The Yakuza Remastered Collection – im Test (PS4)

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Eigentlich endete Kazuma Kiryus Yakuza-Karriere 2018 mit Episode 6, aber richtig komplett ist das Epos rund um den ”Drachen von Dojima” erst jetzt – zumindest aus Sicht von PS4-Besitzern: Dank The ­Yakuza Remastered Collection sind erstmals alle Serienteile vollständig auf einer Konsole zu finden.

Anders als das später erschienene Prequel Yakuza 0 und die Kiwami-Neuauflagen der ersten beiden Episoden, die gleich auch oder nur für PS4 erschienen und mit reichlich Modernisierungsmaßnahmen sowie inhaltlichen Erweiterungen aufwarteten, sind die Remasters von Teil 3 bis 5 geradlinige Portierungen, die einer schnellen Schönheitskur unterzogen wurden. Die damaligen 720p und 30 Bilder pro Sekunde wichen zeitgemäßen 1080p und 60 fps, die mit sehr seltenen Ausnahmen auch stabil bleiben. Texturen bekamen teilweise eine Aufbesserung verpasst, hier und da fallen sie aber gerade in Nahaufnahmen noch unangenehm auf – besonders Klamotten wie Majimas Schlangenlederjacke in Teil 3 tun sich hier negativ hervor. Die gut geschriebenen englischen Texte wurden in Details überarbeitet und Namenskonventionen angepasst (Kiryus Waisenhaus etwa heißt nun korrekt ­”Morning Glory”). Andere Eigenheiten blieben dagegen unangetastet, was vor allem in Teil 3 und 4 auffällt: Die Menüs sind noch fummelig und die häufigen sowie teils langen Story-Sequenzen lassen sich nicht pausieren, sondern nur abbrechen – und auch das nur, wenn Ihr die Funktion vorher in den ­Optionen aktiviert habt…

Signifikante inhaltliche Änderungen gibt es lediglich in ­Yakuza 3 zu entdecken: Dort fehlten seinerzeit im Westen ein paar Elemente wie Hostessen-Clubs und eine Reihe von Nebenmissionen, die nun enthalten sind. Im Gegenzug gestrichen wurden eine Handvoll transphobischer Quests sowie ein Quiz-Minispiel, das auf detaillierte Japan-Kenntnisse setzte – das betrifft aber global alle Fassungen.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Spiele gerade 0 auf der One – schon geil, aber da wird man schon so mit Nebenaufgaben zugeballert, dass man bei der Collection wohl erstmal zwei Jahre nix anderes spielen braucht 😀

Nipponichi
I, MANIAC
Maniac
Nipponichi

Die Collection werde ich mir dieses Jahr mal endlich mit den restlichen Teilen in einem Paket besorgen. Es wird längst überfällig.

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Bin grad an teil 3 dran macht schon spass aber erst ab kapitel 4. Finde etwas schade das die teile nur einfache ps3 ports sind und nicht mehr Mühe investiert wurde.

8BitLegend
I, MANIAC
Profi (Level 3)
8BitLegend

Habe das 4er alleine runtergeladen. Teil 3 sah mir einfach zu altbacken aus und das andere scheint mir zu überladen mit Spielelementen zu sein, die keinen Spaß machen.

Das Yakuza 4 Remaster ist dann auch ganz nett, aber qualitativ nicht auf der Höhe der vier fortgeschrittensten Titel Yakuza 0, Kiwami 2, Yakuza 6 und Judgement. Das sind m.E. alle, die man auf PS4 gespielt haben muss.