Scramble Cobra – im Klassik-Test (3DO)

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Die europäische 3DO-Gemeinde holt auf: Noch bevor die US-Fans einen Pixel sahen, veröffentlicht Panasonic das 3D-Action­spiel Scramble Cobra in Deutschland. Für Spieler außerhalb Japans ist die Pseudo-Simulation eine Überraschung, die bisher auf keiner westlichen Messe gezeigt wurde.

Auf den ersten Blick erinnert das Spiel an American Lasers VR Stalker, dem wir in der Januar-MAN!AC 49% Spielspaß zustanden. In der Japano-Produk­tion sitzt Ihr jedoch nicht im Cockpit eines Jets, sondern hinter den Armaturen eines wendigen Kampfhubschraubers, der mit Bordkanone, zielsuchenden Raketen und Napalm-Bomben für jede Eventualität gerüstet ist. Entsprechend komplex ist die Steuerung. Zwölf Pad-Belegungen werden Euch vorgeschlagen, der Einsatz eines analogen Flightsticks ist jedoch nicht vorgesehen.

Auf der Übersichtskarte sind ein Trainingsgebiet sowie fünf Schlacht­felder markiert: Anfänger üben als Begleitschutz für einen Nach­schub­konvoy, der durch um­kämpftes Gebiet rumpelt, geübte Spieler stürzen sich in eine Seeschlacht gegen Jets, Hubschrauber und Kampfschiffe. Ist die Karte leergefegt, startet Ihr in ein neues Krisengebiet.

In jeder Mission habt Ihr zwischen fünf und acht Minuten Zeit, um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Zeitdruck und Feindaufkommen machen eine Taktik notwendig: Könnt Ihr Euch einen Abstecher zum Tanklaster leisten, oder pokert Ihr mit Eurem Sprit und fliegt ohne Umwege zum feindlichen Hauptquartier? Zerstäubt Ihr mit den Raketen die erste Angriffswelle oder hebt Ihr Euch die zielsuchenden Geschosse bis zum letzten Abschnitt auf? Wenn dichter Rauch Euer Cockpit verhüllt und die Radarschirme flackernd den Dienst quittieren, ist’s zu spät für taktische Planung. Bleibt gerade noch Zeit, ein paar Panzer im Napalm-Teppich zu verglühen und mit Euch ins Nirvana zu reißen.

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