Abgesessen, Cowboys! Rockstar entlässt Teile des Red Dead Redemption-Teams

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Die amerikanische Internetseite Kotaku will von mehreren Quellen erfahren haben, dass Rockstar San Diego sich nach Fertigstellung der Entwicklung von Red Dead Redemption von etwa 40 Mitarbeitern getrennt hat. Schon während der Entwicklung des Spiels gab es Probleme zwischen Firmenleitung und Angestellten, da diese sich nicht nur öffentlich über unfaire Arbeitsbedingungen beschwerten, sondern ihren Brötchengeber gar gleich als “Auge des Sauron” bezeichneten. Herr der Ringe-Fans wissen, was die Entwickler damit gemeint haben, ansonsten könnte man auch sagen “Big Brother is watching you”.

Rockstar nimmt verständlicherweise keine Stellung zu der genauen Zahl an Entlassungen, begründet diese aber als normalen Vorgang in der Spieleentwicklung. Studio-Manager Steve Martin äußerte sich dazu folgendermaßen:

As is typical with game development, our team sizes have always fluctuated over the course of the development cycle. As Rockstar San Diego transitions from the launch of Red Dead Redemption onto future projects, we are realigning our resources in order to continue to develop games as effectively as possible. We are ensuring that all employees who are affected by these changes are being treated with care. While we have no announcements to make regarding a sequel to Red Dead Redemption, the team here are hard at work on the development of downloadable content for the game.”

Übersetzung: In der Spielbranche ist es gang und gäbe, dass die Größen der Teams während eines Spieleprojektes schwanken. So entzog sich auch Rockstar San Diego nicht dieses Brauches, um sein Team an zukünftige Projekte anzupassen. Auf diese Weise soll die Effektivität bei der Spieleentwicklung gesteigert werden. Zudem sollen alle von diesem Personalabbau Betroffenen mit Rücksicht behandelt werden. Als letzten Punkt erwähnte Martin, dass sie derzeit an den bereits angekündigten DLCs für Red Dead Redemption arbeiten, bezüglich eines Nachfolgers sparte er noch mit Informationen.

Eine ähnliche Äußerung zur höheren Effektivität von kleineren Teams machte neulich auch Michel Ancel, der Kreativkopf hinter Beyond Good and Evil. Sein Mini-Team arbeitet derzeit am zweiten Teil des Titels (siehe die News vom 25. Juni), was aufgrund der Kleinhaltung seiner Mannschaft natürlich zu einer viel längeren Wartezeit für uns Zocker führt.

Was haltet Ihr von der Personalpolitik dieser Entwickler, bzw. was sagt Ihr generell zu dem Thema? Das würde uns interessieren!

Gast
n00b

hab ich keine meinung zu,ist in meiner firma aber auch nicht viel anders.ichich weiss nur das ich mich schon auf den dlc freue und auf den kommenden 2ten teil freue.

Swiss WildOne
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Swiss WildOne

Geld regiert. Der Rest ist nur Mittel zum Zweck. So läuft das doch überall.Wenn der grosse Fisch den keinen Fisch gefressen hat, wird der Rest ausgespuckt und der nächste Fisch ist an der Reihe.

mr.jailer
I, MANIAC
Anfänger (Level 2)
mr.jailer

ich sehe die R-familie etwas kritischer,die kaufen die kleinen entwickler auf und beseitigen damit nicht nur konkurenz sondern auch kreativität!!es fällt auch leichter in irgend einer niederlassung (mit den einfallslosen städtenahmen) leute zu feuern,die vielleicht erst seit kurzem zum R-konzern gehören.dh ich kaufe einen entwickler gebe ein game in auftrag und wenn die kohle nicht stimmt mach ichs platt,war ja vor kurzem noch die konkurenz!!aber thats live!!!!!!

Oliver Gruener
I, MANIAC
n00b
Oliver Gruener

Ist in der (amerikanischen) Filmindustrie doch nicht anders. Die Leute werden für ein Projekt eingestellt und nicht auf Dauer. Ist das Spiel / der Film fertig, dann bewirbt man sich beim nächsten Projekt. Ich würde das so ein bisschen wie “”Schlechtwetter”” auf dem Bau bezeichnen. In der heißen Phase hat man gut zu tun und verdient auch sehr gut, schiebt womöglich zahlreiche Überstunden, dafür hat man dann auch mal ein paar Wochen frei. Man hat also kein regelmäßiges Einkommen, dafür verdient man, wenn man arbeitet, mehr als normal.

