten wurde…feine Kiste, muss man schon sagen und Sega und Rollenspiel, das musste ich erst mal verdauen…

    Was war das Maximum, was auf ner Amiga-Disk passte, wenn wir bei den 16 Bitter bleiben?

    als Antwort auf: Retrostunde #1774925
    genpei tomategenpei tomate
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    Amiga war aber nicht ganz Konsole, auch wenn “die Freundin” anscheinend für immer als Daddel-Compi in Erinnerung bleiben wird, so wie sein C64 Vorgänger, oder das C16, oder Atari St…naja, wie bis heute jeder Computer halt. 😉
    Das “Aufrüsten”, so wie Nintendo und Sega vor allem, mit ihren zig Add-ons tätigen mussten, um halbwegs “mit der Zeit” gehen zu können, dienten am ende, spielerisch etwas vom damaligen Zeitgeist aufzugreifen, sei es mit Ports von Games ( Virtua Racing, After Burner) die technisch sehr herausfordernd waren, das, aus unterschiedlichen Gründen, die du besser kennst als ich, Captain.
    Oder mit der nötigen Hingabe, technisches Feuerwerk zu veranstalten ( Yoshi s Island, Star Fox, immer noch VR) auf “Kosten” der Kunden, die reichlich zur Kasse gebeten wurden, wegen der “Trickserei” in den Modulen selbst.

    Die Tatsache, also, dass das Snes auch Scaling Algorithmen besitzt, ändert nichts daran, dass in der Hochphase des Scalings überhaupt, und vor Allem als Nachfolger einer Konsole aus der Steinzeit ( nagut, das Nes war eher Renaissance) die 3D Darstellungen meist auf eine einzige Flache Plane reduziert wurden ( Mode 7).
    Klar, es gibt heute wiederum etliche Demos, die zeigen, was noch im Snes 3D mäßig steckte, fernab von seinem berühmten rotierbaren Teppich und so ganz ohne Zusatz-Gedöns.Siehe dazu das Video etwas weiter zurück mit “Playstation Grafik”.

    Fakt ist aber: damals hat man aus der Möglichkeit wegen Kosten/Zeit/Speicher-Gründen null Gebrauch-gemacht, was schade ist, da die Kiste damit meistens auf ihre Fzero Optik reduziert ,der einen Effekt bot, der sich bei mir schnell abnutzte. Vielleicht war es aber auch Unfähigkeit? Oder die Algo-Dingens nicht “gut” genug, für das, was mir vorschwebt, es hätte “mindestens drin” sein müssen? Fragen über Fragen…

    Wie dem auch sei: Ich kann mir bis heute schwer vorstellen, dass eine Optik wie bei Top-Gear 1-2 in der Hinsicht das höchste der Snes 3D Racing Gefühle sein soll.
    Vielleicht scheiterten solche Gamess am knappen Speicherplatz oder an der extremen Auslastung ( Off-Road the Baya ist zwar sehr schön, aber die Framerate…) also, Algorithmen, wo seid ihr geblieben?
    Die Frage geht an dich, Captain: Die 3D Racers auf dem Amiga sahen um einiges hübscher aus: Speicherplatz, bessere Hardware für so was, oder beides?

    Des Weiteren denke ich, dass der Amiga, mit seiner offenren Struktur, ja, das Ding ist nach wie vor keine Konsole, wesentlich mehr Spielraum bot für entsprechende Experimente, denn die wirklichen 3D Revolutionen konnten nur aus der Pc Tech-Ecke kommen, auch wenn Daytona, Sega Rally und co. die Tatsache sehr gut kaschiert haben.

