Damsel in Distress
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Anonym vor vor 13 years aktualisiert.
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11. März 2013 um 13:04 #1120994
bitt0rTeilnehmerfakt ist jedenfalls, dass das mit der kolonialisierung der milchstraße so nichts werden kann.
11. März 2013 um 13:10 #1120995
Bastian 1984Teilnehmerbitt0r wrote:fakt ist jedenfalls, dass das mit der kolonialisierung der milchstraße so nichts werden kann.
Doch, doch und zwar nur so. Hast du nicht bei Star Trek aufgepasst?
[youtube]ilY4hRgfC2Q[/youtube]
11. März 2013 um 13:11 #1120996
SpacemoonkeyTeilnehmerich mag milchschnitte
11. März 2013 um 13:30 #1120997
AnonymInaktiv@bitt0r
Der wer war wieder mal für die Ewigkeit!
Konsequent,der Wissenschaft den Finger gezeigt!Sehr schön!
@Bastian
Mit der Theorieauslegung ist das immer so eine Sache!Die muss sich nämlich immer an der Realität messen.
Es gibt eine Größe namens “Kapital”,daß sind Banken und ihre Eigentümer!11. März 2013 um 14:06 #1120998
Oliver GruenerTeilnehmerAlso selbstredend sind in Medien dargestellte Frauen – als auch Männer, was bei solchen Diskussionen gerne ausgeblendet wird – nichts weiter als Objekte! Was sollen sie sonst sein? Es sind fiktive Charaktere die der Konsument nicht persönlich kennt, noch je kennenlernen wird, genauso wie das Objekt den Konsumenten nicht kennt. D.h. es gibt keine persönliche Bindung sondern nur eine Beobachtung des dargereichten. Und wie ich schon schrieb, nur durch die Persiflisierung wird es interessant. Normale Menschen treffe ich täglich, da brauche ich keine “Abenteuer” drüber lesen, spielen oder sehen.
Wie ist denn das Männerbild aber vor allem auch das Frauenbild selbst in Frauenserien wie Sex and the City, Desperate Wives oder The L Word? Regen sich Feministinnen und ihre männlicher Anhänger auch darüber auf? Oder geht es bloß darum, dass einige hässlichere Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn sie eine hübsche Schauspielerin auf der Leinwand sehen?
Kennt irgendwer eine Frau, die sich nicht gerne die Tür aufhalten lässt, den Mantel abnehmen lässt, den Stuhl hinrücken lässt? Was würden die Frauen sagen, wenn mit einmal alle Männer anfangen im Zuge der “Deklassifizierung” und Gleichberechtigung solche Dinge nicht mehr zu machen? Sie würden sich beschweren, dass es keine echten Gentlemen mehr gibt! Etliche Frauen sind nun einmal kleine Prinzessinnen, die sich von ihrem Prince Charming retten lassen wollen, die es geradezu erwarten!
11. März 2013 um 14:56 #1120999
Bastian 1984TeilnehmerOliver Grüner wrote:Also selbstredend sind in Medien dargestellte Frauen – als auch Männer, was bei solchen Diskussionen gerne ausgeblendet wird – nichts weiter als Objekte! Was sollen sie sonst sein? Es sind fiktive Charaktere die der Konsument nicht persönlich kennt, noch je kennenlernen wird, genauso wie das Objekt den Konsumenten nicht kennt. D.h. es gibt keine persönliche Bindung sondern nur eine Beobachtung des dargereichten. Und wie ich schon schrieb, nur durch die Persiflisierung wird es interessant. Normale Menschen treffe ich täglich, da brauche ich keine “Abenteuer” drüber lesen, spielen oder sehen.
Regen sich Feministinnen und ihre männlicher Anhänger [über das Frauenbild selbst in Frauenserien wie Sex and the City, Desperate Wives oder The L Word] […] auf?
Kennt irgendwer eine Frau, die sich nicht gerne die Tür aufhalten lässt, den Mantel abnehmen lässt, den Stuhl hinrücken lässt?
Zweimal JA.