Gast
n00b

sscore_riotsscore_riot:Hmmm, habs jetzt fast durch und bist jetzt keinen einzigen Bug festgestellt.Lass mich raten…PS3-Version?

sscore_riot
I, MANIAC
sscore_riot

deswegen rotzt strotzt und krankt rdr vor lauter bugs vor sich hin ..naja ..wer hat schon bock gute arbeit abzuliefern wenn einem die ganze zeit die kamera im genick hängt ..

bitt0r
I, MANIAC
Epic MAN!AC
bitt0r

normaler vorgang.

STF
I, MANIAC
Anfänger (Level 3)
STF

Da kann ich dem Captain, und den anderen die in die selbe Kerbe schlagen, nur Recht geben.Sowas ist doch bei anderen Sparten auch alltäglich…Im Print soll sowas auch schon vorgekommen sein.Es geht um Gewinne, nicht um von der Masse geliebt zu werden.Ich bin ja mal gespannt wo uns diese Aktionen noch hinführen…Was hält eigentlich das M!aniac-Team von solchen Entlassungen?

captain carot
I, MANIAC
Epic MAN!AC
captain carot

Ob´s jetzt mit Streitigkeiten zu tun hatte oder nciht, diese “”Personalschwankungen”” sind leider normal, in der Hochphase werden mehr Leute gebraucht, nach Ende der Entwicklung bleibt nur das Rumpfteam über, das an neuen Spielen arbeitet, bis auch da wieder mehr Personal gebraucht wird…Da gäbe es hierzulande wohl 40 Zeitarbeitsverträge, in den USA wird halt eben kurz ein Teil der Entwickler entlassen.@Vader: Hallo, USA! Nix Kündigungsschutz, wenn´s nicht vertraglich festgelegt wird kann dein Chef sagen you´re fired und dann darfst du sofort gehen.

dmhvader
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
dmhvader

Was soll man schon dazu sagen? Außer vielleicht, dass die Wirtschaft die Politik immer mehr in den “”Griff”” bekommt!Wie wär’s denn mal mit ein paar Kündigungsschutzgesetzen?Allerdings ist in dieser Branche wohl jeder Angestellte selbst verantwortlich für seine Konditionen!Ich finde sowas aber generell nicht richtig! Ich hätte jetzt auch damit gerechnet, dass das gleiche Team schon mal mit der Arbeit des Nachfolgers beginnt! Dann kommt wohl erst mal nichts mehr in der Richtung, wie mir scheint!

LaLaLand
I, MANIAC
Profi (Level 2)
LaLaLand

Vielleicht vergessen mal alle, daß wir nicht im Videospiele Lilalauneland leben und daß das alles einfach nur ein Geschäft ist. Wenn ich schon immer Sätze lese, die nach “”Sony hat die Gamer lieb”” klingen könnt ich eh kotzen. Vielleicht machen solche Nachrichten das endlich mal deutlich.

SuperBrot007
I, MANIAC
Profi (Level 2)
SuperBrot007

hm schwer zu sagen.man kann eben immer nur so viele leute beschäftigen wie arbeit da ist.wenn z.b. alle animationen, texturen, editoren gemacht sind und so der dlc auch von einem kleinere team durch verwendung der erstellen vorarbeiten gefertigt werden kann……. was sollen die dann noch machen? einfach mal zur entwicklung von gta 5 schieben? (die haben bestimmt schon ihre teams) kaffee kochen lassen? einfach n neues spiel erfinden damit die leute was zu tun haben?ich denke man kann hier schwer vergleiche zur z.b. nahrungsmittelindustrie ziehen. hier ist der verbrauch absehbar und eine dauerhafte nachfrage vorhanden.bei videospielen ist das nicht so, das ist ein projektabhängiges geschäft. und ich denke viele “”angestellte”” sind eh freiberufler und nur vorübergehend im unternehmen.zumindest was den kreativen bereich angeht, die “”rahmenstruktur”” (verwaltung, marketing etc. etc.) wird schon dauerhaft angestellt sein, da ist es eben auch möglich!