Die Freude an der Angst (in 3D)
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ChrisKong vor vor 11 years, 7 months aktualisiert.
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23. Januar 2014 um 21:09 #1166332
DirtyHarryTeilnehmer@Sebomat, danke für den Tipp. Werd ich mir auf alle Fälle vormerken!
24. Januar 2014 um 5:24 #1166333
TG215Teilnehmer@ Sebomat und ChrisKong: Coole Geschichten!

Mir ist auch mal sowas passiert, ist ca 10 Jahre her…bei mir wars The Ring.Wir haben uns damals aus Langeweile nachmittags einige DVDs angesehen. Als wir dann zu The Ring kamen war mir schon etwas flau, weil ich vorher schon einiges darüber gehört hatte und ich mir denken konnte, dass der mich etwas nervös machen würde. Ich hab dann den ganzen Film über unter Strom gestanden und wie der Film dann am Ende war, war es mein Nervenkostüm ebenfalls.

Wir haben uns dann noch ein paar andere Filme angeschaut und ich bin dann irgendwann zu späterer Stunde nach Hause gekommen. Der Film hat mich aber natürlich noch den ganzen Heimweg beschäftigt und ich war immernoch leicht nervös. Auf dem Weg in mein Zimmer hab ich mich dann im Dunkeln die Treppe hochgepirscht um meine Eltern oder meine Schwester nicht durch Licht oder irgendwelche Geräusche zu wecken…
Als ich auf der Hälfte der Treppe stand ging dann mit einem Mal das Licht an und am anderen Ende der Treppe stand ein kleines Mädchen, dem die dunklen Haare zerzaust ins Gesicht hingen und starrt mich an… da bin ich dann halt mal eben zu Tode erschrocken und mir stand wohl auch das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben…meine Schwester die gerade auf dem Weg zum Klo war hat sich aber wahrscheinlich mindestens genauso erschrocken, da sie mit mir ja auch nicht gerechnet hatte…naja…den Rest der Nacht hab ich dann halt wach gelegen.
@ out: Bei Dead Space 2 gings mir genauso. Das Spiel war insgesamt nichtmehr ganz so spannend und atmosphärisch wie sein Vorgänger, aber bei der Rückkehr auf die Ishimura ging mir auch die Klammer.

@ Retrofreak: Grave Encounters 2 fand ich an sich etwas schwach, war zum Ende hin irgendwie recht abgespaced. Hab den ersten Teil aber auch nicht gesehen von daher fehlt mir da der Vergleich…
24. Januar 2014 um 14:13 #1166334
retroTeilnehmer@Sebo
So, heute will ich es wissen!
Hab mir extra von einem Arbeitskollegen “Conjuring” besorgen lassen, da ich erst um halb sieben Schluss habe.
Meine Freundin hat Nachtschicht, somit werden mein Kater und ich uns heute einen Horrorabend machen.
Ich bin leicht nervös
24. Januar 2014 um 14:20 #1166335
ChrisKongTeilnehmerEinfach eine Erwachsenenwindel von der Arbeit einstecken und los gehts. Vielleicht vorher noch den Angstpipi machen
24. Januar 2014 um 15:05 #1166336
retroTeilnehmerDa gibts´s sogar eigene Nachtwindeln, in lila gehalten. Die haben mehr Fassungsvermögen, also notfalls auch für die Angsthaufen, die erzeugt werden ^^
Aber praktisch eigentlich, der Gang auf´s WC ist somit hinfällig.
Würde mich wahrscheinlich sowieso nicht trauen. Oder nächsten Tag alleine Nachtdienst auf der Station.
Kennt ihr den Film “Nightwatch”? Ist der nicht mit Ewan McGregor?
Der war auch gut.24. Januar 2014 um 15:32 #1166337
ChrisKongTeilnehmerNightwatch ist auch ein Remake, das Original ist glaube ich ein skandinavischer Film. Guter altmodischer Thrill, gibts heute eigentlich zu wenig. Wenn ich durch meine Sammlung gehe, ist das meiste in dem Bereich eher älter.
24. Januar 2014 um 17:54 #1166338
LagannTeilnehmerChrisKong wrote:Nightwatch ist auch ein Remake, das Original ist glaube ich ein skandinavischer Film. Guter altmodischer Thrill, gibts heute eigentlich zu wenig. Wenn ich durch meine Sammlung gehe, ist das meiste in dem Bereich eher älter.
Das Nightwatch Remake ist vom selben Regisseur, wie das Original.
24. Januar 2014 um 18:03 #1166339
ChrisKongTeilnehmerÄhnlich wie Contraband und 13 Tzameti, die US Remakes sind auch von den Regisseuren der Originale. Die Amis brauchen einfach von allem eine Amiversion, sogar bei englischsprachigen Serien (Shameless, Life on Mars).
Das mieseste ist mit Abstand Spurlos mit Jeff Bridges und Kiefer Sutherland, das belgische Original endet an der richtigen Stelle, die Ami Version hängt noch eine halbe Stunde dran und führt den Film ad absurdum. Wirklich gruselig.24. Januar 2014 um 18:41 #1166340
captain carotTeilnehmerTrotzdem ist bei Nightwatch das Original besser.
24. Januar 2014 um 22:50 #1166341
DerSebomatTeilnehmerretrofreak wrote:@Sebo
So, heute will ich es wissen!
Hab mir extra von einem Arbeitskollegen “Conjuring” besorgen lassen, da ich erst um halb sieben Schluss habe.
Meine Freundin hat Nachtschicht, somit werden mein Kater und ich uns heute einen Horrorabend machen.
Ich bin leicht nervös

