Forza Horizon 2 – im Test (Xbox One)

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Dem etablierten Zwei-Jahres-Turnus ist es zu verdanken, dass wir uns 2014 an einem Forza mit Charisma erfreuen können. Denn nach dem weitgehend staubtrockenen Simulations-Bruder, den Turn 10 vergangenen November zum Xbox-One-Konsolenstart fabrizierte, ist nun mit Horizon 2 der arcadelastigere Open-World-Bruder von den britischen Entwicklern Playground Games an der Reihe – und der überzeugt auf ganzer Linie mit Umfang, Qualität und vor allem Ausstrahlung.

Wieder nehmt Ihr am namensgebenden fiktiven Musik- und Rennsportfestival teil, das diesmal seine Zelte in Europa aufgeschlagen hat: Schauplatz ist eine Region, die Teile von Südfrankreich und Norditalien und sechs dort verortete Städte wie Nizza umfasst. Sie nimmt im Vergleich zu Colorado aus dem Vorgänger etwa den dreifachen Umfang ein, allerdings bezieht sich diese Relation nicht unbedingt auf Asphaltstrecken, sondern die Fläche: In Horizon 2 könnt Ihr die Umgebung abseits der Straßen wesentlich weitläufiger erkunden und tretet zudem hin und wieder auch zu spektakulären Offroad-Rennen an.

Egal, ob Ihr an der Küste entlangrast, im Voralpenbereich an Wäldern vorbeifahrt oder die mediterran angehauchten Städte durchquert – visuell überzeugt das PS-Spektakel auf ganzer Linie. Dafür sorgen neben schicken Texturen (deren höhere Detailstufen jedoch vereinzelt erkennbar ins Bild ploppen) und durchgehend stabilen 30 Bildern pro Sekunde die gelungene Beleuchtung und das neue sehenswerte Wettersystem. Immer wieder fällt Regen vom Himmel – mal nur als kurzer Schauer, mal als Wolkenbruch mit folgendem Regenbogen -, dessen Tropfen auf dem Autolack und der Fahrbahn landen und exakt wiedergegeben werden.

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