Damsel in Distress
Home › Foren › Games-Talk › Damsel in Distress
- Dieses Thema hat 419 Antworten, 27 Teilnehmer, und wurde zuletzt von
Anonym vor vor 13 years aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
12. März 2013 um 11:01 #1121039
AnonymInaktiv12. März 2013 um 11:26 #1121040
AnonymInaktiv@Zeckenpark
Dein Musiktip war ja wieder unter aller Kanone!!!
Eisregen…wenn ich das schon höre!Den hab ich zur Zeit nämlich genug!
Dann diese drogenverherrlichenden Texte,vorgetragen von ein paar dunkelgewandeten,langhaarigen Batrträgern!
Mal was lebensbejahendes,wie “Touch me,Touch me i wanna feel your body “von Samantha Fox!Daran konnte man
sich erfreuen!12. März 2013 um 11:33 #1121041
RonynTeilnehmerfenris21 wrote:unter aller Kanone!!!12. März 2013 um 12:05 #1121042
AnonymInaktivKlappe zu Kastratenköter!
12. März 2013 um 13:26 #1121043
Bastian 1984TeilnehmerOliver Grüner wrote:Bastian 1984 schrieb:@Oliver
Ich weiß ja nicht ob du sozialwissenschaftlich “geschult” bist (bzw. in welcher Richtung du wissenschaftlich arbeitest), aber wenn dem so sei, dann solltest du Wissen wie wenig Alltagswissen “wert” ist. Daher ist es mir völlig wurscht, wieviele Leute du kennst, die so und so leben. Eine repräsentative Statsistik würd man daraus wohl kaum erstellen können.
Du scheinst echt zu glauben, weil ich links bin und an der einen oder anderen Stelle Feministinnen Recht gegeben habe, kannst du fort an meine “Gedanken lesen”, oder?
Ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht.
Im Gegenteil, ich halte mein Alltagswissen aus jahrelanger Berufserfahrung und von der Straße für wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche wissenschaftlichen Statistiken, die aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht oder gar von bestimmten Auftraggebern finanziert sind.
Und du wirfst mir Sozialneid vor???
Oliver Grüner wrote:Ich kenne die Probleme und weiß, wo es juckt. Ich kenne beruflich vom Müllmann bis zum Konzernchef alle möglichen Leute. Und in meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es einige Sozialpädagogen, die genauso denken wie du, und mir ist sehr klar, warum das so ist und auch, dass ihnen leider der Blick auf die Realität verschlossen bleibt, weil sie sich lieber an ihr eigenes ach so ungerechtes Weltbild klammern.
Hab ich gesagt das ich Sozialpädagigik studiert habe?
Mal davon abgesehen scheint über den Kamm scheren ja eines dieser liebstens Hobbys sein.
Oliver Grüner wrote:Sie begreifen nicht, dass der arrogante Top-Manager, der da gerade 2000 Menschen entlassen hat und da selbst “Millionen” verdient damit dafür gesorgt hat, dass die anderen 15.000 Mitarbeiter weiter in Lohn und Brot stehen können und er für sein Geld sechs Monate im Jahr um die Welt jetten muss und im Rest der Zeit 100 bis 120 Stunden die Woche arbeitet und dabei seine Familie kaum zu Gesicht kriegt und dazu auch eine enorme Verantwortung trägt, unter deren Last die meisten Menschen schlicht zusammenbrechen würden.
Nochmal, wo habe ICH hier etwas über Manager gesagt. Das habe ich eben schon gefragt. Statt einer Antwort “reagierst du weiter auf etwas, was ich nie gesagt habe.
Du argumentierst die ganze Zeit gegen eine verküzte Kapitalismuskritik, die nicht meiner Auffassung entspricht. Mein Standpunkt ist ein ganz anderer, als der, den du mir hier unterstellst, das wird nicht besser, in dem du deine Vorurteile wiederholst.
Oliver Grüner wrote:Ich sage nicht, dass es nicht unfair zu geht! Aber ich sage, dass Frauen längst nicht so benachteiligt sind, wie gerne dargestellt. Da ist viel Scheinheiligkeit dahinter und viel der Wunsch, doch unbedingt “politisch korrekt” sein zu wollen, weil das in bestimmten sich selbst für elitär haltenden Kreisen – die allerdings nicht viel verdienen – ja so “in” ist. Dieses Verhalten kommt nicht von ungefähr und wird während des Studiums in bestimmten Fachrichtungen durchaus auch gerne forciert.
Aha… Und wieder trieft es vor Vorurteilen.
12. März 2013 um 15:55 #1121044
Oliver GruenerTeilnehmerfenris21 wrote:@olli Grüner
Also jetzt verlassen wir das Thema!
Die armen Manager müssen wir da auch nicht reinziehen,die brauchen unser Verständnis nicht!
Wenn sich ein paar deiner Managerfreunde lang und breit ausheulen nimmst du das doch nicht ernst,oder?
Deine Einstellung,dem Feminismus gegenüber,teile ich im großen und ganzen.
