The Legend of Legacy – im Test (3DS)

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Der erste Eindruck erinnert stark an Bravely Default, doch tatsächlich reiht sich das Abenteuer am ganz anderen Ende des RPG-Spektrums ein. Denn die Macher von The Legend of Legacy siedeln Plot und Protagonisten weit unten auf der Prioritätenliste an und präsentieren einen Titel, der seine Spielmechaniken und Design-Feinheiten eher widerwillig preisgibt. Inspiration für The Legend of Legacy ist die ähnlich undurchsichtige SaGa-Reihe – kein Wunder, gehören dem Entwicklerteam doch viele SaGa-Veteranen an. Zu Beginn wählt Ihr aus sieben Charakteren und macht Euch sogleich an die Erkundung der Welt, die anderen Figuren begleiten Euch als Partymitglieder. Seid Ihr in dunklen Wäldern und verwunschenen Ruinen unterwegs, klärt eine Prozentanzeige neben der sich automatisch vervollständigenden Karte auf dem unteren Bildschirm über den Erforschungsgrad auf – ausgefüllte Karten könnt Ihr für gutes Geld verscherbeln und so die Kriegskasse aufbessern. Gegner seht Ihr bereits von Weitem, die Kämpfe werden rundenbasiert ausgetragen. Dabei gibt es keine Levels und Erfahrungspunkte, stattdessen steigen Eure Talente, wenn Ihr sie einsetzt. Wer viel angreift, lernt neue Schlagvarianten und teilt besser aus. Wer für eine gute Deckung sorgt, freut sich über bessere Defensive und mehr Lebensenergie. Der Weg ist hier das Ziel: Die Handlung hält sich über weite Strecken vornehm im Hintergrund, für Motivation sorgt in erster Linie ein gesunder Forscherdrang und die Freude über kontinuierlich stärker werdende Spielfiguren.

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