Brothers in Arms: Earned in Blood – im Klassik-Test (Xbox)

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Das riecht nach Add-On: Knapp ein halbes Jahr nach Brothers in Arms: Road to Hill 30 legt Ubisoft bereits den ­offiziellen Nachfolger vor. Earned in Blood umfasst 13 Einzelspieler-Missionen – vier Einsätze weniger als der Erstling – und kostet ‘nur’ schlappe 40 Euro. Selbst der Inhalt bleibt weitgehend identisch zum Vorgänger: In der Rolle von Red Hartsock springt Ihr mit ­einem Fallschirm am D-Day über der Normandie ab und schweißt im Laufe des Spiels Soldaten zu zwei Trupps, einem Angriffs- und einem Feuerteam, zusammen. Unabhängig voneinander scheucht Ihr das Kameradenpack via Fadenkreuz durchs französische Hinterland. Trefft Ihr auf den Feind, heißt es Planen statt Ballern: Frontalangriffe führen bei ­Brothers in Arms auf keiner Schwierigkeitsstufe zum Erfolg. Stattdessen nutzt Ihr Taktiken wie Sperrfeuer und Flankieren, um den Feind in die Knie zu zwingen – bei Earned in Blood aufgrund der aufgemotzen Gegner-KI noch mehr als beim Vorgänger.

Gleichzeitig wird es für den Spieler einfacher, sich im Schlachtgetümmel zu behaupten. Denn die neuen Sze­narien sind optimal auf zermürbenden Stellungskampf ausgelegt. Zwar stiefelt Ihr immer noch über Viehweiden und durch Bauerndörfer, immer häufiger bestimmen jedoch Stadt­kulissen das Bild.

Zerbombtes Mauerwerk, ausgebrannte Fahrzeuge und Sandsackburgen bieten ausreichend Deckung und gute Möglichkeiten, dem Feind ­unentdeckt in den Rücken zu fallen. Erkennt dieser nämlich frühzeitig den geplanten Hinterhalt, wechselt er die Stellung oder geht unvermittelt zum Angriff über.

Hat sich die Motivation für den ­Solospieler mit Beenden der linearen Story-Kampagne bisher erschöpft, lockt nun der neue ‘Gefecht‘-Modus mit weiteren Missionen. Die wahlweise zeit- oder zielorientierten Einsätze könnt Ihr außerdem kooperativ mit einem weiteren Mitspieler bestreiten – via Splitscreen, System Link (Xbox) oder online.

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Neuauflage bitte!
War spaßig seinerzeit