Colony Wars: Vengeance – im Klassik-Test (PS)

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Ein Konflikt mit schwerwiegenden Folgen: Nach dem interstellaren Bürgerkrieg liegt die einstmals diktatorisch geführte Navy in Trümmern. Armut, Hunger und Seuchen führen zu einer Wi­derstandsbewegung, die der “Liga der freien Welten”, dem verhaßten Feind von einst, Rache schwört. Als Kampfpilot Mertens düst Ihr in 41 Missionen durch das All, um unter Eurem Führer Kron für bessere Lebensbedingungen zu kämpfen. Noch wißt Ihr nicht, welche Ereig­nis­se Eure Flieger­karriere prägen werden…

Sowohl die Story als auch das Spiel­design von Colony Wars: Vengeance knüpfen nahtlos beim Vorgänger an. Die Handlung entwickelt sich mit FMV-Se­quenzen atmosphärisch weiter, spielerisch seid Ihr Haupt­darsteller inmitten ­eines ”Star Wars”-trächtigen Kampfes. Doch wer bei dem Stichwort “Kampf” an stupides Ballern denkt, liegt beim Psy­g­nosis-Welt­raum­krieg falsch. Jedem Einsatz geht ein detailliertes, auf deutsch gesprochenes Briefing voran, in dem Eure Auf­gaben klar vorgegeben werden. Ob beim Zu­sammenbau von Weltraum­ka­nonen, dem Legen und Räumen von Minenfeldern oder der Erzgewinnung unter Zeitdruck: Ohne Strategie und den richtigen Waffeneinsatz habt Ihr keine Chance. Insgesamt gibt es 21 hypermoderne An­bauteile für die Jäger. Viele davon, wie Laser, Anti-Schild-Laser, Plasma und Greifhaken, kennen Vete­ranen schon vom Vor­gänger, in dem Ihr noch auf Seiten der Liga geflogen seid. Pfiffige neue Waffen sind das Salz in der Weltraumsuppe: Semi-automatische Angriffs- und Ver­teidigungskapseln ­unterstützen Eure Opera­­tio­­nen, die seismische Lanze durchbohrt Feind­schiffe, und ein Vierfachlaser drückt den Liga-Piloten die Außenhaut ein.

Sogar geheime Pro­to­typen wie die Partikel-Kanone stellt man Euch zur Verfügung: Diesen blitzenden Energie­ball steuert Ihr nach dem Auf­laden eigenhändig ins Ziel; damit ist er bei zu dichter Flugabwehr optimal als Langstreckenwaffe geeignet. Grundsätzlich lassen sich die Waffen in Primär- und Sekundärsysteme einordnen – per Knopfdruck aktiviert Ihr in beiden Waffenbänken die gerade benötigte Wumme, die dann als Symbol im Dis­play erscheint. Raketen werden durch ­einen Knopfdruck erst auf ein Ziel angedockt, bevor ein weiterer Druck das Projektil abfeuert. Laser dagegen schießt Ihr zur Not auch fächerförmig ab, dabei solltet Ihr aber aufgrund der drohenden Überhitzung Feuerpausen einlegen.

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