Together! The Battle Cats! – im Import-Test (Switch)

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Die glorreiche Katzen­armee erobert die Welt! The Battle Cats Pop! ging 2016 auf dem 3DS etwas unter, eine spätere Mobile-Portierung hauchte dem Ganzen mehr Leben ein – und nun bringen die putzigen Vierbeiner auf der Switch neue Spielmodi mit.

Die Prämisse ist simpel: In ­Tower-Defense-Manier schickt Ihr Eure Katzenarmee direkt in Richtung gegnerischer Basis. Der Feind tut es Euch gleich, die Heere treffen sich in der Mitte und es startet ein Gemetzel, bis eine Partei nachgibt und die Basis eingenommen werden kann. Anfangs tut es fast jede Art von Katze, mit der Zeit wird das Spiel aber strategischer, da die feindlichen Truppen fast genauso vielfältig wie Eure sind. Ihr braucht Wall-­Katzen zum Aufhalten der Truppen, Ninjas für schnellen Nachschub, Mecha-Katzen mit großen Wummen für langsamen, aber großen Schaden und manchmal auch Bein-Katzen, die Cancan tanzend aus der ­Distanz angreifen. Die Designs sind absurd und haben manchmal nur am Rande mit Katzen zu tun, wirken aber stets ulkig – die simpel-eingängige Musik und die minimalistische Grafik passen ideal dazu. Das erste Kapitel, in dem Ihr Japan erobert, ist strategisch noch recht einfach, im späteren Spielverlauf kommen farbige Gegner hinzu, gegen die Ihr bestimmte Katzentypen auffahren müsst. Das hindert Euch daran, ständig nur dasselbe Kätzchen-Team zu benutzen.

Neu in dieser Fassung sind die Minispiele und der Multiplayer-Modus. Erstere tauchen alle paar Runden auf, um das Geschehen aufzulockern, und erinnern etwas an die Micro-Games der Wario Ware-Serie – kurz, knackig, lus­tig; es gibt Hau den Lukas, Staffellauf und mehr. Im Multiplayer sind die Aufgaben der Spieler verschieden. So muss sich einer ballernd des Hundeansturms erwehren, während der andere die Wauwaus einfach mit seiner Katze vom Schirm rammt – eine willkommene Abwechslung zum Eroberungs-Modus. Ihr könnt auch gemeinsam die Welt überrennen (dann teilt sich jeder eine ­Hälfte der Armee) oder Ihr tretet im Versus-Modus gegeneinander an.

Japanischkenntnisse sind nur bedingt nötig: Dank der Mobile-Version gibt es genügend Wikis, die Euch die Funktionen der Katzen zeigen, der Rest ist durch das effektive und simple Interface sehr schnell erlernbar und macht auch ohne Lesen viel Spaß.

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