Capcom Arcade 2nd Stadium – im Test (PS4)

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Gerade mal vier ­Wochen nach der Fighting ­Collection steht mit dem Arcade 2nd Stadium schon der nächste Schwung Capcom-Nostalgie an. Dass sich gleich sechs Beat’em-Ups in beiden Sammlungen tummeln, sorgt für etwas Verwunderung. Aber da das Stadium wieder mit 32 Oldies gefüllt wurde, ist trotzdem für ordentlich Vielfalt gesorgt. Die Mischung mit Promis, die beim Vorgänger noch keinen Platz gefunden hatten, und etwas exotischeren Titeln geht gelungen auf, zumal die Dreierpacks Three Wonders und Capcom Sports Club genau genommen die Spiele­zahl noch etwas erhöhen und bisher eher spärlich vertretene Genres wie Knobler und erstmals Sport aufstocken.

In Sachen Präsentation bleibt das Capcom Arcade 2nd Stadium dem Vorgänger treu: Zahlreiche Darstellungsoptionen, ausführliche Anleitungen, einstellbare Geschwindigkeit, Dauerfeuer oder Rückspulfunktion lassen kaum Wünsche offen. Auch wechselnde Spezialherausforderungen und das titelübergreifende ”CASPO”-Punktesystem sind wieder mit an Bord, nur Online-Matches gibt es erneut keine.

Gleich geblieben ist auch die Entwicklungsbasis, bei der die RE Engine zum Einsatz kommt. Die sorgt generell für eine ordentliche Emulation, zumal die Kinderkrankheiten des Vorgängers erfreulicherweise ausgemerzt wurden. Merklicher Inputlag oder unerklärliche Bildstotterer machen sich also nicht bemerkbar, Ruckler sind hier und da gerade bei schneller scrollenden Oldies dennoch vorhanden. Das ist aber der Tatsache geschuldet, dass so manche Originalhardware mit einer anderen Bildrate als 60 fps arbeitete und bei der Anpassung an moderne Bildschirme entweder das Spieltempo hätte verändert werden müssen oder eben das Frame Pacing nicht ganz sauber ist – Capcom hat sich wohl aus Authentizitätsgründen für Letzteres entschieden.

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