Probleme habe ich allerdings mit deinen sozialdarwinistischen Anwandlungen.
Eine linkere,die Umverteilung praktizierende,Politik kann im Augenblick nicht schaden.
Sieh dir mal die Performance der FDP an,dann weißt du Bescheid!
Man braucht in einer Gesellschaft,welche sich soweit auseinanderdividiert hat,ein bisschen sozialen Kitt!Das kostet,keine Frage!Ein Staat ist kein Unternehmen!
Ich bin selbständig und in der “Werbebranche” tätig.Ich bezahle Steuern und ich bezahle sie gerne.
In jungen Jahren sah es zukunftsmäßig nicht besonders rosig aus bei mir.Der Staat und mein soziales Umfeld haben mich nicht fallenlassen!Das rechne ich beiden hoch an!Jeder kann an sich arbeiten!Die Verhältnisse sind nicht einzementiert!
Ich gebe zu, ich habe da ein wenig auf den Putz gehauen. Ich habe überhaupt keien Managerfreunde oder ähnliches. Und ich kann dir ruhigen Gewissens sagen, dass mind. 99 Prozent der Leute in solchen Positionen absolute Arschlöcher sind. Das kommt leider glaube ich mit dem Job, wer andere anleitet, der muss sehr Selbstbewusst, teilweise Arrogant und vor allem Dominant sein, damit ihm Untergebene als auch Geschäftspartner nicht auf der Nase herumtanzen. Leider übertreiben es einige Chefs dann auch letztlich und verkommen zu richtiggehenden Unmenschen und Ausbeutern.
Auf der anderen Seite sehe ich aber eben auch die Chefs, die tatsächlich 100 bis 120 Stunden in der Woche arbeiten und jede zweite Woche irgendwo in der Weltgeschichte rumdüsen und zu Lasten ihrer Familie alles tun, um den Laden am Laufen zu halten.
Und in solchen Augenblicken fällt es mir immer schwer, den Neid der Linken auf die “Millionen” die solche Leute angeblich scheffeln und als Ungerechtigkeit abstempeln zu akzeptieren.Es gibt immer solche und solche.
Wo wir einer Meinung sind ist, dass viele Jobs eine bessere Bezahlung verdienen würden. Allerdings muss man bei solchen Wünschen immer aufpassen. Die Inflation könnte in so einem Augenblick gnadenlos zuschlagen und den allgemeinen Mehrverdienst völlig verpuffen lassen. Und, ich glaube gar nicht, dass ich so was wirklich sage, um dem Vorzubeugen benötigt eine Marktwirtschaft wie unsere auch Niedriglöhner. Damit z.B. die Kosten für Lebensmittel nicht mit einmal eskalieren.
Was allerdings nicht bedeutet, dass die Geldverteilung nicht einiges fairer sein sollte. Viele sehr Reiche verdienen wirklich zu viel, viele normale Angestellte haben zu wenig Netto vom Brutto übrig. Eine Politik, die hier eine bessere (Um-)Verteilung betreibt, würde ich sehr begrüßen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keine(!) Partei kenne, die ein wirklich faires Modell anstrebt, welches letztlich dem Wohle aller dienen würde.
Anfangen würde ich z.B. mit der Abschaffung der Leiharbeit, das ist für mich Ausbeutung pur und viele Firmen nutzen dies schamlos aus, um Leute eben nicht einstellen zu müssen. Dann würde ich strengere Auflagen bezüglich Outsourcing begrüßen, d.h. wer Arbeitnehmer outsourced um deren Lohnnebenkosten zu sparen, bzw. solche “Scheinselbstständigen” beschäftigt muss höhere Abgaben zahlen. Sowie die Unterbindung der Aufsplittung einer Firma in viele kleine einzelne Firmen, was gerne gemacht wird, damit die Firma z.B. keinen Betriebsrat benötigt oder gar nach Tarif bezahlen müsste. Was ich hingegen tun würde wären Arbeits-Kurzverträge zu erlauben, also das eine Firma bei einem Auftragshoch auch mal für ein bis drei oder sechs Monate jemanden einstellen und dann wieder entlassen kann. Das sind jetzt nur mal so ein paar Ansätze, wo ich denke, dass es ziemlich krankt und man vieles verbessern kann. Selbst einem flächendeckenden Mindestlohn bin ich absolut nicht abgeneigt.
12. März 2013 um 16:16 #1121045
AnonymInaktiv@Olli Grüner
Das ist doch vollkommen in Ordnung!Meiner Meinung nach,ist der Sozialstaat deutscher Prägung,ein Standortvorteil.
Dies werden unsere Konkurrenten in Übersee auch noch lernen.
Ich glaube nicht,daß die Chinesen z.B sich eine Mittelschicht “ranzüchten können”,ohne ebendieser mehr Bürgerrechte einzuräumen.P.S:Bei solchen Forendiskussionen kommt man öfters mal gut in Fahrt.Lustig,was?