” SPIEGEL ONLINE: Sie prangern den “Sex and the City”-Pseudofeminismus ihrer Generation an. Warum dieser Begriff? Die Charaktere in der Serie sind doch sexuell und beruflich selbstbestimmte Frauen…
Penny: Das ist ein Märchenfeminismus. Die Botschaft lautet: Ja, du kannst befreit leben, wenn du in einer Wohlstands-Enklave im Westen lebst und eine Nanny hast. Doch wer kümmert sich darum, ob die Nanny befreit leben kann?”
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/britische-feministin-laurie-penny-im-interview-a-870017.html
Besonders schlecht sieht Penny auch nicht aus, da dran wird es wohl nich liegen…“Andere Feministinnen dagegen können dem ganzen Zauber überhaupt nichts abgewinnen: “Amerikanerinnen schauen sich diese Serien an, weil sie sich selbst gern so sehen würden: als jemand, der sexuelle Freiheiten geniesst. Aber in Wahrheit findet diese sexuelle Befreiung doch unter den Bedingungen der Männer statt”, sagt die englische Medienwissenschaftlerin Gail Dines, die am Wheelock College in Boston lehrt. Viele Studien haben ergeben, dass realen Frauen die Beziehung in der Regel wichtiger sei als Sex, und Figuren wie Gabrielle Solis oder Carrie Bradshaw spiegelten lediglich Männerphantasien wieder – übernommen von normalerweise klugen und aufgeklärten Schauspielerinnen und Produzentinnen. Die australische Feministin Germaine Greer stimmt zu. “Die Serie sagt überhaupt nichts aus über die Unbeständigkeiten einer gewöhnlichen amerikanischen Hausfrau”, kritisiert sie. “Mit Feminismus haben beide Serien [Sex in the City und Desperate Houswifes] nichts zu tun.” Damit ist sie auf der Seite von Organisationen wie “Women Influencing the Nation”, die sich ebenfalls mit den Klischees über gelangweilte reiche Hausfrauen nicht identifizieren können.”
http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d23_SchoenGerti.html“Und dennoch – bei aller Begeisterung: Sichtbarkeit von Queers im Pop gibt es nur für den Preis der Disziplinierung. So dürfen Schwule in der Lindenstraße (ARD) immer noch keinen Sex haben – Frauen in The L-Word dafür umso mehr. Die heteronormative Schaulust begrenzt die Sichtbarkeit auf ein scheinbar erträgliches Mittelmaß, das nicht überfordert und dennoch die Lust auf das Exotische, das Andere bedient und nährt. Zweigeschlechtlichkeit wird nur ausgesprochen selten grundsätzlich in Frage gestellt. Heteronormativität als Matrix der Gesellschaft bleibt in der Regel unhinterfragt. Auch wenn Familien beispielsweise immer brüchiger werden, suchen die meisten Figuren auf der Leinwand immer noch ihr Glück in der romantischen Zweierbeziehung. So bleibt Sichtbarkeit in einem Spannungsverhältnis von Normalisierung auf der einen Seite und Disziplinierung auf der anderen Seite, um anschlussfähig an heterosexuell verfasste Gesellschaften zu bleiben – das eine ist ohne das andere nicht zu haben.”
http://www.feministisches-institut.de/queergoespop/Mal ganze Nebenbei: Das Etikett es Feminsiten hefte ich mir nichtmal um. Alice Schwarzer kann ich Z.B überhaupt nicht ab, wärend Reyhan Sahin aka. Lady Bitch Ray mir doch sehr sympatisch ist. Wie wenig monolitisch Feminismus ist, sieht man hier:
http://www.dailymotion.com/video/xvzp6d_das-erste-27-09-2011-machofrauen-mude-manner-letzte-runde-im-geschlechterkampf-1-2_news#.UT3sXxyyjw0
Wems zu lang ist, ne Rezension/Kurzfassung/Fazit:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/feminismus-talk-bei-maischberger-aufstand-der-power-toechter-a-788751.htmlHier noch Lady Bitch Ray bei Schmidt & Pocher. Der arme Pocher

[youtube]8d-4oFC3488[/youtube]11. März 2013 um 16:39 #1121000
AnonymInaktiv@Bastian
Das ist doch das Problem,welches der Feminismus allgemein hat!Die Lage wird ja nicht besser,wenn man kalauermäßige Elemente (Vaginaflüssigkeit,Vot..e als Wort der
Befreiung deklariert und dergleichen) in seinen Redeschwall einbaut!Die Lady ist ein Kunst und Konsumprodukt!Zudem finden die Herren es bestimmt schön,daß sie sich um ihre Modelinie kümmert!
