Moonscars – im Test (Xbox Series X)

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Das mit wunderschöner Pixel-Optik inszenierte Entwickler-Debüt erzählt vom Schicksal einer aus Lehm geformten Kriegerin namens Irma die Graue. Erwacht in einer Welt, in der es gefühlt nichts gibt außer Tod und Verderben, muss die gewiefte Schwertkämpferin herausfinden, wer sie erschaffen hat und warum. Doch der Pfad zu dieser Erkenntnis ist lang und mit kniffliger Metroidvania-­Struktur und zahlreichen Soulslike-Mechaniken gnadenlos. Angreifen, ausweichen, kontern, nachsetzen – nur wer in den Kämpfen perfektes Timing an den Tag legt, erzielt nennenswerte ­Fortschritte, die dann allerdings umso mehr motivieren, dranzubleiben.

Ausdauer spielt in Moonscars keine Rolle, dafür müsst Ihr sehr genau überlegen, wann Ihr Eure Heldin heilt und Magieangriffe einsetzt. Denn die dafür nötige Essenz ”Ichor” verdient sich Irma nur, wenn sie Gegnern Schaden zufügt. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen zwei weitere Mechaniken: zum einen ein Doppelgänger, der auftaucht, wenn Ihr bestimmte Dunkle Spiegel (sozusagen die Leuchtfeuer) freischaltet und die dahinter verborgene sichere Zone wieder verlasst. Zum anderen gilt es stets, die aktuelle Mondphase im Blick zu behalten. Leuchtet das Gestirn feurig rot, richten Feinde mehr Schaden an, hinterlassen im Gegenzug aber auch mehr wertvollen Knochenstaub. Neutralisieren lässt sich dieser ”Mondhunger” letztendlich nur, wenn Ihr einen bestimmten Gegenstand opfert oder den nächstbesten Boss plättet.

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genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Spaceaffe, DU willst wirklich nicht wissen, wie geil die Übersetzung von Front Mission auffem Snes geworden ist, und dass Shonen Sasuke und Great Battle 4 alles weg rocken, was aktuell auf dem Markt ist? 😉

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Also ich hab Moonscars schon installiert. Werde es bald mal angehen und dann berichten. 😉
Wer Bock auf ein leichteres Soulslike hat, den kann ich Steelrising echt empfehlen. Tolles Spiel.

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

momentan hab ich es auch lieber linear. ghosts’n goblins resurrection find ich auch richtig stark aber hab erst 1-2 stages gespielt. schon mit megaman 11 hatte capcom richtig abgeliefert was neue action platformer angeht.
guck dir mal unruly heroes an falls du es noch nicht kennst. scheint nicht schlecht zu sein und ist recht hübsch.
cyber shadow ist auch toll.

ok wird zu viel offtopic 🙂

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Jungs, ich brauche wenn dann eher Hinweise, ob ich was verpasst habe in dem Sinne, mal kein “Metroidvania” und mal nicht “Soulslike”. Dürfte schwierig werden. 😉
Außerdem habe ich gerade eine vorzügliche 16 Bit Runde abgeschlossen: Braucht IHR Futter?
🙂

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

timespinner ist es ziemlich einfaches metroidvania. hat jetzt nicht so den düsterlook wie das da oben aber sieht jetzt auch nicht nach smarties aus.
fands richtig gut

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Mache ich, Spaceaffe. Danke für die Empfehlungen, Kong. 🙂

ChrisKong
I, MANIAC
ChrisKong

Gibt doch Kirby und Yoshis Woooooly World. 🙂

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

heul leise 🙂

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Ach, ich springe Nightrain bei und finde mich auch wieder, in seinen Schilderungen.
Bin ich als “From Software Fetischist” den so genannten “Soulslike-s” abgeneigt?
Natürlich nicht, und dennoch geht mir das auch langsam gegen des Strich mit den zig Games in der Art, die meinen, nur dann “gut” zu sein, wenn der Schwierigkeitsgrad dir gleich von der ersten Bewegung an die Zähne zieht.
Die alten Castlevanias hatten eine Lernkurve, von denen sich die meisten aktuellen ( und ich habe ne Menge davon gezockt) etliche Scheiben abzwacken könnten.
Und es ist jetzt auch nicht so, dass ich grundsätzlich das “Genre” kritisiere, ich hatte nämlich recht viel Spaß zuletzt mit “Ghosts n Goblins Resurrection”, seit 1985 die “Mother aller Soulslikes”, aber bei der Ankündigung eines Games wie Moonscars, und möge es meinetwegen noch so gut sein, sage ich, ganz dezent “Es reicht, langsam” und wünsche mir ein Umdenken, dass “gutes Gameplay” nicht unbedingt mit brutaler Schwierigkeit zu tun hat.
Vor allem aber auch, dass diese “2D Souls-Medieval” Settings mindestens so ausgelutscht sind, wie in ihrer 3D Version.
Den Spaß an aktuellen “Action Plattformers” um bei dem Begriff zu bleiben, der solche Games wie im Test oben in ihrem Kern beschreibt, ist mir seit ner Weile vergangen und ich kann nur hoffen, dass die demnächst erscheinenden “Bushiden” und “Moonrider” ( die respektive “Hagane” und “Super Shinobi” huldigen) einen neuen, alten Trend aufleben lassen.

Tabby
I, MANIAC
Tabby

Heul leise! 😉

Nightrain
I, MANIAC
Nightrain

“Forderndes 2D-Soulslike”, da frag ich mich warum? Für mich der Grund es nicht zu kaufen. Ich spiele gerne zur Entspannung und auch 8- und 16-Bit-Games haben teilweise den Schwierigkeitsgrad teils derbe angezogen, aber zumindest waren die Meisten so gebaut, dass man trotzdem seinen Spaß haben konnte:
Die ersten Level waren einfach genug, um reinzukommen und bei gutem Design ist der Schwierigkeitsgrad Stück für Stück angestiegen. Passworter haben auch den weniger begabten Spielern die Möglichkeit gegeben die späteren Level zu sehen.
Heute bekommt man eine feine Optik, wird aber zugemüllt mit einem fiesen Gameplay, das jede Fehlbewegung herbe bestraft, als wollte man sagen: “nimm die Pfoten weg, DU bist es nicht wert das hier zu spielen”. Wobei das ja schon in der Modding Szene so ein Ding war. Statt einer gut erzählten Abwandlung von “A Link to the Past” mit gut designten Rätseln und Dungeons, wimmelt es von hinterfotzigem Gameplay, das einem Spießrutenlauf gleich kommt. Wenn ich Masochist wäre, würd ich zu ner Domina gehen und nicht Videospiele zocken!

Was ich sagen will: Ich hätte gerne mal so etwas, nur in nicht “fordernd soulslike”.