Steep – im Test (PS4 / Xbox One)

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Die fetten Snowboard-Jahre mit zahlreichen Cool Boarders-, 1080°-, Amped– und SSX-Teilen sind schon lange passé. Schön aber, dass nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein Entwickler den Mut hat, ein Trendsportspiel in winterlicher Umgebung zu veröffentlichen. Verantwortlich für Steep zeichnet Ubisoft Annecy, das mit weniger als 100 Kilometer Entfernung zum Mont-Blanc-Massiv – Europas höchster Erhebung – schon örtlich eine Verbindung zu den Bergen hat. Wenig überraschend spielt Steep dann auch in den Alpen, und – wenig überraschend bei Ubisoft – haben wir es mit einem Open-World-Game samt Online-Zwang zu tun.

Euer verschneiter Spielplatz ist riesig und beinhaltet die virtuellen Versionen legendärer Alpengipfel (u.a. Monte Rosa, Matterhorn, Ortler). Allerdings wurde die Gebirgslandschaft extrem gestrafft auf Konsole gebracht, auch dürft Ihr nicht erwarten, die tatsächlichen Positionen der Zinnen oder die echten Ausmaße der Bergkämme korrekt im Spiel vorzufinden – wer die Alpenoriginale kennt, identifiziert die Bergriesen aber dennoch. Mit Eurer Spielfigur seid Ihr völlig frei in diesem Winterwunderland unterwegs – Ihr dringt auf dem Snowboard oder auf Skiern in abgelegene Täler vor, wandert durch verschneite Wälder und über unwirtliche Kuppen, fliegt beim Skydiving nahe an senkrechte Felswände heran oder nutzt die Aufwinde, um mit Eurem Paraglider schwer zugängliche Gipfel anzufliegen.

Je mehr Ihr spielt, desto mehr steigert sich der Erfahrungslevel Eures Wintersportlers. Das wiederum gewährt Euch Zugang zu exklusiven Challenges, schweren Rennen und anfangs unerreichbaren Orten. Zudem solltet Ihr immer wieder Euer Fernglas zücken: So entdeckt Ihr zahllose neue Startpunkte, an die Ihr Euch per Karte beamen könnt – und das ohne jede Ladezeit! Gleiches gilt für die Rücksetz-Funktion bei Rennen, Trickpunkte-Challenges oder Skydiving-Flügen: In Sekundenschnelle seid Ihr wieder am Startpunkt und könnt einen traumhaften Abhang erneut fahren oder einen vermasselten Sprung besser machen – sehr komfortabel!

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Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Steep ist einfach nur ein Open world Wintersport-Spiel. Was daran jetzt aussergewöhnlich sein soll, nur weil wir ein paar Jahre kein Spiel mit solcher Thematik hatten, erschliesst sich mir nicht.Und dass viele Konsumenten sich über Always-On oder rein digitale Distribution keine Gedanken machen, oder noch schlimmer: es ihnen sogar egal ist, macht den Umstand auch nicht besser.Grundsätzlich ist alles “”Böse”” was ActiVision oder EA und Konsorten verzapfen rein wirtschaftliches Vorgehen. Und wo wir heute wäre wenn wir alles brav schlucken würden kannst du dir hoffentlich selbst denken.

John Spartan
I, MANIAC
Maniac
John Spartan

Eben darum unterstütze ich ein Spiel wie Steep. Für mein Empfinden wiegt das außergewöhnliche Spielkonzept/Setting den Always On Negativpunkt auf. Außerdem sollte man bedenken, dass nicht alle Videospieler die selben Interessen verfolgen. Einigen wird nicht einmal bewusst sein, dass ein bestimmtes Spiel nur online verfügbar ist, genauso gibt es mit Sicherheit einige, die sich an diesem Konzept nicht stören.Eine Vergünstigung von digitalen Spielen gibt es zwar nicht regelmäßig, durch die Sales jedoch relativ häufig. Grundsätzlich ist das Sache des Produzenten. Wenn sich Leute finden, die Spiele digital für 60 Euro kaufen, werden sie eben auch für diesen Preis angeboten. Dahinter sehe ich keine böse Firma, sondern schlicht marktwirtschaftliches Vorgehen eines Unternehmens.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Ausserdem geht es nicht darum künftig alle Spiel zu meiden sondern mit konkreten Kaufentscheidungen die Publisher zu erziehen. Damit man wieder Spiele kaufen kann ohne sich ärgern zu müssen. Und würden alle einem Strang ziehen wär das auch nicht schwer.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Ja, zum Glück gibt es die. Gäbe es nämlich nur die nichtshinterfragenden Konsumlemminge würde uns die Videospiel-Industrie ausnehmen wie jede andere auch. Alleine schon die Frechheit für ein digital zu erwerbendes Spiel den gleichen Preis zu verlangen wie für das Retail-Counterpart ärgert mich sehr.In den traditionellen 60-70€ Releasepreis sind nämlich alle andere Kostenpunkte wie Transport, Produktion, Händlermargen, Lagerung miteinkalkuliert. Ein reduzierter Preis von maximal 40€(vielleicht sogar 30€) für die digitale Version wäre einfach nur fair. Dass dies aber nicht so ist sagt ja schon alles.

