Disgaea 1 Complete – im Test (Switch)

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Prinz Laharl hat ein Problem: Da hält er mal für zwei Jahre ein Nickerchen und auf einmal ist der eigene Vater an einer Brezel erstickt; die Dämonen kämpfen um den Thron und er hat nur noch ein paar faule Pinguine als Diener. Zeit, die ­Ärmel hochzukrempeln und allen wieder ein wenig Gehorsam beizubringen. Dabei stellen sich ­Laharl allerlei schräge Gestalten in den Weg, angefangen von Assassinen-Engeln und Riesenschweinen bis zu den Power Rangers. In ­rundenbasierten ­Taktikschlachten prügelt Ihr Euch durch Gegnermassen: Ihr entscheidet die Reihenfolge der Charaktere in Eurem Zug selbst, um maximal lange Combos für hohen Schaden zu erzielen. ­Pinguin-Chefin Etna und Engelslehrling Flonne helfen dabei, und wem die Hauptcharaktere nicht genug sind, der stellt sich aus Dutzenden freischaltbaren Dämonen- und Monsterklassen sein Traumteam zusammen.

Die Story ist zwar simpel und nicht sonderlich originell, aber der Fokus liegt sowieso auf absurd-übertriebenem Humor. Zusammen mit der guten Vertonung und der drolligen Musik sorgt das Spiel für viel gute Laune.

Das Remaster basiert auf dem leicht verbesserten PSP-Port, setzt auf neue, höher aufgelöste Sprites und führt diverse Klassen aus den Nachfolgern ein. Generell wurde aber das alte System beibehalten und ist frei von den ­komplizierten Erweiterungen der späteren Generationen. Manches vermisst man, andererseits können Spieler, die von den manchmal sehr komplizierten Spiel­systemen abgeschreckt wurden, hier einen guten Einstieg in die Serie finden. Fans des Originals freuen sich, dass Übersetzung und Vertonung des PS2-Originals trotz des ­Publisher-Wechsels von Atlus zu NIS America erhalten blieben.

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