    als Antwort auf: Retrostunde #1774845
    genpei tomategenpei tomate
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    Genau das ist der Punkt: Auf dem “echten” 3D Trip waren wir alle, nur dass die Technik von Daytona und co. so richtig utopisch erschien, sie für zu Hause zu bekommen. Und dennoch: Trotz der alternden Chips und der Tatsache, dass kein Hersteller nach dem NeoGeo auf herkömmlichen Scalers gesetzt hat, waren in den Home Games immer diese “A-ha” Momente am faszinierendsten, wenn Tech-Wizards wie Konami, Treasure etc. sensationelle Scaling Spielereien aus den Kisten entlockten, die dafür keine extra Chips zur Verfügung hatten.
    Es wäre auf jeden Fall lustig gewesen zu sehen, WENN sie etwas für zu Hause zur Verfügung gehabt hätten, aber an diesem Punkt trennen sich die Wege: Konsolen in der Art gab es bis auf das Neo Geo nicht und was Konami und co. aus so einer Kiste herausgeholt hätten, bleibt leider Spekulatius.

    Übrigens stimme ich in dem Punkt der Limitierung der auf Sprite basierten Technik nicht ganz überein, auch wenn ich aus heutiger Sicht eine ähnliche Meinung wie du dazu habe. Denn das eine war hier und da einige “Ausreißer” wie Stun Runner, Hard Drivin oder Steel Talons zu “bestaunen” aber noch einen seeehhr langen Weg zu sehen, bis solche Games wie heute aussehen. Und dann die nackte Wahrheit:
    Ob auf Sprite basierend, oder nicht, fast alle “gezoomten” Games aus der Sega Reihe sahen zu Hause in den meisten Fällen nicht nur Scheiße aus, sie spielten sich nicht mal halb so Spaßig wie die Originalen und das meine ich jetzt nicht so, weil die Hydraulik fehlte.
    Reduzieren möchte ich die Technik auf Pseudo 3D Zeug auch nicht, denn Spiele von Sega wie Arabian Fight ( warte bis heute auf eine Umsetzung) Taitos Riding Fight ( ne Art Sci-fi Double Dragons mit scaling Effekten überall) Super Dunk ( Basketball) und all die 3d Zoomereien/Spielereien, die z.B. Konamis Lightening Fighters oder Taitos Metal Black inszenatorisch so famos machten ( Shmups fans: Auf Switch beide bedenkenlos zu empfehlen), sind m.M.n. die gewisse Würze in der Suppe, die zu Hause, speziell bei Ports ein wenig fad schmeckte.
    Aber Geschmackssache, wie immer.

    Übrigens sind besagte Lightening Fighters, zusammen mit Darius Gaiden, Metal Black und Aero Fighters die Riege an Shmups die mich träumen ließen, ob das ominöse “Super Famicom” die Technik hätte stämmen können, die ich 1990 täglich inne Spielo bestaunte und bei LF und MB würde ich heute behaupten: Ja, es wäre gegangen, aber mit Tricks, was das Zeug hält. Mit einem Scaler hingegen, hätten sie mir die beste Ballerkiste aller Zeiten geliefert! 😛

    als Antwort auf: Heavy Fucking Metal #1774765
    genpei tomategenpei tomate
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    Dann möge der Prince of D. noch viele weitere Jahre seiner Fledermaus Diät frönen. Ich weiß nicht, warum dieser Hoax in meinen “Empfehlungen” aufploppte, aber ein wenig Recherche ergab, dass der Gute regelmäßig Opfer von solchen Pranks ist. Gut für mich, dass ich Promi-Flash und so n Scheiß gar nicht verfolge, ich bin, wenn man so will, “rein-gefallen”…

    als Antwort auf: Retrostunde #1774764
    genpei tomategenpei tomate
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    @Kikko
    Bin vor einigen Jahren hier in der Retrostunde auf Skyblazer eingegangen. Viel über Ukyiotei findet man zwar nicht, aber es sollen ehemalige Capcom Mitarbeiter sein, und das fällt bei dem Design der Figuren auf, sie erinnern an die “klassische” Spiele der Firma prä-Cp-System. Also, so ziemlich alles bekannte ( Trojan, GnG, Legendary Wings etc.) bis 1988, und selbst bei einigen wie später auf dem Cp Board ( Ghouls n G, Strider etc.) da merkt, dass es um gemeinsame Künstler gegangen sein muss.
    Witzig mit dem Paßwort System von SB ist es allemal, zumal die Pläisdäschn ursprünglich noch mit Nintendo entstehen sollte und letztere garantiert nicht das Design ihrer Buttons geändert hätten. 😉


