The Legend of Zelda: Four Swords Adventure – im Klassik-Test (GC)

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Neben den zahlreichen Schlachten müsst Ihr Zelda-typisch diverse ­Rätsel lösen: Dabei entschlüsseln ­Einzelkämpfer auch ohne fremde ­Hilfe Steineverschiebe-Denkaufgaben. Doch die meisten Kopfnüsse entwirrt Ihr jedoch nur im Viererpack: So brutzelt Ihr via verschiebbarem Flammenhaus Steindinos oder zieht gemeinsam an einem überdimensionalen Schalter. Richtig neckisch wird es, wenn Ihr kombinierte GBA- und Cube-Rätsel decodiert – zwei Elfenjungs stellen sich auf Steine entfernende Schalter, während die anderen Helden nun das türöffnende Auge mit Pfeil und Bogen treffen können.
Auch zahlreiche Items setzt Ihr zur rechten Zeit ein – achtet darauf, dass jeder Link einen anderen Gegenstand bei sich trägt. Mit dem Sprungschuh hüpft Ihr behände über Abgründe, die Öllampe erhellt finstere Verliese, mit dem Hammer stampft Euer Held Holzpflöcke in den Boden und mit der Steinschleuder trefft Ihr weit entfernte Ziele. Wie sollt Ihr diese Aufgaben jedoch alleine entwirren? Nun, Ihr verfügt über vier Kampf-Formationen und dank Select-Tastendruck trennen sich die Zipfelmützenträger kurzfristig (ohne dass sich der Bildschirm jedoch splittet). Deshalb müsst Ihr zwecks Waffenbeschaffung teils mühsame Laufwege mehrmals auf Euch nehmen.

Ingesamt durchstöbert Euer Heldengespann 24 Abschnitte, die sich auf acht Welten aufteilen. Ihr hetzt durch dichte Wälder, erklimmt steile Berge und besucht düstere, mit Rätseln ­gespickte Dungeons. Zudem erschwert Nintendo die Aufgabe mit einem fiesen Kniff: Nach jeder erfolgreichen Mission müsst Ihr die bereits gesammelten Herzcontainer, Waffen und Gegenstände abgeben. Für den lockeren Zeitvertreib zwischendurch gibt’s acht amüsante Minispiele wie heiteres Hühnerfangen freizuspielen oder Ihr vermöbelt Euren Kontrahenten im originellen Bomberman-Klon ‘Schattenschlacht’. In zehn Arenen beharkt Ihr Euch mit etlichen Zelda-Extras: Auf dem Pferd Epona seid Ihr kurzfristig unverwundbar, mit versteckten Schaltern öffnet Ihr ­riesige Falltüren und das Kampfhuhn raubt dem Gegner ein Energie-Herz. Die sprachlastige Mehrspieler-Sammelei ‘Navi Tracker’ aus dem Japan-Original wurde übrigens wegrationalisiert.

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Ash Rockford
I, MANIAC
Ash Rockford

Danke für die Info.

@chris
Habe kein FB, kein Insta, kein Twitter – nix social-media.
Mir reichen meine Konsolen😁😉

ChrisKong
I, MANIAC
ChrisKong

Auf FB gibts ein Profil, das vermutlich seins ist. (Bilder zu Videospielen im Profil). Vielleicht einfach mal ne Freundschaftsanfrage oder Nachricht schicken?

Kikko-Man
I, MANIAC
Kikko-Man

@Ash
Ja, der war klasse. Mochte seine Kommentare auf der DVD sehr. Ich meine, er hatte die Maniac verlassen, um bei einem schweizer Sportsender zu arbeiten.

Ash Rockford
I, MANIAC
Ash Rockford

Raphael Fiore 👍

Wie ich diesen sympathischen Schweizer vermisse. Weiss jemand was er heute so macht? Hat die Maniac Redaktion noch Kontakt zu ihm? Googlesuche spuckte nicht viel raus.
In der Gamescom in Leipzig durfte ich ihn persönlich kennenlernen.

@Maniac
Das wäre doch mal so ein Extended Artikel wert. Jeder Ex-Maniac wird kurz interviewd „Was macht ihr heute?“. Vielleicht beim nächsten grossen Jubiläum?

ChrisKong
I, MANIAC
ChrisKong

Um es tatsächlich gemäss den Entwicklern spielen zu können, ist die Hürde relativ hoch. Braucht ja jeder einen Advance mit Adapter. Trotzdem eine nette und auch innovative Idee. Einzig die Umsetzung wird es wohl eher zum seltenen Spielerlebnis gemacht haben.