12. März 2013 um 16:37 #1121046
Bastian 1984TeilnehmerOliver Grüner wrote:Der Verriss von Sex & the City und Co durch einen Teil der Feministinnen zeigt durchaus das Dilemma. Man kann nun einmal nicht beides haben, Unabhängigkeit, Freiheit, völlige Selbstständigkeit und eine richtige Beziehung, denn in letzter müssen beide(!) ihre Unabhängigkeit für ein gemeinsames Leben aufgeben. Diese Serien werden von Hausfrauen geschaut, weil da Frauen dargestellt werden, die scheinbar ihr Leben völlig selbst in der Hand haben, die Männer benutzen, wie es ihnen gerade gefällt. Das ist eine Fantasie! Die meisten, die mehr oder minder unfreiwillig längere Zeit Single waren wissen, dass diese Freiheit gar nicht so toll ist, denn man ist auch für alles selbst verantwortlich. Die meisten Menschen jedoch wollen gar nicht so leben.
Wer hat denn ein Singledasein mit Freiheit gleichgesetzt? (Außer Alice Schwarzer vielleicht)
Freiheit gibt es auch in einer Beziehung, es eght mir um die Frage der Abhängigkeit. Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Abhängigkeit ein Problem. Beziehungen werden häufig nicht aus Leibe weiter geführt, sondern weil der Mann jemand für den Haushalt und die Frau einen Versorger braucht.Quote:Ich finde Alice Schwarzer übrigens gar nicht (mehr) schlimm. Die 60er und 70er sind lange vorbei und was die Frau heute so von sich gibt ist schon einiges gemäßigter, dafür prangert sie auf sehr intelligente und eloquente Art und Weise die wirklichen Missstände an, etwa die Unterdrückung der Frauen im Islam. Damit wiederum schafft sie sich neue Feinde, darunter nicht wenige ehemalige “Kampfgenossen”, die immer “politisch korrekten” Mitläufer, denen die Courage fehlt auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, sondern ihre Nase immer fein in den Wind drehen.
Ja klar. Die “unangenehmen Wahrheiten” der Bildzeitung sind es wahrscheinlich, die du meinst, wo die Wahrheit ständig verdreht wird. Ganz “mutig” stezten sich Bild, Sarrazin, Schwarzer und Co. da ein, wenn sie dem Stammtisch nach dem Maul reden…
Quote:Im Gegenteil, ich halte mein Alltagswissen aus jahrelanger Berufserfahrung und von der Straße für wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche wissenschaftlichen Statistiken, die aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht oder gar von bestimmten Auftraggebern finanziert sind. Ich habe Interviews mit der Tierpflegerin und der Verkäuferin aus dem Tante Emma Laden an der Ecke oder dem Streetworker im Jugendtreff genauso geführt wie mit bekannten Politikern oder Medienstars.Ich kenne die Probleme und weiß, wo es juckt. Ich kenne beruflich vom Müllmann bis zum Konzernchef alle möglichen Leute. Und in meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es einige Sozialpädagogen, die genauso denken wie du, und mir ist sehr klar, warum das so ist und auch, dass ihnen leider der Blick auf die Realität verschlossen bleibt, weil sie.
Kennst du den Begriff selektive Wahrnehmeung?
Die hat jeder Mensch, und das ist schon das erste Probrem beim “Alltagswissen”. Es ist gefiltert, was in die eigenen Vorurteile/Denkmuster reinpasst, wird eher gespeichert, was nicht reinpasst, wird “passend gemacht”. Das ist bei jeden Menschen s, bei mir, vie dir, bei jedem und deshalb sollte man sich bemühren dass zu reflektieren und seine eigene Warnehmung der Welt auf den Prüfstand stellen.Ein vortereffliches und unter Statistikern berühmtes Beispiel ist z.B. die Wahrnehmung von “Ausländerkriminalität”:
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/76639/auslaenderkriminalitaet?p=allDas führst du uns z.B. vortrefflich vor, wenn du mich die ganze Zeit verschst zu Überzeugen, dass Manager ja gar nicht so schlimm seien, obwohl ich gar nichts in der Richtung gesagt habe. Das entspricht einfach deinem Denkmuster, weil du meinst, das ich denken würde. Genauso das Zeug, was du über “bestimmte Fachrichtungen” sagst, wie verallgeminernd du vom Islam, von Feministinnen usw. sprichst. Du behauptest, ich würde davon ausgehen, dass Frauen nach dem selben Tarifvertrag schlechter bezahlt werden würden, als Männer. So etwas hab ich jedoch nie geschrieben, und auch nicht gedacht. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass ich das nicht behauptet, und du wiederholst es trotzdem noch, weil du meinst zu wissen, was meine Ansicht ist. Auch bei den Linken gilt:
Quote:Es gibt immer solche und solche.
