Xbox One & Xbox One S – schlucken jetzt auch wiederbeschreibbare und gebrannte Blu-rays

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Mike Ybarra gibt per Twitter bekannt, dass die Xbox One und deren Slim-Variante ab jetzt auch mit wiederbeschreibbaren oder gebrannten Blu-rays gefüttert werden können. Ein am Freitag erschienenes Update für die App der Konsole macht es möglich.

Also schnell die Konsole anschalten und das praktische Update herunterladen.

No Man’s Sky – erneute Durchhalteparolen von Sony

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Shawn Layden, Chairman bei den Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, hat sich jetzt in der sechsten Ausgabe von Live with YouTube Gaming (später berichtete PC Gamer darüber) zu No Man’s Sky geäußert. Nach dem jahrelangen Hype um das Spiel klingen seine Worte jedoch eher wie Durchhalteparolen für ein hinter den Erwartungen zurückgebliebenes Produkt.

So hätten Sean Murray und sein kleines Team eine unglaublich große Vision gehabt und arbeiteten immer noch daran. Sie würden es ihrer Vision immer näher bringen wollen. Vielleicht würde der Titel mit der Zeit sein gesamtes ursprünglich angedachtes Potenzial entfalten.

Ein Wesenszug der Videospielindustrie sei laut Layden auch, dass man nicht vor großen Herausforderungen zurückweiche. Aber es könnte sein, dass dieses große Ziel nicht im ersten Versuch erreicht werde.

No Man’s Sky erschien in Europa am 10. August für PS4.

Assetto Corsa – im Test (PS4/XOne)

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Rennsimulationen haben auf Konsole eine lange Tradition. Jahrelang bildete die Gran Turismo-Serie die Speerspitze, die mit Forza Motorsport einen nicht zu unterschätzenden Rivalen erhielt. Letztes Jahr ging Project CARS in Sachen Realismus einen Schritt weiter. Die Arbeit im Cockpit gestaltete sich weit fordernder, aber auch präziser. Nun geht die Evolution weiter: Mit Assetto Corsa folgt ein weiterer Kandidat auf den Thron der realistischsten Rennsimulation. Und eines vorweg: Es gibt einen neuen König! Denn das italienische Studio Kunos Simulazioni kennt sich als Spezialist für Profi-Simulatoren bestens aus, was es glänzend mit seiner Konsolenpremiere beweist.

Schon die ersten Meter auf dem virtuellen Asphalt erfordern ein Umdenken beim Spieler, selbst wenn Ihr Euch in den vorgenannten Spielen heimisch fühlt. Eigentlich sind anfängliche Karriere-Rennen in anderen Racern nur eine Fingerübung, doch hier nicht! Zwar habt Ihr mit unterstufigen Wagen wie dem gutmütigen Fiat 500 Abarth keinerlei Probleme mit dem Übersteuern, aber dennoch kämpft Ihr mit dem Fahrverhalten. Abrupte Lenkmanöver in engen Kurven bringen den Wagen ins untersteuernde Rutschen, was wertvolle Zeit kostet, in der die Kontrahenten vorbeiziehen. Genau deshalb ist ein Controller mit seinen kleinen Lenkwegen am Analogstick bei so einem sensiblen Fahrmodell eigentlich die falsche Steuermethode. Wie kein anderes Spiel verlangt Assetto Corsa nach einem guten Lenkrad. Erst mit der Profiausstattung wird deutlich, wie akkurat die Physik wirklich umgesetzt ist. Erst damit klappt der korrekte Lenkeinschlag, Ihr fühlt den Untergrund dank Force Feedback und erhaltet wichtige Rückmeldung über Grip und Unebenheiten. Natürlich ist das nichts Neues, doch das Einzigartige dabei: In dieser Simulation erkennt Ihr exakt, wie schwer oder leicht ein Wagen um die Kurven gewuchtet werden kann. Manchmal schiebt dieser über die Vorderräder, manchmal kommt das Heck langsam quer. Ebenso gefühlvoll merkt Ihr, ob Ihr zu viel Schwung verliert. Profis justieren während der Fahrt deshalb noch die Bremsbalance.

