Diver’s Dream – im Klassik-Test (PS)

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Japanern ist keine noch so ausgefallene Spielidee fremd, selbst Angel-“Action” und Pferdewetten-Simulation sind im Land des Lächelns gang und gebe. In hiesigen Breitengraden wandern viele Publisher noch auf ausgetretenen Genre-Pfaden, nur wenige Exoten wie Konamis Tauchabenteuer Divers Dream (früherer Titel “Deep Blue”) ­finden den Weg nach Deutschland.

Ohne Geld, aber mit viel Mut landet Ihr in einer beschaulichen Hafenstadt. In der näheren Umgebung sank einst das majestätische Kreuzfahrt­schiff “Matilda”, und irgendwo in den Tiefen des Meeres liegt das Wrack – mit unschätzbaren Reich­tümern an Bord. Ohne eine professio­nelle Ausrüstung ist an eine lukrative Bergung aber nicht zu denken. Durch Zufall kommt Ihr an Euren ersten Auf­trag: Mit einem geschenkten Paar alter Schwimmflossen taucht Ihr nach einer verlorenen Fotokamera.

Ihr bewegt Euch entweder als Brust­schwimmer durch’s Wasser oder legt im Del­phin-Stil einen Zahn zu – dabei leidet allerdings Eure Energie etwas. Ne­ben­bei haltet Ihr Ausschau nach nützlichen Gegen­ständen wie einem Seil oder einem Erste-Hilfe-Kasten. Gelegentlich findet Ihr auch eine alte Mün­ze oder einen von 160 wertvollen Schätzen, die Ihr beim hiesigen Ramsch-Händler in Bares ummünzt. Den Erlös investiert Ihr in über 20 Ausrüstungs­gegenständen: Mit einer besseren Sauerstoff-Flasche bleibt Ihr länger unter Was­ser, mit einem hochmodernen Taucher­anzug gleitet Ihr wie ein Aal durch’s tiefe Meer.
Bei den unterschiedlichen Aufträgen kommen auch Action-Fans nicht zu kurz. Neben der Bergung von Schätzen oder eingeschlossenen Unfallopfern greift Ihr in einigen Missionen zur Harpune und erlegt z.B. mit gezielten Schüssen einen blutrünstigen Mörder-Hai. Typisch japanisch hat Konami um die Tauchaufträge eine Story mit viel Pathos und etwas Liebe gestrickt.

Im sogenannten Frei-Modus erfreut Ihr Euch frei von Zeitdruck und Sauerstoff­knappheit an der Pflanzen- und Tierwelt unter Wasser und lauscht sanften, fast psychedelischen Gitarren- und Synthe­sizerklängen, die im virtuellen Play­sta­tion-Aquarium eine wohlige Atmosphäre verbreiten.

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Max Snake
28. August 2019 23:08

Oft die Video angeschaut. Unterwasser zu tauchen in eine Videospiel setzt mich oft im Angst ein.