    @Captain

    Das NeoGeo ist ein guter Punkt: Verehrt unter “Konsolianer”, aber “Arcadier” waren damals andren Sachen gewohnt, die wesentlich spektakulärer waren. Und so sieht man auf dem Neo Geo nicht ein einziges Rennspiel, das mit einem aus der Zeit hätte mithalten können und witziger-Weise auch nichts Space-Harrier mäßiges, was ohne Weiteres gegangen wäre. Bei den Genres sowieso eine ganz komische Kiste, um sich zu Hause durchsetzen zu können, sie blieb also, wie man gesehen hat, eine “Luxuskarosse” für Liebhaber-innen, obwohl sie genau jenen “Gap” zu füllen versuchte, von dem ich die ganze Zeit rede.
    Rein von den Specs, witziger-Weise ein Motorola-Kind, aber mit einem Scaler und Ram-Voraussetzungen/Chip-Adress-Monster um Module mit Rom Größen zu schlucken, die so groß wie herkömmliche Konsolen waren…
    Nun, es war die Entscheidung der Publisher ihr Sortiment auf dem NG so “limitiert” zu gestalten, von daher geht es mir jetzt weniger um die Spiele/Spielauswahl, aber mir hätte es gereicht, wenn Nintendo, die das Snes etwas später herausbrachten, eher auf einen pseudo-3d Chip gesetzt hätten oder glatt den SA-1-co Prozessor mit-eingebaut hätten. Wäre die Konsole dadurch teurer gewesen?
    Meinetwegen. Denn dafür, dass sie auf Kosten miserabler, anfänglicher Software ganz viele Konsolen verkauft haben, denke ich nicht, dass ein wenig Beef mehr unter der Haube dem Snes geschadet hätte und Nintendo wären damit garantiert nicht baden gegangen.
    Also, in meiner “Timeline” existieren nur “geringfügig” andere Konsolen, als die bekannten:
    Die Engine kann in meinem Parallel-Universum Parallax und mit der PcFX dominieren sie heute mit der Pcfx5 den Markt!
    Das Megadrive bekam einen 32 Bit Nachfolger, technisch ne Mischung aus Playstation und Saturn und das Snes hat nen kräftigeren Prozessor mitsamt Scaler Chip.
    Soll ich weiter machen? 😛
    Danke für die rege Beteiligung, Kikko und Captain, eure Posts sind ein Fest! 🙂

    als Antwort auf: Heavy Fucking Metal #1774753
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer


    R.i.P. Ozzy oder nicht? Wie Scheiße ist das, Menschen für Tot zu erklären und Spaß daran zu haben, es im “Internet” zu “wide-spreaden”? Fuck you, es gibt Menschen, die verbinden Gefühle mit der Musik von Künstlern aber viel mehr stecken Familien dahinter, die durch euch Scheiße durchmachen!

    als Antwort auf: Retrostunde #1774745
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    In dem Punkt hast du vollkommen Recht, wenn es darum geht, dass Künstler es einfacher haben, was aber für mich nicht mit den Limitierungen von damals gleichzusetzen ist, die die Kreativität geradezu heraus-gefordert haben. Ich sage mitnichten, dass Games heute nicht vor “Kreativität” sprudeln, das ist ein Thema für sich, ich lass das hier ( erst mal) so stehen.

    “Die Grafikhardware der Arcades ließ sich damals auch nicht einfach runter skalieren, das waren sehr spezielle Chips, die teilweise erst relativ kurz zuvor für Flugsimulatoren etc entwickelt worden waren.”