Der Fuhrpark mit etwa 100 Vehikeln (je nach Erstauflagen-Bonus) ist handverlesen. Kleinwagen sind nahezu Mangelware, dafür gibt es schicke Sportwagen, Hypercars und Renngeschosse ohne Straßenzulassung. Ihr nehmt Platz in Fahrzeugen bekannter Marken von Audi über Ford bis Ferrari und Pagani. Die Vehikel beeindrucken nicht nur mit individueller Fahrphysik und spezifischen Cockpits, sondern teils auch mit brachialem Motorensound – meist aber nur aus der Verfolgersicht.

Genauso viel Realismus offeriert das individuell speicherbare Wagen-Setup, in dem Ihr Aerodynamik, Antrieb und Aufhängung an die aktuelle Strecke und Eure Bedürfnisse anpasst. Ebenso schaltet Ihr Fahrhilfen zu oder ab oder belasst die Werkseinstellungen.

Ein wenig dürftig ist das Streckenportfolio mit 11 Pisten ausgefallen, welche sich in 26 Varianten unterteilen. Bekannte europäische Rennkurse von Spa über Nürburgring bis Monza sind zwar dabei und gefallen durch ihre akribische Umsetzung. Doch leider fehlen enge Stadtkurse oder fiktive Strecken. Ebenso dürft Ihr nicht bei Nacht oder Regen rasen, obwohl Tageszeit und Witterung justierbar sind. Kaum hilfreich ist übrigens die einblendbare Ideallinie, denn diese gibt irgendwelche Bremszonen an, die vor allem Neulinge verwirren.

Die Rennkarriere unterteilt sich linear in mehrstufige Klassen von Anfänger bis Profi. Dabei erwarten Euch Solofahrten gegen die Zeit, wo Ihr die herunterzählenden Sekunden an Kontrollpunkten erhöht. Daneben gibt es Drift-Veranstaltungen sowie Rennen gegen bis zu 15 KI-Gegner. Doch selbst auf einfacher Stufe sind die Kontrahenten eine gute bis knackige Herausforderung mit erhöhter Schwierigkeit zur PC-Vorlage! Die Computerfahrer zeigen sich kampflustig, überrumpeln Euch, machen keinen Platz und schieben Euch auch mal weg. Dann macht Ihr Bekanntschaft mit dem mechanischen Schadensmodell (ein optisches gibt es nicht) sowie dem Strafsystem. Wenn Ihr abkürzt oder Euch einen Vorteil verschafft, müsst Ihr fünf Sekunden vom Gas gehen – sonst droht die Disqualifikation. Bei längeren Rennen gibt es Reifenverschleiß, weshalb Ihr rechtzeitig zum Boxenstopp abbiegen solltet.

Anfangs gibt es noch kein Qualifying, weshalb der richtige Start entscheidend ist – sonst habt Ihr kaum Chancen auf einen Podestplatz. Auf eine Siegerehrung müsst Ihr jedoch verzichten, denn Assetto Corsa ist noch trockener als Project CARS präsentiert. Es gibt weder freischaltbare Inhalte noch Tutorials. Jedes Vehikel und jede Piste ist dafür von Anfang an befahrbar. Auch selbst erstellte Wettbewerbe und Rennwochenenden samt Training und Qualifying sind möglich. Ebenso erwarten Euch massig knackige Spezial-Events. Schließlich beweist Ihr Euch online, wo auf private Lobbys verzichtet wird – ärgerlich. Stattdessen tretet Ihr mit vorgefertigten Bedingungen gegen unbekannte Raser an.

