Hey! PIKMIN – im Test (3DS)

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Captain Olimar hat kein Glück: Auf dem Weg zu seinem Heimatplaneten stürzt er mit dem Raumschiff ab und muss neuen Treibstoff finden. Für die Heimkehr benötigt er 30.000 Einheiten Glitzerium, die es in acht Welten voller Gefahren, Kopfnüssen und Geheimabschnitten zu sammeln gilt. Auch in seinem ersten 3DS-Abenteuer ist er nicht allein, sondern erhält Hilfe durch die kleinen Pikmin-Kreaturen, die je nach Farbe unterschiedliche Stärken aufweisen. Rote sind feuerfest, gelbe lassen sich weiter werfen und sind immun gegen Elektrizität, mit blauen erkundet Olimar Gebiete unter Wasser und steinerne Pikmin zerschmettern Kristallfelsen. Geflügelte Pikmin schließlich helfen Olimar beim Schweben.

Hey! PIKMIN verzichtet in den zweidimensional angelegten Levels auf einen Großteil der strategischen Komponenten der drei bisherigen Konsolenspiele: Ihr züchtet keinen Nachschub, müsst keine Gegner und Ressourcen abtransportieren und nicht auf die Zeit achten. Stattdessen rekrutiert Ihr bis zu 20 Pikmin pro Level, indem Ihr sie an bestimmten Stellen mit der Trillerpfeife ruft. Dann folgen sie Euch auf Schritt und Tritt, sodass Ihr sie jederzeit gegen Feinde, als Sammler von Glitzerium oder zum Lösen von Knobel- und Geschicklichkeitsaufgaben einsetzen dürft, um Fallen auszuschalten und Wege zu ebnen. Weil in jedem Level zudem wertvolle Schätze verborgen sind, experimentiert Ihr mit den Fähigkeiten Eures Gefolges, um alle Geheimnisse zu ergründen. Einige Abschnitte bieten geheime Ausgänge und schalten so weitere Levels frei, zusätzlich scheffelt Ihr Glitzerium in Bonus-Levels und sammelt weitere Pikmin für den Pikmin-Park, wo diese unermüdlich nach noch mehr Treibstoff suchen.
Was vordergründig kompliziert klingt, spielt sich weitestgehend simpel: Captain Olimar erkundet 2D-Levels, kann klettern und per Jetpack über Abgründe gleiten, während sein Gefolge auf ihn wartet. Pikmin lassen sich werfen oder per Pfeife rufen, ansonsten kehren sie sofort automatisch zu ihm zurück. Gruppenmanagement wie in den Vorgängern gibt es fast nie. Zurücklassen solltet Ihr verirrte Pikmin trotzdem nicht, auch vor tödlichem Feind- und Fallenkontakt solltet Ihr sie bewahren – hier erinnert das Spiel bisweilen sogar an Lemmings. Verliert Ihr Pikmin unterwegs, ist die nächste ”Quelle” aber selten weit. Mit dem Stylus wählt Ihr die Art der ­Pikmin, die Ihr einsetzen wollt, und tippt Gegner und Hindernisse an. Wirklich fordernd wird Hey! PIKMIN trotz komplexer werdender Aufgaben erst in der letzten Welt oder wenn Ihr alle Schätze heben wollt.

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