Solange man solche Auswüchse noch als hysterische Anwandlung einer Frau in ihrer roten Woche abtun kann,ist den Frauen nicht geholfen.
Man sollte einfach dieses polarisierende aus der Diskussion nehmen.
Wie sieht denn das Männerbild aktuell aus?Wir sind grobschlächtige Bildungsversager ,die schwanzgesteuert sich an Frauen und Kindern vergreifen!
Das mag jetzt überspitzt formuliert sein,aber ich denke du verstehst was ich meine….11. März 2013 um 16:48 #1121001
Bastian 1984TeilnehmerNope, vertehe ich nicht.
Die Lady maht allerhand Sachen und provziert dabei. Sie bricht gekonnt eben jene Konventionen und verstößt gegen jene Tabus, die aus ihrer Sicht Teil des Prolems sind. Zumindest bei solchen Auftritten, sie kann aber auch anders. Pocher war auf jeden Fall ziemlich fertig, und dass nicht ohne Grund.
Von Frauen wird bis heute eher erwartet, das sie sich “gesittet” benehmen und ihre Sexualität hinterm Berg halten. Was sie redet, unterscheidet sich doch nicht so sehr, wie das was einige Männer so veranstalten. Ok, sie setzt mit Votzensaft noch einen drauf. Nur dass es bei ihr dann als furchtbar anstößig gilt, während man sich bei Männern nicht derart echauffieren würde, ist doch schon Teil des Problems.
Und hysterische Anwandlung? Nein, glaube ich nicht. Die hat sich gut überlegt, was sie da macht.
Und das aktuelle Männerbild. Wohl eine Frage der Wahrnehmung. Denn trotz “Bildungsversagen” winken eindeutig die besseren Jobs. Und den Rest hab ich so allgemein auch noch nicht gehört, bzw. nur in dem Zusammenhang wie bei dir, also dass es so wäre, ohne das ich feststellen konnte, dass es so sei.
11. März 2013 um 16:55 #1121002
AnonymInaktivIch finde so ein Verhalten,bei Frauen und bei Männern,anstößig!
Was für “Tabus”werden denn gebrochen?Sie benimmt sich grenzwertig und hängt diesem Verhalten das Mäntelchen der feministischen Agitation um.
Zudem,welcher Plattform hat sich denn bedient?Oliver Pocher in die Defensive zu drängen…also da gibts bessere Gegner!
Tut mir leid,ich kann das mit dem Fläschen einfach nicht gelten lassen!Sowas ist einfach deplatziert und ein billiger Effekt!11. März 2013 um 17:55 #1121003
Bastian 1984TeilnehmerWas für Tabus gebrochen werden?
Sie hat auch mal gesagt, dass sie so lange weiter machen wird, bis eine Frau auf der der Bühne mastrubieren kann, ohne anschleißend “Schlampe” genannt zu werden. Der Begriff sagt dann zu Gleich eine Menge über die geschlechtspezifisch unterschiedlichen Maßstäbe in der Sexualmoral aus: Der Begriff Schlampe ist weiblich, er wird für gewöhnlich nur für Frauen verwendet. Eine männliche Entsprechung für den Begriff gibt es gar nicht, einem Mann wie Snoop Dogg würd mitunter noch ein gewisser Respekt und Hochachtung entgegengebracht.