Ulrich Steppberger meint: Irgendwie erinnert mich Assetto Corsa an Test Drive Ferrari (falls sich daran noch jemand erinnert): Auch das war auf seine Weise ambitioniert, hatte eine überschaubare, aber interessante Streckenauswahl und irritierte mit überzogener Schwierigkeit selbst auf den unteren Stufen. Hoffentlich bessert Kunos an dieser Stelle noch nach und sorgt zum Beispiel auch dafür, dass die einblendbare Ideallinie nicht statisch bleibt, sondern sich (zwecks Lerneffekt) an das Tempo meines Vehikels anpasst. Denn davon abgesehen finde ich die Raserei bei allem Anspruch eigentlich fast überraschend zugänglich: Thomas hat fraglos recht, dass ein Lenkrad hier die bessere Option ist, aber mir kommt die Pad-Steuerung zumindest ”passender” vor als in Project CARS.

Thomas Stuchlik meint: Genau für dieses Spiel wurden Lenkräder gebaut! Denn Assetto Corsa bietet mit Wheel das beste Fahrgefühl und überflügelt die Konkurrenz. Es ist einfach traumhaft, wenn Ihr punktgenau über die Kurse brettert und mit Übung immer bessere Rundenzeiten hinlegt. Mit Pad ist das weitaus schwieriger. Dabei kann mir die spartanische Aufmachung samt nüchternen Menüs die Laune nicht vermiesen. Trauriger bin ich da schon wegen fehlender Nacht- und Regenfahrten und des etwas knappen Streckenportfolios, das zu wenig Abwechslung bietet. Auch die Karriere ärgert Euch regelmäßig mit wahnwitzigen Vorgaben. Doch Assetto Corsa ist kein Kindergeburtstag, bei dem Ihr an der Hand genommen werdet. Das hier ist Racing ohne Wenn und Aber!

  • akkurat umgesetzte Asphalt-Simulation
  • laservermessene Rennstrecken
  • schick modellierte Wagenmodelle
  • 94 knackige Spezialprüfungen
  • Erstauflage mit 9 zusätzlichen Autos

Rennsport pur mit gefühlvollem Fahrspaß, solidem Umfang und bockschwerer Karriere – am Balancing hapert es aber.

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Multiplayer
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Gears of War 4 – DLC zum heutigen zehnten Geburtstag

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Oben seht Ihr einen Teaser zum “10th Anniversary Gear Pack” für Gears of War 4, das dessen Entwickler The Coalition zum heutigen 10. Seriengeburtstag spendiert. Für 200 In-Game-Credits erhält der Spieler ein zufällig ausgewähltes Item. Gears of War 4 ist seit dem 11. Oktober für Xbox One erhältlich.

Final Fantasy XV – Bosskampf aus der finalen japanischen Version

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Oben seht Ihr einen Bosskampf aus der finalen japanischen Version von Final Fantasy XV – orchestrale Musik und Sprachsamples inklusive. Das Action-Rollenspiel erscheint weltweit am 29. November für PS4 und Xbox One.

Overwatch – Sombra endlich offiziell bestätigt

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Nach Wochen voller Gerüchte wurde die neue Overwatch-Heldin Sombra auf der BlizzCon am Wochenende endlich auch offiziell bestätigt. Oben könnt Ihr Euch zwei Videos zu Ihr ansehen.

Neue Spiele der Woche: 7. bis 13. November 2016

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • The Legend of HEroes: Trails of Cold Steel II (NIS America)

…für PlayStation 4:

  • Dishonored II: Das Vermächtnis der Maske (Bethesda)
  • Eagle Flight (Ubisoft)
  • Robinson: The Journey (Sony)
  • Swords Art Online: Hollow Realization (Bandai-Namco)

…für Xbox 360:

  • (nix)

…für Xbox One:

  • Dishonored II: Das Vermächtnis der Maske (Bethesda)

…für Wii U:

  • (nix)

…für PlayStation Vita:

  • Swords Art Online: Hollow Realization (Bandai-Namco)
  • The Legend of HEroes: Trails of Cold Steel II (NIS America)

…für Nintendo 3DS:

  • (nix)

