Thomas findet das Mobile-Debüt des Klempners prima warum und wieso, lässt er Euch hier wissen:
Zugegeben, die Skepsis war groß, als Nintendo vor nicht allzu langer Zeit Super Mario Run zunächst für iOS, später auch für Android ankündigte. Mit den bisherigen Mobile-Anläufen konnte man ja durchaus leben die Social-App Miitomo war nett und harmlos und Pokémon GO sorgte für dicke Durchverkäufe der aktuelle Episoden. Aber Super Mario? Das ging vielen dann doch etwas zu weit. Aber Skepsis hin, Mobile-Ablehnug her, seit gestern rennt und springt Mario bereits über zahlreiche iPhone- und iPad-Bildschirme und das macht er auch noch richtig gut! Super Mario Run ist nicht wie befürchtet einfach nur eine Mario-Version üblicher Mobile-Schonkost mit integriertem Abzock-Mechanismus, sondern tatsächlich ein vollwertiger Plattformer mit intelligent gestalteten Levels, einem stetig steigenden Schwierigkeitsgrad und überraschend gut auf die simple Touch-Steuerung angepassten Kontrollen. Was uns Nintendo vorab aber die längste Zeit verschiegen hat: Zum Spielen muss man dauerhaft mit einer Online-Verbindung ausgestattet sein dazu hat Ulrich später noch ein paar Worte zu sagen.
Ja, Mario rennt automatisch durch die Levels und der Spieler bringt ihn durch simples Bildschirm-Tippen zum Springen aber das ist ausgesprochen intelligent umgesetzt und ziemlich abwechslungsreich! Die Levels sind fordernd aufgebaut und die Mechaniken sind clever an die Limitierungen des Formats angepasst. Mit sechs Welten á vier Levels scheint der Umfang zunächst überschaubar, aber durch die Suche nach fünf farbigen Münzen, die pro Level gleich in drei Schwierigkeitsgraden versteckt sind, ist der Wiederspielwert überraschend hoch. Dazu kommt eine weitere Ebene: Der Spieler baut mit verdienten Münzen sein eigenes Pilzkönigreich und lockt durch einen speziellen Modus neue Toads an: Ihr spielt gegen den Geist eines anderen Spielers und versucht, eine Stufe eleganter zu spielen – beim besseren Spieler ziehen die Toads dann ein.