Und das hat über die Sexualmoral hinaus eine Menge mit der Rollenverteilung zu tun. Der Mann soll nach diesem Bild aktiv und dominant sein, die Frau passiv, sich an Regeln haltend devot, wo wir bei Damsel in Distress wären.Und sie hat sich nicht nur mit Pocher angelegt, sondern auch mit Alice Schwarzer. Aber in einem ganz anderem Zusammenhang. Ich wollte nur verdeutlichen, dass es “den” Feminismus nicht gibt, und einiges was hier behauptet eben nicht auf alle feministisch eingestellten Personen zutrifft. Zumal gern so getan wird, als hätte Feminsimus was mit Lustfeindlichkeit zu tun. Oder mit Männerfeindlickeit.
Lady Bitch Ray scheint ja nicht gegen Männer zu haben, zwei aufeinmal scheinen sogar besser zu sein als einer.Hier ist noch ein Artikel über sie. Falls du magst. Muss ja nicht schreiben,was sowiso irgendwo steht:
http://www.sueddeutsche.de/leben/lady-bitch-ray-schlaege-unter-die-guertellinie-1.180240Das mit dem Fläschen find ich auch krass. Aber gerade beim Pocher nicht unangebracht, was ich nicht weiter vertiefen will. War auf jeden Fall der (Achtung!) Höhepunkt der Sendung.
P.S: Das ganze ging dann übrigens so weiter:
[qoute]Singen darf die Rap-Lady dann auch nicht mehr, den Schlussakkord besorgt eine gefälligere Dame im braven Seidenkleid. Die mag nicht so richtig lustig finden, wie Pocher sie nach ihrem Auftritt Bohlen-mäßig abfertigen will – und da hat Schmidt sich wieder gefangen: “Das ist natürlich sehr schlecht für so ‘ne kleine miese Type, der so klein ist mit Hut, wenn er das erste Mal Fotzensekret überreicht bekommt und dann so uncharmant einen Gast abfertigt. Oliver Pocher – nächstes Mal hat er’s begriffen!”[/qoute]http://www.sueddeutsche.de/kultur/tv-kritik-schmidt-und-pocher-noch-lachen-wir-1.589035-211. März 2013 um 18:27 #1121004
bitt0rTeilnehmerich fand die 2 live crew damals ganz toll.
11. März 2013 um 18:27 #1121005
AnonymInaktivDiese ganzen Begrifflichkeiten,wie “Schlampe”und diese ganzen abwertenden Ausdrücke und Kommentare sind mir persönlich,in einer sachlich geführten
Diskussion ,einfach zuwider!Snoop Dogg wird von mir auch nicht gerade hofiert;gerade wegen seinen Umgangsformen!
Ich nehme zwar Drogen,aber soweit ist es noch nicht!
Ich respektiere deine Meinung und finds gut,daß du sie ,sprachlich geschickt,vertrittst!
Vielleicht sehe ich die ganze Sache von einer zu überhöht intellektuellen Warte aus.
Mir ist der ganze Stil der Lady schlicht und ergreifend zuwider!
Wenn sich meine Tochter jemals so produziert,würde ich mich in Grund und Boden schämen!11. März 2013 um 18:28 #1121006
AnonymInaktiv@Bitt0r
Du bist ja manchmal auch voll der “Plattenbau”Prolet,mit Sprachgefühl und dem richtigen Timing!11. März 2013 um 18:38 #1121007
Oliver GruenerTeilnehmerDer Verriss von Sex & the City und Co durch einen Teil der Feministinnen zeigt durchaus das Dilemma. Man kann nun einmal nicht beides haben, Unabhängigkeit, Freiheit, völlige Selbstständigkeit und eine richtige Beziehung, denn in letzter müssen beide(!) ihre Unabhängigkeit für ein gemeinsames Leben aufgeben. Diese Serien werden von Hausfrauen geschaut, weil da Frauen dargestellt werden, die scheinbar ihr Leben völlig selbst in der Hand haben, die Männer benutzen, wie es ihnen gerade gefällt. Das ist eine Fantasie! Die meisten, die mehr oder minder unfreiwillig längere Zeit Single waren wissen, dass diese Freiheit gar nicht so toll ist, denn man ist auch für alles selbst verantwortlich. Die meisten Menschen jedoch wollen gar nicht so leben.