    Du wüstes es am Besten, mir/uns zu erklären, wie die Entwickler auf den jeweiligen Maschinen zu tricksen wussten, damit ein technisches Wunder aus der Arcade beinah 1:1 auf einer Konsole lief, auf der es eigentlich nicht möglich war.
    Aber von den Chips, die du meinst, also die kurz zuvor für andere Zwecke entwickelt worden waren, und garantiert Sau-Teuer rede ich nicht. Da sowieso im Homebereich allem hinterherhinkte, das zu der Zeit Unbezahlbar war, warum fehlt mir dann eine, zwei Generation-en, in der preiswertere Chips verwendet wurden, die in anderen Bereichen bereits als “alt” galten?
    Bestes Beispiel mag meinetwegen Cpu Seitig die Motorola Reihe sein, die von Mitte der Achtziger Bis Mitte der Neunziger beinah überall eingebaut wurde, aber bei “Scalers”, Gpus und co. sehe ich eine gewaltige Kluft, zwischen den Chips, die Sega, Taito, Namco, Konami etc. in ihren, für damaligen Verhältnisse, hochgezüchteten Automaten einbauten, und dem, was wir auf Konsole NICHT bekamen.

    Ein wenig plastischer: Eine Generation die bei Hang on anfing ( Sega 1985) bei Night Striker ( Taito 1989) ihre Abnutzungserscheinungen zeigte und dazwischen zig Genres mit “3D” Grafik garnierte, hat es in meinem Empfinden für zu Hause, von den Japanischen Pcs abgesehen, nicht gegeben.
    Und genau das meine ich mit der Neptune/whatever, einer Konsole, die die Lücke füllte, zwischen gezoomten Sprites und Polygonen.
    Theoretisch, im Jahr 1990 erschienen und mit “Abfallprodukt-Chips” aus dem Jahr 1985!
    Zumal im exakten Jahr in der Spielo Namcos Starblade, mit seiner noch-nie-dagewesenen Polygonpracht wieder so eine Grenze ver-schob, zwischen Arcade/Home. Die “echte” Konkurrenz dazu, wenn man Marty und 3do ausklammert, also, die Ps1 erschien “nur”5 Jahre nach Starblade…
    Warum bilde ich mir ein, dass sie ca. 1990 eine Art “Superscaler” Kiste günstig hätten produzieren können? 😉

    als Antwort auf: Retrostunde #1774714
    genpei tomategenpei tomate
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    Na gut, ich denke, die Massenproduktion von neuartigen Chips war trotzdem wesentlich teurer als alles, was man mit “Auslaufmodelle” der Motorola Reihe technisch noch hätte raus quetschen können,das witzige ist dennoch, dass das ur-Arcade-Ridge-Racer, das technisch wesentlich besser war, als die etwas spätere Playstation Version, mit einem schwächeren Prozessor auskam, als die Ps1 selbst, aber wesentlich mehr Polygone mit Texturen und Schattierungen darstellen konnte, dank der stärkeren Gpu.
    https://ridgeracer.fandom.com/wiki/Namco_System_22#List_of_System_22_Games

    Klar, das Rennen zwischen Arcade und Home-Konsole war noch nie zuvor bei einem derartigen Kopf an Kopf Rennen angekommen, machte aber das Flair der Zeit aus und diese ganzen “technische Divergenzen” wurden in der heutigen Zeit wiederum fast/komplett Platt-gemacht, wenn man sich anschaut, dass Große Konsolen kaum Unterschiede aufweisen und dass Grafik-Engines und co, standardisiert wurden.
    Besser/schlechter ist das natürlich nicht, aber “damals” hat man bei so n Game wie Ridge Racer einfach staunend davor gestanden, und heute sind solche Momente seltener.

