Diver’s Dream – im Klassik-Test (PS)

1
231
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Japanern ist keine noch so ausgefallene Spielidee fremd, selbst Angel-“Action” und Pferdewetten-Simulation sind im Land des Lächelns gang und gebe. In hiesigen Breitengraden wandern viele Publisher noch auf ausgetretenen Genre-Pfaden, nur wenige Exoten wie Konamis Tauchabenteuer Divers Dream (früherer Titel “Deep Blue”) ­finden den Weg nach Deutschland.

Ohne Geld, aber mit viel Mut landet Ihr in einer beschaulichen Hafenstadt. In der näheren Umgebung sank einst das majestätische Kreuzfahrt­schiff “Matilda”, und irgendwo in den Tiefen des Meeres liegt das Wrack – mit unschätzbaren Reich­tümern an Bord. Ohne eine professio­nelle Ausrüstung ist an eine lukrative Bergung aber nicht zu denken. Durch Zufall kommt Ihr an Euren ersten Auf­trag: Mit einem geschenkten Paar alter Schwimmflossen taucht Ihr nach einer verlorenen Fotokamera.

Ihr bewegt Euch entweder als Brust­schwimmer durch’s Wasser oder legt im Del­phin-Stil einen Zahn zu – dabei leidet allerdings Eure Energie etwas. Ne­ben­bei haltet Ihr Ausschau nach nützlichen Gegen­ständen wie einem Seil oder einem Erste-Hilfe-Kasten. Gelegentlich findet Ihr auch eine alte Mün­ze oder einen von 160 wertvollen Schätzen, die Ihr beim hiesigen Ramsch-Händler in Bares ummünzt. Den Erlös investiert Ihr in über 20 Ausrüstungs­gegenständen: Mit einer besseren Sauerstoff-Flasche bleibt Ihr länger unter Was­ser, mit einem hochmodernen Taucher­anzug gleitet Ihr wie ein Aal durch’s tiefe Meer.
Bei den unterschiedlichen Aufträgen kommen auch Action-Fans nicht zu kurz. Neben der Bergung von Schätzen oder eingeschlossenen Unfallopfern greift Ihr in einigen Missionen zur Harpune und erlegt z.B. mit gezielten Schüssen einen blutrünstigen Mörder-Hai. Typisch japanisch hat Konami um die Tauchaufträge eine Story mit viel Pathos und etwas Liebe gestrickt.

Im sogenannten Frei-Modus erfreut Ihr Euch frei von Zeitdruck und Sauerstoff­knappheit an der Pflanzen- und Tierwelt unter Wasser und lauscht sanften, fast psychedelischen Gitarren- und Synthe­sizerklängen, die im virtuellen Play­sta­tion-Aquarium eine wohlige Atmosphäre verbreiten.

Zurück
Nächste
neuste älteste
Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Oft die Video angeschaut. Unterwasser zu tauchen in eine Videospiel setzt mich oft im Angst ein.