Killer7 – im Klassik-Test (PS2)

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Die Videospielindustrie langweilt Euch mit Fließband-Fortsetzungen und einfallslosen Trittbrettfahrer-Produkten? Ihr strebt nach ästhetischen und ausgefeilten Machwerken, die ein emotionales Feuerwerk entfachen? Dann lest weiter. Denn Eure steten Stoßgebete an den Gott der virtuellen Kunst wurden ­erhört und an Resident Evil-Erfinder Shinji Mikami und Resident Evil 4-Produzent Hiroyuki Kobayashi weitergeleitet. Die Meister des Grauens ­verwirren Euch mit einem durch­geknallten, fast schon geistesge­störten Action-Machwerk mit dem schlichten Namen Killer 7.

Ihr schlüpft in die Rolle des schizophrenen Harman Smith. Der betagte Rollstuhlfahrer lebt mit seinen sieben Alter-Egos im ständigen Konflikt – trotzdem oder gerade deswegen gelten die ihm innewohnenden Schwerverbrecher als die gefürchtetsten Assassine der Welt: Der schwarze Gar­cian nimmt Aufträge entgegen, verfolgt die animalische Beziehung zwischen Harman und seiner herzlosen Pflegerin (bzw. sexsüchtigen Dienerin) Samantha oder sammelt die Leichen seiner Bande auf und erweckt die blutigen Säcke wieder zum Leben. Dan Smith filtert die Schwachstellen jedes Gegners heraus und der bleiche Kevin schießt als einziger nicht mit einer Feuerwaffe um sich, sondern benutzt scharfe Wurfmesser. Das jüngste Mitglied der ruchlosen Gangster heißt Con, sieht nichts, hört dafür besser als ein Luchs und bläst unvorsichtige Feinde blitzschnell mit zwei vollautomatischen Pistolen weg. Der bärenstarke Mask de Smith erinnert dagegen an einen mexikanischen Wrestler und zerstört mit seinen zwei Granatwerfern sogar meterdicke Mauern. Der rebellische Coyote überzeugt zwar mit gazellenhafter Sprungkraft, sorgt aber in der Bande immer wieder für Ärger. Die einzige Frau Kaede schließt den Mörderkreis: Mit dem Präzisionsgewehr killt die suizidgefährdete Rockträgerin selbst weit entfernte Antagonisten.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Killer 7 war ursprünglich als Gamecube exklusiv gedacht. Doch wegen niedrigen Erfolge, kam es gleichzeitig für die Playstation 2.
Grad die Steuerung war für Sony’s Besitzer überfordert. Wer die Wahl hat, greift zur Nintendo’s wunder Würfel.

Killer 7 setzt in mir eine Kunst Erlebnis wie kein 2. Mal. Somit wurde mir das Interesse für interaktive Kunst Unterhaltung erweitert.

LaimNeeson
I, MANIAC
LaimNeeson

War damals seiner Zeit voraus. Ich war damals auch noch nicht bereit dafür und hatte etwas komplett anderes erwartet. Heute sehe ich diesen “Exoten” doch mit anderen Augen.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Warum die PS2 hinterher hinkte? Zumindest nach der Meinung eines Redakteurs bei euch… na weil der Gamecube leistungsfähiger war und ist ^^