RIDE 3 – im Test (PS4)

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Neben Spanien ist ­Italien – Valentino Rossi sei Dank – die zweite große Motorradsport-Nation in Europa. Kein Wunder also, dass der dort ansässige Entwickler Milestone kaum eine Gelegenheit auslässt, jedes Jahr gleich mehrere Zweirad-Rennspiele auf den Markt zu werfen. Neben diversen Lizenz­titeln gibt es darum 2019 auch wieder eine neue RIDE-Episode mit dem ambitionierten Ziel, für ­Motorräder das zu sein, was Gran Turismo für Autos ist – also quasi das Standardwerk.

Gut gemeint ist nicht zwingend toll gemacht: Zwar wurde fleißig daran gearbeitet, die Bike- und Kursbandbreite aufzustocken, doch in vielen anderen Aspekten könnte man meinen, den zwei Jahre alten Vorgänger erneut serviert zu bekommen. Optisch sind nur geringe Fortschritte erkennbar, sieht man von der willkommenen Möglichkeit ab, auf einer PS4 Pro zwischen höherer Bildrate und Auflösung wählen zu können. Die Motorräder fahren sich je nach Modell spürbar unterschiedlich und anspruchsvoll, selbst mit zugeschalteten Hilfen kommt Ihr ohne reichlich Übung kaum auf gute Rundenzeiten. Das entpuppt sich in der langen, aber ziemlich fade inszenierten ­Karriere als Bremsklotz: Während bei Rennen die ­Gegnerstärke geregelt werden kann, sind bei den eingestreuten Zeitfahrten die ­Limits oft knackig – schafft Ihr da keine ­Goldmedaille, gibt es bei vielen Rennserien kein neues Bike als Belohnung. Und um sich sonst vom mageren Preisgeld etwas leisten zu können, sind viele Fahrten und noch mehr Geduld nötig.

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