Equinox – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Momentan bin ich für jedes Spiel dankbar, das sich von 08/15-Jump´n´Shoots abhebt. Equinox erfüllt nicht nur diese Bedingung, es meistert auch die Spielspaß-Hürde mit Bravour. Wunderschöne Grafik, gefällige Musik und ausgeklügelte Knobelaction fesseln ans Joypad. Daß man seinen Knuddelhelden nicht diagonal steuern kann, paßt ebenso ins Konzept wie die Tatsache, daß man via Schatten genau ausmacht, welche Kollision kurz bevorsteht – bei dieser Grafik-Perspektive ein extrem wichtiges Detail. Dummerweise vertragen einige Feinde mächtig viele Treffer, was zu dezentem Grummeln führt. Und: Manch´ hektische Richtungsänderung der Gegner macht unser Held nur ungern mit. Abgesehen von diesen beiden Unmut-Algorhythmen gibt sich Equinox fast so faszinierend wie das leicht verwandte Landstalker auf dem Mega Drive.

Endlich mal was Anderes: Stilvoller Mix aus Geschicklichkeits- und Knobelelementen mit Langzeit-Faszination.

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Akte BPjM – Cannon Fodder

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Winzige Soldaten, pixelige Landschaften, ein Auftrag: Töte alle Feinde und zerstöre jedes Gebäude. Cannon Fodder” begeisterte Mitte der 1990er Fans gepflegter Kriegsschießereien. Der BPjM war das brutale Treiben trotz satirischem ­Anstrich zu heftig für jugendliche Spieler. Und so landete Cannon Fodder auf dem Index.

Cannon Fodder

Entwickler: Sensible Software, England
Hersteller: Virgin Interactive
System: SNES / Mega Drive / Amiga / 3DO / Jaguar / GB Color
Veröffentlichung: Dezember 1993
Indizierungstermin: 21. Juli 1994
Indizierte Versionen: SNES / Mega Drive / Amiga / 3DO / Jaguar
Index-Liste: E

Töte und zerstöre! In Sensible Softwares Cannon Fodder geht es ums reine Auslöschen feindlicher Truppen in verschiedenen Terrains. Aus einer weit entfernten Draufsicht Marke Sensible Soccer steuert Ihr einen Trupp Soldaten durch fremdes Gebiet, in dem Ihr alles Leben auslöschen müsst. Gegner fallen blutend und schreiend um oder gehen brüllend an Bauchschüssen zugrunde. Für ein wenig Abwechslung sorgen sprengbare Gebäude und Extrawaffen wie Dynamit. Eure Recken klettern durch erfolgreiche Missionen die militärische Rangleiter empor, getötete Veteranen werden durch unerfahrene Rekruten ersetzt, die in einer langen Schlange vor Eurem Ausbildungscamp warten.

»So zwinge die programmimmanente Logik den Spieler nicht nur zur brutalen Liquidation einer unüberschaubaren Anzahl menschlicher Gegner, vielmehr erführen menschenverachtende Tötungsakte […] eine eindeutig positive Besetzung.«             