John Spartan
I, MANIAC
Maniac
John Spartan

Ich bin sehr gerne ein Schaumschläger, anstatt an Prinzipien festzuhalten, die dafür sorgen, dass ich in Zukunft keine Ubisoft Spiele kaufen kann. Meine Grundeinstellung, tolle Spielkonzepte mit einem verkauften Exemplar mehr zu belohnen, kann auch der Always On Missstand nicht ändern. Aber zum Glück gibt es noch ein paar Ritter der Tafelrunde, die die Videospielindustrie retten.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Sollen Sie mal versuchen. Die verlieren einen nicht unerheblichen Teil der Spielerschaft. Ich gehöre jedenfalls zu den Leuten die ihre Drohung auch wahrmachen und dann tatsächlich nicht kaufen. Im Gegensatz zu vielen Schaumschlägern die im nachhinein dann doch ein Spiel kaufen nur weil es dann vielleicht billiger geworden ist. Always-On wird von mir kategorisch boykottiert. Ich hab immer jeden Need4Speed Teil gespielt, den letzten nicht. Natürlich wegen Online-Zwang. Der Patch der im nachhinein kam hat mich dann schon nicht mehr interessiert. Pech hehabt, EA. Beim nächsten mal besser direkt ohne diesen Blödsinn.Bei For Honor das selbe. Was hab ich mich auf das Spiel gefreut. Und jetzt hats nen Online-Zwang.Da kann ich noch so Bock auf das Spiel haben, ich werds mir nicht holen. Ich verkauf doch meine Prinzipien nicht nur wegen blödem Spielekonsum. Da verarsch ich mich doch selber.

John Spartan
I, MANIAC
Maniac
John Spartan

Das ist ärgerlich. Könnte auch an Xblive liegen. Lofwyr hat in nem anderen Thread was darüber geschrieben, dass es in letzter Zeit wohl ziemlich rumzickt. Trotzdem kann ich deine Sorge verstehen. Ein Offline Patch wäre eine feine Sache. Habe allerdings keine Ahnung, ob das auf technischer Seite so einfach möglich ist, oder ob es schlicht an Ubis aktueller Firmenpolitik liegt. For Honor ist wohl das nächste Always On Spiel. Schon lustig, dass Microsoft 2013 dafür derart Schelte kassiert hat, jetzt aber die Publisher das geschmähte Konzept nach und nach doch durchdrücken.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Ich weiss nicht warum, verliere aber seit Tagen im Minutentakt die Verbindung zu xblive (nur zu xblive, LAN, WLAN, providerseitig alles ok). D.h. ich würde ständig aus dem Spiel geworfen werden wegen so einem Zwang. Ich würde die Krise bekommen.

John Spartan
I, MANIAC
Maniac
John Spartan

Provider- oder Serverprobleme sind während meiner 40 Stunden Spielzeit nicht einmal aufgetreten; und das, obwohl ich meinen Internetanschluss mit 4 Leuten teile. Wenn es eine Sache des Prinzips für dich ist, lässt du dir eh nicht reinreden. Andernfalls solltest du dir dieses Spiel nicht entgehen lassen.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Und nur wegen Frustrationmilderung bei Provider- oder Serverproblemen nicht spielen zu können. Na viel Spass. Ich seh da weiterhin keinen Sinn und bleibe lieber fern. Habe mehr als genug anderes zum zocken.

John Spartan
I, MANIAC
Maniac
John Spartan

Der Online Zwang ist in diesem Spiel sogar relativ sinnvoll. Komplett alleine hat man eben eine andere Spielerfahrung, als mit einer Reihe von anderen Mitspielern. Eine Challenge 30 Mal zu versuchen und dabei die immer gleichen Spieler scheitern zu sehen, kann die Frustration deutlich abmildern. @Sebomat:Wir werden sehen 😉

Danijel78
I, MANIAC
Maniac
Danijel78

Sehe es so wie mein Vorredner. Wintersportspiel? – ja ,geil, juchu. Hat aber Online-Zwang. Was? Echt? Och nee, lass mal stecken!

BlackHGT
I, MANIAC
Maniac
BlackHGT

Leider hat UBI die doofe angewohnheit spiele welche wunderbar offline unktionieren würden, mit online zwang zu versehen. Deshalb wird das Spiel wohl nie in einer meiner Konsolen drehen. Ausser es gibt mal einen offline patch 🙂 oder eine GotY edition ohne online zwang…

DerSebomat
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
DerSebomat

Für mich als leidenschaftlicher Wintersport-Fan das mit Abstand beste Wintersportspiel, das jemals gemacht wurde. Man merkt dem Spiel deutlich an, dass wirkliche Sportler daran beteiligt waren. Fast schon wie eine Liebeserklärung an die Berg- und Winterwelt wirkt das manchmal. Vor allem bei den Berggeschichten, bei denen der Berg mit einem spricht.^^Mein einziger Kritikpunkt bei dem Spiel ist, dass es, gerade zum Ende, halt echt schwierig wird. Sehr schwierig sogar. Überall Gold zu holen ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit.[quote=Denis Kuckmann]Aber ich vermisse eine Art Karriere-Modus oder zumindest ein Menü, das mich bequem Events und Orte anwählen lässt[/quote]Das wurde reingepatcht! 😉