Jujutsu Kaisen Cursed Clash – im Test (PS5)

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Die Mangaserie Jujutsu Kaisen von Gege ­Akutami erfreut sich internationaler Beliebtheit – da verwundert es nicht, dass die Geschichte um den Nachwuchs-Exorzisten Yuji Itadori bereits ­Animeserien- und Filmumsetzungen nach sich zog. An der Videospielfront sah es dagegen bislang mau aus – ein Umstand, der sich nun mit Cursed Clash ändern soll. Der 3D-Prügler lässt eine Riege von 16 Jujuzisten und Dämonen in genretypischen Arenen aufeinander los. Freunde gängiger Anime-Keilereien wissen genau, was sie erwartet. Hattet Ihr bislang keine Berührungspunkte, peitscht Euch ein rudimentärer Story-Modus im Schnelldurchlauf durch die Handlung der Vorlage, ehe Ihr in 2-vs-2-Kämpfen diverse Online-Modi unsicher macht. ­Dabei sticht vor allem der ”Rauschkampf” ­hervor, der Euch Wellen an Feinden bekämpfen lässt – wahlweise solo oder mit Online-Partner. In den Konfrontationen setzt Ihr auf ­Angriffsvariationen, Block- und Ausweichmanöver und Fluchkrafttechniken.

Jeder Kämpfer kommt mit individuellen Eigenheiten daher: Während die einen gern auf Tuchfühlung gehen, zaubern andere bequem aus der ­Ferne. Der große Haken: Das Kampfsystem fällt erstaunlich steif aus. Schlagabtausche steuern sich frustrierend träge und vermeintlich heftigen Angriffen fehlt es an Wucht – Dynamik findet sich höchstens in hübsch inszenierten Spezial- und Teamangriffen. Das ist schade, hat der Titel doch einige nette Ideen wie das Aufwerten von Kämpfern mit Ausrüstung und Erfahrungspunkten. Nicht zuletzt präsentiert sich Jujutsu Kaisen Cursed Clash mit betagter Optik, von schicken Charaktermodellen einmal abgesehen. Erfreulich für Fans: Die japanischen und englischen Sprecher scheinen alle an Bord zu sein.

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