Destiny 2 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Handelt es sich bei ­Destiny 2 nun um einen vollwertigen zweiten Teil oder versteckt sich hinter dem Vollpreistitel im Prinzip nur ein ­Destiny 1.5? Diese Frage beschäftigte Fans des Online-Rollenspiel-Shooters bis zum Launch am 6. September. Seitdem haben wir und Millionen andere Hüter Dutzende Stunden in Bungies Fantasie-Universum verbracht und können sagen: Ja, Destiny 2 ist ein komplett neuer Teil. So wie ein Splatoon 2, ein Diablo III oder ein Die Sims 4. Beim generellen Spielprinzip bleibt also alles beim Alten, noch immer taucht Ihr in eine reichhaltige Science-Fiction-Welt ein, kreiert einen Charakter und begebt Euch in den ewigen Kreislauf aus Schießen, Sammeln und Aufleveln. Doch warten neue und schönere Schauplätze mit mehr Aktivitäten und frischer Beute auf Euch. Daneben gibt es diesmal eine richtige Story, die Euch die ersten zehn bis zwölf Stunden beschäftigt. Und nicht zuletzt haben die Entwickler die Level- und Upgrade-Mechaniken des ersten Teils überdacht und unnötigen Ballast entfernt. Ein schaler Beigeschmack bleibt aber: Wer auf eine neue Bedrohung aus dem All gewartet hat, wird enttäuscht. Als Gegnerfraktionen stellen sich Euch die altbekannten und nur um ein paar Truppentypen erweiterten Gefallenen, Schar, Vex, Kabale und Besessenen entgegen, auf ein neues Volk aus den unendlichen Weiten des Universums hatte man bei Bungie offenbar keine Lust. Gleiches gilt für die Hüter-Charakterklassen. Ihr zieht wieder als Titan, Warlock oder Jäger in den Krieg, statt einer frischen Hütersorte spendierten die Entwickler jeder bestehenden Klasse lediglich je eine neue Spezialisierung.

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