Oliver Grüner wrote:Noch einmal, meine Frau ist Ausländerin und stammt aus der unteren Mittelschicht. Sie hat sich auf den Hosenboden gesetzt und gelernt. Sie hat einen Uni-Abschluss als Diplom Kauffrau gemacht und arbeitet heute als Corporate Manager in einer völligen Männerdomäne, namentlich in der Automobilindustrie. Ja, sie kämpft da gelegentlich gegen Vorurteile. Aber sie verdient genauso viel wie ihre männlichen Kollegen in gleicher Position. Und sie ist in der Lage, obwohl deutsch nicht ihre Muttersprache ist, sofort und “überall” einen ähnlichen Job in mindestens gleicher Position zu finden und erhält sogar auch Angebote. Ihr Geschlecht spielt also überhaupt keine Rolle! Was eine Rolle spielt ist, dass sie qualifiziert und engagiert ist!
Ich bezweifel, dass deine Frau repräsentativ ist. Eine “Stichprobe” von einer Person ist arg wenig, wenn man darüber spricht, welche beruflichen Chancen Frauen, gerade jene mit sogenannten “Migrationshintergrund” haben.
Oliver Grüner wrote:fenris21 schrieb:@olli Grüner
Also jetzt verlassen wir das Thema!
Die armen Manager müssen wir da auch nicht reinziehen,die brauchen unser Verständnis nicht!
Wenn sich ein paar deiner Managerfreunde lang und breit ausheulen nimmst du das doch nicht ernst,oder?
Deine Einstellung,dem Feminismus gegenüber,teile ich im großen und ganzen.
Probleme habe ich allerdings mit deinen sozialdarwinistischen Anwandlungen.
Eine linkere,die Umverteilung praktizierende,Politik kann im Augenblick nicht schaden.
Sieh dir mal die Performance der FDP an,dann weißt du Bescheid!
Man braucht in einer Gesellschaft,welche sich soweit auseinanderdividiert hat,ein bisschen sozialen Kitt!Das kostet,keine Frage!Ein Staat ist kein Unternehmen!
Ich bin selbständig und in der “Werbebranche” tätig.Ich bezahle Steuern und ich bezahle sie gerne.
In jungen Jahren sah es zukunftsmäßig nicht besonders rosig aus bei mir.Der Staat und mein soziales Umfeld haben mich nicht fallenlassen!Das rechne ich beiden hoch an!Jeder kann an sich arbeiten!Die Verhältnisse sind nicht einzementiert!
Ich gebe zu, ich habe da ein wenig auf den Putz gehauen. Ich habe überhaupt keien Managerfreunde oder ähnliches. Und ich kann dir ruhigen Gewissens sagen, dass mind. 99 Prozent der Leute in solchen Positionen absolute Arschlöcher sind. Das kommt leider glaube ich mit dem Job, wer andere anleitet, der muss sehr Selbstbewusst, teilweise Arrogant und vor allem Dominant sein, damit ihm Untergebene als auch Geschäftspartner nicht auf der Nase herumtanzen. Leider übertreiben es einige Chefs dann auch letztlich und verkommen zu richtiggehenden Unmenschen und Ausbeutern.
Auf der anderen Seite sehe ich aber eben auch die Chefs, die tatsächlich 100 bis 120 Stunden in der Woche arbeiten und jede zweite Woche irgendwo in der Weltgeschichte rumdüsen und zu Lasten ihrer Familie alles tun, um den Laden am Laufen zu halten.
Und in solchen Augenblicken fällt es mir immer schwer, den Neid der Linken auf die “Millionen” die solche Leute angeblich scheffeln und als Ungerechtigkeit abstempeln zu akzeptieren.
Hier sind wir ähnlicher Meinung, über “den Neid der Linken” zu reden ist also unfug, denn ich bin links. Auch ich gehe davon aus, dass Manager nur handeln, wie sie handeln, weil sie strukturellen Zwängen unterliegen.
Deswegen übe ich Kritik an den Zwängen, nicht an den Managern, denn diese sind nicht Naturgegeben, sondern gesellschaftlich (Oder wie Adorno es formuliert hat: “Ohne Absehen von den lebendigen Menschen wäre nicht zu tauschen. Das impliziert im realen Lebensprozeß bis heute notwendig gesellschaftlichen Schein. Sein Kern ist der Wert als Ding an sich, als »Natur«. Die Naturwüchsigkeit der kapitalistischen Gesellschaft ist real und zugleich jener Schein.”).
Du siehst, meine Sicht der Dinge hat nichts mit dem gemein, was du in mich hinein projezierst.
Quote:Wo wir einer Meinung sind ist, dass viele Jobs eine bessere Bezahlung verdienen würden. Allerdings muss man bei solchen Wünschen immer aufpassen. Die Inflation könnte in so einem Augenblick gnadenlos zuschlagen und den allgemeinen Mehrverdienst völlig verpuffen lassen. Und, ich glaube gar nicht, dass ich so was wirklich sage, um dem Vorzubeugen benötigt eine Marktwirtschaft wie unsere auch Niedriglöhner. Damit z.B. die Kosten für Lebensmittel nicht mit einmal eskalieren.