Auszüge aus der Indizierungs­entscheidung Nr. 4667 (V) vom 21.07.1994

”Erreichen die Schüsse ihr Ziel, so werden die Folgen überdeutlich visualisiert. Die tödlich getroffenen Gegner zerbersten unter qualvollen Schreien in blutige Fleischmassen. Unsauber angebrachte Schüsse bewirken, dass die Körper der Versehrten sich über ­einen längeren Zeitraum hinweg bestialisch brüllend am Boden winden. Blut entweicht fontänenartig dem Unterbauch.
(…)
Die sozialethische Desorientierung rührt hier aus der Einübung des gezielten Tötens. Die programmimmanente Logik bindet den Spieler an ein automatisiertes Befehls- und Gehorsamsverhältnis, dessen wesentlicher Kern das reaktionsschnelle, bedenkenlose Töten zahlloser menschlicher Gegner ausmacht. […] Ein Zögern oder Ausweichen der zu steuernden Spielfiguren wird vielmehr durch den Abbruch des Spiels bzw. einen Zwang zur stetigen Wiederholung ein und desselben Spiellevels bestraft.
(…)
’Siegreiche Helden’ werden nach Tötungsraten gestaffelt mit Orden dekoriert. Die Tötungsakte und ihre Folgen werden überaus realistisch inszeniert und sind in ihrer makaberen Machart darauf angelegt, beim Nutzer eine schadenfrohe Genugtuung ­hervorzurufen.
[…]
Obwohl die Gefahr videospielinduzierten physisch aggressiven Verhaltens nicht vollständig von der Hand zu weisen ist, sah das Entscheidungsgremium der Bundesprüfstelle die jugendgefährdende Wirkung des verfahrensgegenständlichen Objekts weniger in der Möglichkeit, Heranwachsende könnten das Gespielte […] in der alltäglichen Lebenswelt umsetzen. Die Jugendgefährdung ist […] in der Tatsache des vom Programm­ablauf ausschließlich geforderten reflexartigen, instinktiven ’Abschießens’ bzw. ’In-die-Luft-Sprengens’ menschlicher Gegner zu sehen. Das Training […] birgt die Gefahr eines Herabsinkens des Respekts vor dem Leben und der körperlichen Unversehrtheit und damit der Hemmschwellen, die jeder Tötungs- und Verletzungshandlung entgegenstehen, in sich.”

Schaut man sich Sensible Softwares Cannon Fodder zum ersten Mal an, kann man über die Indizierung nur den Kopf schütteln. Das Spiel überzeichnet das Kriegstreiben satirisch und stellt die Gefechte so winzig dar, dass Details kaum erkennbar sind. Aus heutiger Sicht sind die Bedenken der Antragsteller und der BPjM in puncto Verrohung des Spielers kaum nachvollziehbar. Damals sah die Sache aber ein bisschen anders aus: Das Spiel stellt das Töten in den Mittelpunkt, es gibt schlicht nichts anderes zu tun, und das wird in den simplen Missionsbeschreibungen auch immer wieder deutlich gemacht. Keine Charakterentwicklung, keine Dialoge, nichts lenkt vom Schießen ab. Dazu reagieren die menschlichen Feinde für damalige Verhältnisse wirklich realistisch auf Treffer: Sie schreien, sie krümmen sich unter Schmerzen und sie gehen im Kreuzfeuer Blut verspritzend zu Boden. Im Gegenzug freuen sich die eigenen Truppen über erfolgreiche Massentötungen, hüpfen jubelnd und werden befördert. Eigene Verluste fallen nicht allzu schwer ins Gewicht, die Schlange bereitwilliger Rekruten ist lang, Opfer werden einfach durch Frischfleisch ersetzt und die Mission neu gestartet. Auch im Gehörgang herrscht ständig Krieg, außer den Schreien der Sterbenden und monotonem Gewehrgeratter gibt es nichts zu hören. Da hilft auch die optische Distanz zum Geschehen auf dem Schlachtfeld nicht: Für seine Zeit war Cannon Fodder wirklich zu brutal für Kinderhände.

Du fragst Dich schon ewig, warum ein bestimmtes Spiel indiziert wurde? Dann schreib uns Deine Anregung an leserpost@maniac.de und wir gehen der Sache nach!

Madden NFL ’94 – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Sowohl Ruckeln, als auch hektisches Tempo des Vorgängers sind verschwunden, so daß kaum mehr ein Unterschied zum genialen Mega-Drive-Original zu erkennen ist. Bei Running-Plays wird das Spiel dezent langsamer, störend ist das aber nicht. Verzögernd wirkt allenfalls das Drehen der Perspektive bei Intersections und Punts. Mit Ligamodus, unzähligen Spielzügen und Mehr-Spieler-Option ist endlose Motivation garantiert – besseres gibt es auf dem Super Nintendo nicht.

Stark verbessertes und spielerisch erstklassiges Football-Modul mit Ligamodus und Fünf-Spieler-Option.

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