Vertigo 2 – im Test (PS VR2)

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Zach Tsiakalis-Brown muss ein großer Fan von Half-Life und ”Rick & Morty” sein, denn der vom ihm fast im Alleingang produzierte Ego-Shooter wartet regelmäßig mit Charakteren oder Einlagen auf, die bei einer der beiden genannten Quellen genauso gut heimisch sein könnten. Tatsächlich erweist sich diese ungewöhnlich anmutende Mischung als ein kluges Rezept, sorgt sie doch für eine gelungene eigene Note bei der Ballerei, dank der man über einige Macken gutmütiger hinwegsehen kann.

Eine gleichermaßen skurrile wie wirre Story führt Euch durch vielfältige Innen- und Außen­areale, wobei sich in Letzteren leider häufiger ­Bildrateneinbrüche bemerkbar machen. Dabei wird ­genretypisch vor allem geballert, aber auch einige ­Rätseleinlagen warten auf Euch, ebenso wie Abschnitte, bei denen Ihr die Bordkanone eines Fahrzeugs bemannt und eine Reihe Bosskämpfe. Über fehlende Abwechslung kann man bei Vertigo 2 entsprechend nicht klagen, wenn auch zwischendurch einige Längen auftreten. Neben der teils holprigen Technik ist das Anvisieren bei einigen Wummen nicht ganz so ideal gelöst und das manuelle Nachladen von Munition kann im Eifer des Gefechts fummelig ausfallen. Aber irgendwie passen diese Grobschlächtigkeiten auch wieder zum schrägen Geschehen.

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