Was allerdings nicht bedeutet, dass die Geldverteilung nicht einiges fairer sein sollte. Viele sehr Reiche verdienen wirklich zu viel, viele normale Angestellte haben zu wenig Netto vom Brutto übrig. Eine Politik, die hier eine bessere (Um-)Verteilung betreibt, würde ich sehr begrüßen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keine(!) Partei kenne, die ein wirklich faires Modell anstrebt, welches letztlich dem Wohle aller dienen würde.
Anfangen würde ich z.B. mit der Abschaffung der Leiharbeit, das ist für mich Ausbeutung pur und viele Firmen nutzen dies schamlos aus, um Leute eben nicht einstellen zu müssen. Dann würde ich strengere Auflagen bezüglich Outsourcing begrüßen, d.h. wer Arbeitnehmer outsourced um deren Lohnnebenkosten zu sparen, bzw. solche “Scheinselbstständigen” beschäftigt muss höhere Abgaben zahlen. Sowie die Unterbindung der Aufsplittung einer Firma in viele kleine einzelne Firmen, was gerne gemacht wird, damit die Firma z.B. keinen Betriebsrat benötigt oder gar nach Tarif bezahlen müsste. Was ich hingegen tun würde wären Arbeits-Kurzverträge zu erlauben, also das eine Firma bei einem Auftragshoch auch mal für ein bis drei oder sechs Monate jemanden einstellen und dann wieder entlassen kann. Das sind jetzt nur mal so ein paar Ansätze, wo ich denke, dass es ziemlich krankt und man vieles verbessern kann. Selbst einem flächendeckenden Mindestlohn bin ich absolut nicht abgeneigt.
Auch hier würde ich so ziemlich allem zustimmen.
Übrigens, weil ja oft behauotet wird, ein Mindestlohn würde Jobs kosten, würde ich mal behaupten dass die “Gesetze” von Angobt und Nachfrage nicht auf den Arbeitsmarkt übertragen werden können:
http://www.trend.infopartisan.net/trd1006/t041006.html
Es ist schon faszinierend, dass die Camebridge-Camebridge-Kontroverse kaum in ein Lehrbuch der Wirtschafftswissenschaft eingeflossen ist, obwohl Pierro Sraffa damals eine Gundlagen der neoklassischen Lehre in Schutt und Asche gelegt hat, und dies sogar von den selben Professoren zugegeben wurden ist, die die Lehrbücher schreiben bzw. gescjrieben haben und die ihren Studenten solche eine “Kleinigkeit” weiterhin ersparen möchten.12. März 2013 um 16:44 #1121047
Oliver GruenerTeilnehmer@fenris:
Oh, du musst dir erst mal die Diskussion zu dem “Tropes”-Video auf einer anderen Seite (oder wahrscheinlich auf einigen … ) durchlesen. Was da abgeht ist wirklich nicht feierlich. Wenn man bedenkt, dass es letztlich nur darum ging, dass Peach eine Frau ist (wenn sie ein Mann oder ein Neutrum wäre, hätte sich Niemand aufgeregt) und sich von einem dicken Klempner retten lassen muss – okay, wenn Peach männlich wäre, dann hätten einige homophobe Amis jetzt gegen den vermeintlich schwulen Italiener gewettert. Es ist halt sehr schwer, es jedem Recht zu machen …
Gegen einige männliche Radikalfeministen in diesen anderen Foren ist unser Bastian jedoch ein richtiger Waisenknabe. ^^
12. März 2013 um 16:47 #1121048
AnonymInaktivBastian,langsam bin ich überfordert!Wir schweifen jetzt auch ab!Ich finde das wirklich gut,wie du deine Einstellung vertrittst.
Wir stehen doch alle mitten im Leben und sind entsprechend stur!Mit der Brechstange,oder Adorno,funktioniert das nicht.
Da habe ich schon bei meiner Frau immer auf Granit gebissen.
Man muss die Gemeinsamkeiten sehen und immer “menschlich” bleiben!
Uns vereint der Spaß am Zocken..daß ist schon mal was!12. März 2013 um 16:53 #1121049
AnonymInaktiv@Olli Grüner
Ich habe für vieles Verständnis…aber sich an so einem Thema(Mario) abzuarbeiten,ist nur intellektuelle “Abwichserei” in meinen Augen.
Das ist doch Blödsinn…..Das mit den anderen Seiten…die MGames hat mich exklusiv!Bei Consol Plus hab ich mich überhaupt
angenommen gefühlt!
Da habe ich was mit Neo-Geo Emulatoren nur mal ganz zart angeschnitten;Da kam dann gleich so ein
Admin und hat mir was erzählt!Gut,kauf ich halt nur noch die MGames!Die hat was die Zeitung!Oder?12. März 2013 um 16:54 #1121050
Bastian 1984TeilnehmerBearbeitet:
@Oliver
Ich bin ja auch kein Feminist.Wobei ein dicker schwuler Klempner in Lack und Leder, der eine Transe rettet wäre schon cool. Ich würde es Suda51 entwickeln lassen.
fenris21 wrote:Bastian,langsam bin ich überfordert!Wir schweifen jetzt auch ab!Ich finde das wirklich gut,wie du deine Einstellung vertrittst.