Gerade dadurch fallen extreme Lebenssituationen oder extreme “Paradiesvögel”, die sich in den Medien profilieren wollen und “anders sein” sowie öffentlich scheinbare Tabus brechen auf. Dafür werden sie von den “Normalos” gleichermaßen bewundert als auch bemitleidet! Und wenn es zu penetrant wird, dann wird es einfach auch nur nervig.
Ich finde Alice Schwarzer übrigens gar nicht (mehr) schlimm. Die 60er und 70er sind lange vorbei und was die Frau heute so von sich gibt ist schon einiges gemäßigter, dafür prangert sie auf sehr intelligente und eloquente Art und Weise die wirklichen Missstände an, etwa die Unterdrückung der Frauen im Islam. Damit wiederum schafft sie sich neue Feinde, darunter nicht wenige ehemalige “Kampfgenossen”, die immer “politisch korrekten” Mitläufer, denen die Courage fehlt auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, sondern ihre Nase immer fein in den Wind drehen.
Seien wir doch mal ehrlich, in unserer Gesellschaft gibt es eine Unterdrückung der Frau de Facto überhaupt nicht mehr. Was es gibt sind Rollenklischees und Verteilungen, in die sich aber letztlich jeder selbst begibt. Es gibt nun einmal mehr Frauen die lieber einen Mann in Führungsposition heiraten und Hausfrau spielen, als Frauen, die wirklich in Führungspositionen wollen. Meine Frau hat BWL studiert und überhaupt keine Probleme einen Job in Management-Position zu finden – im Gegenteil! Das bedeutet aber eben auch Geschäftsreisen und 40 Stunde Woche ist eher die Ausnahme denn die Regel. Viele Menschen wollen so was einfach nicht, die wollen nur ihren geregelten Ablauf und um 17 Uhr den Griffel fallen lassen. Aber wie können sie sich dann beschweren, dass andere vermeintlich tollere Jobs haben?
Wie viele Frauen würden es akzeptieren, wenn sie diejenigen sind, die alleine Buckeln müssen, während der Mann Hausfrau und Kindererzieher spielt? Viele Männer hingegen akzeptieren die Rolle als alleiniger Brötchenverdiener. Wie viele Frauen würden sich mit einem Mann einlassen, der eine schlechtere Bildung hat als sie und damit letztlich auch schlechtere Verdienstchancen?
Und bei den meisten jungen Paaren arbeiten sowieso beide, um sich den Wohlstand in unserer Gesellschaft leisten zu können.Es ist also weniger eine Frage des Geschlechts, als vielmehr eine der Qualifikation und des Engagements sowie natürlich auch der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wollens. So sehr ich z.B. meine Cousine schätze und mag und es schade finde, dass sie (gelernte Friseuse) in einer Fabrik am Fließband schuftet und somit relativ wenig in einem schei… Job verdient, sie kann halt leider auch nicht viel mehr. Umso bewundernswerter, dass sie es durchzieht, weil sie einer dieser Typen ist, die ihre Freiheit und Unabhängigkeit schätzt aber eben auch nicht faul ist. Vor allem aber beklagt sie sich nicht oder fühlt sich benachteiligt. Sie hat ihr Leben so gewählt. Sie hätte sich auch einen gut verdienenden Typen angeln können (sie sieht sehr gut aus), hat sie aber nicht. Das finde ich bewundernswert!
Die ständige jammernde Emanze, die selbst ihren Hintern nicht hoch kriegt hingegen und gegen die Ungerechtigkeiten der Welt wettert, die kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Da steckt mir zu viel Eigennutz dahinter. Sie will gerne haben aber nichts dafür tun. Und vor allem ist sie oftmals einfach nur Prinzessin und Opfer unserer Wohlstandsgesellschaft, fordert tatsächlich die völlige Freiheit für sich aber will gleichzeitig auch den schützenden Partner. Und das haut einfach nicht hin.
11. März 2013 um 18:55 #1121008
AnonymInaktiv@Oli Grüner
Ich bin beeindruckt!Klar formuliert und stichhaltig!
Was deine Cousine betrifft…vielleicht könntest du sie ein bisschen beeinflussen,daß sie an sich arbeitet?Zweiter Bildungsweg und so… -
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