    Um den Bogen wieder zum Saturn zu machen
    https://segaretro.org/Sega_Model_2
    Zwischen der Gpu der Model 2 Reihe ( Daytona) und alles, was für zu Hause finanziell möglich gewesen wäre, lagen natürlich Welten. Aber eine herunter-Skalierte Versionen wäre machbar gewesen und da Toshihiro Nagoshi, der damals mit Yu Suzuky die Arcade Abteilung leitete, ohnehin Yus Nachfolger werden sollte…egal, es ist gut so, wie es gekommen ist und ob Fehlentscheidungen oder nicht, am Ende des Tages kommt es immer auf die Games an und davon gibt s ne Menge, die den Test of Time bestanden haben.

    als Antwort auf: Retrostunde #1774689
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer


    Hideki Sato on Sega Saturn
    Immer wieder schön, in Zeiten des Internets, wenn Interviews auftauchen, die so viel Insider Wissen vermitteln.
    Empfehlenswertes Video über Segas Saturn, Sonys Vorteile, eine Freundschaft zwischen Sato und Kutaragi, die mir nicht bekannt war und eine Aussage, bei der mir der Magen krampft…also. das eine ist sich zu beschweren, dass es in den Sega-Riegen außer Yu-Suzuki anscheinend kein weiterer imstande war, mit Polygonen umzugehen.
    Das Andere aber..nun, es geht um Yu Suzuki, zu der Zeit DER Magier, der die Optik der Videogames für immer revolutioniert hat, und zu behaupten, sie hätten ihn nicht von seiner Arcade Entwicklung abkoppeln können…Sie hätten m.M.n, ALLES dran setzen müssen, dass Suzuky den Saturn mitentwickelt!
    Bei der Passage, als Kutargi Sato schmerzlichst daran erinnert, wie gut Sony mit eigenen Fabriken aufgestellt war/ist und dass Sega im Grunde dazu verdammt war, so gut wie alles einzukaufen, um eine Konsole zusammen zu schrauben. Was für Dimensionen!
    Sad, but true.

    als Antwort auf: Retrostunde #1774627
    genpei tomategenpei tomate
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    @Neptune
    Natürlich bleibt das alles Spekulation, wie gut/schlecht das Ding auf dem Markt funktioniert hätte, aber ich geh nicht von unserer bekannten Timeline aus, sonder von einer, in denen die Akteure andere Entscheidungen getroffen hätten.
    Die Hinterlassenschaften lassen auf jeden Fall viel Raum für Interpretation des Erfolges in den jeweiligen Märkten, ich sag: Sega hätten sich die Addons ersparen können und gleich in vollen gehen.
    Aber zu der Zeit hätten auch Sony und Nintendo miteinander die Ps1 doch noch entwickeln können. Hoffentlich so, wie Sony es gedachte oder noch besser: Ausgereichter, als sie uns bekannt ist.
    Dann hätten wir um das Jahr 1994 der Neptune als Nachfolger des Megadrives, kurze Zeit später eine Playstation mit Nintendo Franchisen und dann der Saturn, zusammen mit der Ps1 als stärksten Konsolen auf dem Markt und meinetwegen mit allen Titeln, die aus der Zeit bekannt sind, aber einzig auf zwei Konsolen verteilt. 😉

    als Antwort auf: Switch 2, was wird es? #1774608
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das Ding könnte 350 kosten und Inflationsbedingt wird sie für 500 verkauft, allerdings mit all den Rotstift-Kürzungen, die der Captain meint. 😉

    als Antwort auf: Der Man!ac-Bilder-Rätselthread #1774597
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Grüß dich Red! 🙂
    Meinst du nicht, du spoilertst zu viel in deinem Post? 😉