Wir stehen doch alle mitten im Leben und sind entsprechend stur!Mit der Brechstange,oder Adorno,funktioniert das nicht.
Da habe ich schon bei meiner Frau immer auf Granit gebissen.
Man muss die Gemeinsamkeiten sehen und immer “menschlich” bleiben!
Uns vereint der Spaß am Zocken..daß ist schon mal was!
Adorni und Brechstange?? Heh, “Zart wäre noch das Gröbste, wenn kein Mensch mehr Hungern müsste” hat der gesagt (oder so ähnlich, war jetzt nicht Copy und Paste). Brechstange geht anders

Bringe hier nochmal mein heutiges Zitat des Tages unter:
“Zu sagen was ist, bleibt die erste revolutionäre Tat.” Rosa LuxemburgUnd ja klar, menschlich bleiben auf jeden Fall. Aber Vreen hat recht, dass man sagen muss was einem nicht passt, damit sich überhaupt was ändern kann, auch wenn man dafür mit “Kacke beworfen” wird. Ich würde mich freuen, wenn sich in Sachen Videospiele einiges ändern würden, und dort auch mehr “Kritik” vorkommen würde, so wie es in anderen Gütern der Kunst und Kultur schon üblich ist.
12. März 2013 um 17:14 #1121051
Oliver GruenerTeilnehmerBastian 1984 wrote:Freiheit gibt es auch in einer Beziehung, es eght mir um die Frage der Abhängigkeit. Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Abhängigkeit ein Problem. Beziehungen werden häufig nicht aus Leibe weiter geführt, sondern weil der Mann jemand für den Haushalt und die Frau einen Versorger braucht.
Hier ist das Problem, dass einige “emanzipierte” Frauen halt in einer Beziehung eben nicht frei sondern eingeengt fühlen. Aber klammern wir das Thema Freiheit mal aus. Es geht also um die Abhängigkeit. Ist die jetzt gegenseitig? Gibt es sie überhaupt? “Braucht” ein Mann wirklich eine Haushälterin und bleibt deswegen verheiratet? Hat eine “Hausfrau”, die nie gearbeitet hat (was voraussetzt, dass sie aber auch schon wohl jenseits der 50 ist), wirklich finanziell abhängig? Wir haben doch den Sozialstaat, sie kann ihren Mann doch jeder Zeit verlassen. Der Mann ist dann doch Unterhaltspflichtig, falls sie nicht verheiratet waren, dann kriegt sie immer noch Hartz IV und kann ja, falls sie nicht unendlich faul ist, auch vielleicht eine Weiterbildung oder Umschulung machen. Solche Projekte, gerade für ehemalige Hausfrauen, gibt es in jeder Stadt.
Die eingebildete Abhängigkeit ist heute meiner Ansicht nach nur Faulheit und Bequemlichkeit! Oder sie wird auf eigenen Wunsch gewählt, um den gewohnten, gemütlichen, faulen Lebensstandard zu wahren. Oder anders ausgedrückt, das Paar, das aus welchen Gründen auch immer zusammenbleibt, obwohl sie sich nicht mehr riechen können, versklavt sich letztlich freiwillig selbst.
Zum Thema Alice Schwarzer sage ich mal nichts mehr, da scheinst du ja dein Vorurteile zu pflegen.
Quote:Kennst du den Begriff selektive Wahrnehmeung?
Die hat jeder Mensch, und das ist schon das erste Probrem beim “Alltagswissen”. Es ist gefiltert, was in die eigenen Vorurteile/Denkmuster reinpasst, wird eher gespeichert, was nicht reinpasst, wird “passend gemacht”. Das ist bei jeden Menschen s, bei mir, vie dir, bei jedem und deshalb sollte man sich bemühren dass zu reflektieren und seine eigene Warnehmung der Welt auf den Prüfstand stellen.
Ein vortereffliches und unter Statistikern berühmtes Beispiel ist z.B. die Wahrnehmung von “Ausländerkriminalität”:
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/76639/auslaenderkriminalitaet?p=allDas führst du uns z.B. vortrefflich vor, wenn du mich die ganze Zeit verschst zu Überzeugen, dass Manager ja gar nicht so schlimm seien, obwohl ich gar nichts in der Richtung gesagt habe. Das entspricht einfach deinem Denkmuster, weil du meinst, das ich denken würde. Genauso das Zeug, was du über “bestimmte Fachrichtungen” sagst, wie verallgeminernd du vom Islam, von Feministinnen usw. sprichst. Du behauptest, ich würde davon ausgehen, dass Frauen nach dem selben Tarifvertrag schlechter bezahlt werden würden, als Männer. So etwas hab ich jedoch nie geschrieben, und auch nicht gedacht. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass ich das nicht behauptet, und du wiederholst es trotzdem noch, weil du meinst zu wissen, was meine Ansicht ist. Auch bei den Linken gilt:
Ich kenne den Begriff selektive Wahrnehmung. Und sorry aber das ist Bullshit!
Übrigens auch das mit der Ausländerkriminalität oder der Beschönigung. Eine einfache Rechnung mit Beispielzahlen, wenn 50 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen werden, die aber grundsätzlich nur einen Anteil von 10 Prozent an der Bevölkerung haben … na, merkst du was?
Dazu kommt natürlich, dass etliche türkischstämmige Deutsche eben das sind: Deutsche, zumindest dem Pass nach. Dass sich gerade Linke hier sehr viel schön rechnen ist nun wirklich zu offensichtlich!Das Problem ist, das Aufgrund ihrer Weltsicht einigen Menschen der Überblick fehlt und andere sich vielleicht auch von ihren bevorzugten Medien verleiten lassen. Der Unterschied ist, ich bekomme nur zu oft die ungefilterte Wahrheit auf den Tisch. Etwa bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des jährlichen Polizeiberichts (in denen Ausländerkriminalität gerne ausgeblendet wird) aber die Polizisten hinter vorgehaltener Hand dann doch sagen, dass das größte Problem die (jugendlichen) Türken sind, gefolgt von, je nach Region, Russen usw..
Quote:Ich bezweifel, dass deine Frau repräsentativ ist. Eine “Stichprobe” von einer Person ist arg wenig, wenn man darüber spricht, welche beruflichen Chancen Frauen, gerade jene mit sogenannten “Migrationshintergrund” haben.
Oh natürlich ist sie nicht repräsentativ! Z.B. hat sie in zehn Jahren fließend deutsch gelernt, was gewisse andere “Leute” ja nicht mal in der dritten Generation hier schaffen … (über die Ausreden, und sorry das sind sie letztlich, will ich hier jetzt aber bitte nicht auch noch diskutieren)
Der Punkt ist, sie hat sich angestrengt und was gemacht und nicht bloß gejammert und sich in ihrer Ecke verkrochen. Das war meine Aussage: Wer will und dann zufällig noch kann, der schafft das in unserer Gesellschaft auch! Das gilt für alle Menschen und vor allem auch für ALLE Frauen! Man muss aber vor allem erst mal auch wollen und selbst was machen und nicht immer bloß nach Hilfe vom Staat oder anderen schreien und selbst auf der faulen Haut liegen.Quote:Auch hier würde ich so ziemlich allem zustimmen.
Wir haben einen Konsens!
Lass uns anstoßen! Prost!12. März 2013 um 17:48 #1121052
Bastian 1984TeilnehmerSo eine Scheidung und Unterhaltsklagen können ganz schön dreckig werden. Und ab dann der soziale Status gehalten werden kann, ist fraglich.
“Eine einfache Rechnung mit Beispielzahlen, wenn 50 Prozent der Straftaten von Ausländern begangen werden, die aber grundsätzlich nur einen Anteil von 10 Prozent an der Bevölkerung haben”
Dann schau mal in die Quelle rein.
Da wird nämlcih genau das zerflückt:
“Touristische Kriminaltität” (Und hierzu Zählt auch das Gross der organisierten Kriminalität”) und Krinminalität von “Illegalen” werden nämlich auch in die selbe Kategorie “Ausländerkriminalität” geststeckt, wie dies Straftaten von Leuten die zur ausländischen Wohnbevölkerung gehören. D.h. diese 50% Straftaten werden nicht ausschleßlich von den 10% Ausländern begangen. Ein “türkischer” Gastarbeiter hat z.B. recht wenig damit zu tun, wenn die “Russenmafia” Menschenhandel bretreibt oder der Aufenthalt von Afrikanern illegalisiert wird.
Das ist der nächste Punkt: Es gibt Straftaten, die man als deutscher garnicht begehn kann. Man kann sich als Deutscher nicht illegal in Deutschland aufhalten.Außerdem: Die PKS zählt nicht alle Straftaten, sondern ist eine Anzeigestatistik. Auch dadurch dürfte sie Verzerrungen unterliegen.
Wie gesagt, schau mal in die Quelle. So lang ist der Text dort nämlich nicht, aber sehr aufschlussreich, die von mir genannten Gründe sind noch lang nicht alles, was man dazu sagen kann.
Es liegt nämlich sogar die Vermutung nahe, dass sich eine Mensch mit der Klssifikation “Ausänder mit legalen Aufenthaltsstatus” in der Altersklasse X und der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht X und dem Geschlecht Z sich im Durchschnitt regelkonformer Verhält, als ein Deutscher, der bei den übrigen Variabelen den selben Gruppen angehört. Denn innerhab der ausländischen Wohnbevölkerung sind auch die Gruppen stärker vertreten, die eher kriminell sind, d.h. neidriger Bildungsstatus, niedrigeres Einkommen, weitaus geringes Durchschnittsalter bei Ausländern usw.Und ich kenne durchaus auch Ausländer, den es nicht so gut geht wie deiner Frau. Gerade Ausländer mit akademischen Titeln scheren nämlich stark aus. Bei Leuten mit Abschlüssen, nach den händeringend gesucht wird, fallen solche Sachen wie “Geschlecht” oder “Ethnie” eher nicht so ins Gewicht.