    als Antwort auf: Retrostunde #1774535
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Eigentlich meine ich gar nichts, Kikko, denn ich war in den Import-Geschäften “live” dabei und ich war nicht der einzige, der danach lechzte, “endlich” ne Grafik wie in der Spielo zu bekommen, vor allem von Sega.
    Wir “wollten!” unbedingt eine Gen, die das aufholte, was uns die Arcades vorgelebt hatten und de Facto fühle ich mich von 3 Konsolen-Technik Generationen beraubt: Die eine fing 1985 mit Space Harrier, Hang on und co. an und die nächsten mit Virtua Racing und später Daytona.
    Warum? Tja, ich lasse natürlich die Kostenfrage der damaligen Technik aus, da sie immer mit der Zeit in Verbindung steht, in der sie für zu Hause kostengünstig möglich gewesen ist, aber jede Sega Konsole hinkte ihrem Arcade-Paten immer 2 Gens hinterher, also habe ich mich immer gefragt, warum nicht wenigstens in der Zeit, als der Saturn erscheinen sollte, mindestens 1 Gen dazwischen lag, die die Großkaliber aus den Coin op-Kaschemmen aus dem selben Hause ( ! ) und von 2 Gens davor gepackt hätte.

    Jetzt weiß ich nicht mal, ob man meinem Gedankengang folgen kann, aber ist nicht so wichtig, denn es dreht sich alles um eine hypothetische Entscheidung Segas, die dafür gesorgt hätte, dass die Konsolen, wie wir sie kennen, zeitlich ein, zwei Jahre später erschienen wären und technisch ausgereifter, ohne auf Add ons zu setzen, die im Grunde abgeschreckt haben: Wollte man ein bestimmtes Spiel auf dem 32X oder Mega CD spielen, war das immer damit verbunden, ein Megadrive zu kaufen, die aber schon an ihrer damaligen Leistungsgrenze kratzte.
    Also hätten sie ruhig eine “all in one” Konsole basteln können, der/die/das Neptune, meinetwegen.
    Und damit hätten wir “endlich” eine Konsole gehabt, sorry für die Ironie, die Arcade Grafik/Technik aus dem Jahr 1985-!! geschafft hätte!
    Beim Saturn hätten sie dann reichlich Zeit gehabt, die “richtigen” Entscheidungen treffen zu können. Der Markt war mächtig im Wandel und Experimente wie das 3do oder die Marty hätten sie auch als Warnschüße wahrnehmen können, und zwar in allen Richtungen ihres Erfolgs oder Misserfolges und dann Konsequenzen ziehen können.

    Ich meine: Wie idiotisch war das, darüber zu staunen, in was Sony investiert hatten mit der Ps1, wenn die Arcade nebenan, meistens vollgestopft mit ihren Haus-eigenen “Sega Monsters” ihnen vor Augen hätte führen sollen, WOHIN die Reise gehen musste?
    Davon ab: Nintendo hatte ihnen mehr oder weniger das Feld überlassen ( klammern wir ihre grandiose Entscheidung aus, dann doch das CDI zu “genehmigen…) und Sony scheuten daraufhin keine Mühe und Kosten und das Zeigt, dass die Playstation die Lücke ist, die Sega hätte problemlos ausfüllen können.
    Egal wie man zum N64 steht: Nintendo machten genau das, die Gen überspringen nämlich, hatten aber genau jene Konsole nicht, wie das, was Neptune hätte sein sollen und mussten bis zum N64 irgendwie mit ihrer überalterten Technik auf dem Markt überleben. Wie wichtig Pokemon für die damalige Nintendo Kasse gewesen ist, hätte ich gerne in Zahlen! 😉
    Und übrigens erspare ich dir jetzt mein Paralleluniversum zum Launch vom Ultra-Nintendo-sixty-fouuuurrrrrr!! 😛

    In “meiner” Timeline hätte ich mir die Konsole übrigens, wie oben an meinem fiktiven Line-up heraus zu lesen, ausschließlich wegen “Sega” gekauft, und für alles andere, wie bei mir üblich, ja, die anderen Konsolen halt, “Exklusive” Hardware und Software, die heute, wie der Captain richtig sagt, an den jetzigen Markt-Aufmischer Sony und MS kaum Unterschiede fest zu machen sind.
    Gruß 🙂

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