Anders sieht es aus, wenn man “nur” einen Abschluss hat, denn auch viele Deutsche haben, die “am Arbeitsmarkt verfügbar” sind.
Es gilt hier für Leute mit ausländisch klingendem Namen und Frauenn nämlich auch oft das, was man in den USA über Schwarze sagt: “Last hired, First Fired.” Das man dann, wenn man den Job hat, genauso bezahlt wird, mag aber war sein, da würde ich keinesfalls widersprechen. Wäre Wahnsinn zu behaupten, in Tarifverträgen gäbe es Türken- oder Frauenklauseln.12. März 2013 um 19:46 #1121053
Oliver GruenerTeilnehmerDas mit dem Verlust an Luxus und gewohntem Lebensstandard im Fall einer Scheidung habe ich auch schon angesprochen. Und? Was will man denn? Ein gemütliches Leben in Wohlstand aber ständigen Terror mit dem “Partner” oder seine Unabhängigkeit und seinen Frieden? JEDER hat die Wahl, und genau darum geht es! Wer seine Wahl getroffen hat, der muss damit leben, darf aber auch nicht mehr meckern!
Scheidungen können durchaus dreckig sein, in der Regel geht das heute aber sehr problemlos und flott über die Bühne.Wie war das mit der selektiven Wahrnehmung und dem Ausblenden von Fakten?
Ich war ca. 15 Jahre Redakteur in einer norddeutschen Kleinstadt mit großem Türken- bzw. Türkisch-stämmigen-Anteil. Die Ausländerstraftaten wurden mit der Begründung aus deinem Link aus der (lokalen) Polizeistatistik genommen und werden dort seit einigen Jahren gar nicht mehr abgebildet. Wenn man jeden Tag auf der Straße ist und mit Leuten und eben auch Polizisten, Streetworkern etc. pp. redet wird allerdings sehr schnell klar, dass insbesondere die Gruppe der männlichen jugendlichen Türken eine extreme Problemgruppe darstellt und eben doch überproportional an Straftaten beteiligt ist. Da hilft auch keine Statistik oder das wegreden von Tatsachen. Die Straße zeigt die Realität! Und Statistik hin oder her, die Polizeiberichte die täglich in die Redaktion flattern sprechen auch eine eindeutige Sprache und jeder der mir jetzt erklären will, dass diese Berichte selektiv sind, der hat sie einfach nicht mehr alle!Und ja klar, ein “intelligenter” Ausländer mit Abitur hat mehr Fähigkeiten und kann deswegen leichter die Sprache lernen. Andererseits reden wir hier bei einer bestimmten Personengruppe von Leuten, deren Eltern hier schon geboren wurde! Aufgrund des Faktes das meine Frau halt Ausländerin ist kenne ich sehr viele Landsleute von ihr und auch teilweise anderer Nationen. Und was soll ich sagen, deren Kinder, die hier aufwachsen, können alle akzentfrei und perfekt deutsch. Es ist also möglich! Schuld, dass einige Menschen die von bestimmten Ländern abstammen dies nicht können liegt also einzig und alleine daran, dass sie sich abkapseln und auch gar keine Motivation sehen, die hiesige Sprache zu lernen. Man kann jetzt Ursachenforschung betreiben, der Gastarbeiter-Politik die Schuld geben usw. aber letztlich gilt auch hier, jeder ist am Ende für sich selbst verantwortlich! Und nur wer es anpackt, der kann seinen Karren auch aus dem Dreck ziehen. Und wenn eine Familie seit fast 60 Jahren in Deutschland lebt, dann fehlt mir irgendwann einfach das Verständnis dafür, wenn sie grundlegende Dinge nicht auf die Reihe kriegen, unabhängig von der ursprünglichen Schulbildung ihrer Großeltern.
Ich habe es so oft erlebt bei meiner Arbeit, wie mittelalterlich das Rollenbild gewisser Personengruppen doch ist, es ist einfach nur traurig! Ein einfaches Beispiel, eine junge türkische Kellnerin wollte sich nicht neben ihren männlichen Kollegen fotografieren lassen, weil sie Angst hatte, sonst Stress mit ihrem Mann zu bekommen. DAS sind die Probleme, die angegangen werden müssen! Aber gerade Linke (Politiker) verteilen lieber Schuldzuweisungen auf die Ursachen statt das Problem anzugehen und etwas zu ändern, stattdessen wird im Namen der “political correctness” Kuschelkurs mit den Leuten gefahren, die solche archaischen Ansichten leben, statt mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen: so nicht!
-
AutorBeiträge
- Das Thema „Damsel in Distress“ ist für neue Antworten geschlossen.