Cool Retro
Hoffe ich hab dich nicht zu sehr gehyped und die bist dann enttäuscht am Ende. Viel Spaß dabei! Lass auf jeden Fall wissen wies war! 
P.S. Nightwatch ist auch ziemlich geil! Weiß nicht mehr was besser war, Original oder Remake. Nehmen sich beide nicht viel, soweit ich mich erinnern kann.
25. Januar 2014 um 18:01 #1166342
retroTeilnehmerAch verdammt, war leider zu müde und kam nicht mehr dazu…und heute und morgen durch eine lange Schicht auch nicht, dabei hab ich mich schon so gefreut drauf.
Aber nach Ansicht gebe ich dir Bescheid!27. Januar 2014 um 0:46 #1166343
DerSebomatTeilnehmerHeute gelangt zur Aufführung:

Ich muss gestehen, dass ich, als ich das erste mal von „The woman in black“ hörte, wenig angetan war. So kannte man den Hauptdarsteller doch schon aus der gar nicht mal so unbekannten „Harry Potter“-Reihe. Diese fand ich zwar immer unterhaltsam, die große Faszination stellte sich aber nie ein. Doch als offener und fairer Mensch dachte ich mir, vielleicht sollte ich dem jungen Hauptdarsteller eine Chance geben, aus festgelegten Bahnen ausbrechen zu können. Und das hat sich gelohnt! Darf ich vorstellen:

Arthur Knipps, Anwalt, verwitwet, von Trauer zerfressen. Als er eines Tages von seiner Kanzlei den Auftrag bekommt, den Nachlass einer verstorbenen Frau zu bearbeiten, schlägt es ihn in ein verlassenes Küstendorf, dessen Bewohner nicht gerade freundlich wirken.

Wohl fühlt er sich dort nicht. Und auch uns Zuschauer bewegen erste, unheilvolle Gefühle. Diese verstärken sich noch, als er das erste Mal das Anwesen der Verstorbenen betritt.

Wenig einladend, oder? Und natürlich liegt dieses Prachtgebäude in einer Moorlandschaft auf einer kleinen Insel, die nur bei Ebbe zugänglich ist. Stundenlange Einsamkeit und keine Möglichkeit zur schnellen Abreise sind also vorprogrammiert.
Bereits kurze Zeit nach Ankunft, an diesem äußerst tristen Ort, entdeckt er das erste Mal die namensgebende Person des Films: die Frau in Schwarz.
Diese steht allerdings nicht freundlich da und sagt hallo. Oh nein! Ganz im Gegenteil! Oftmals erahnt man sie nur. Sie steht im Schatten. Oder nicht? Sie steht zwischen den Grabsteinen. Oder nicht? Sie spiegelt sich im Fenster. Oder nicht?

Und genau das macht den Film, meiner Meinung nach, so genial. Während andere Streifen auf plumpe „jump-scares“ setzen, baut „The woman in Black“ eine unheimliche Grundstimmung auf, die seinesgleichen sucht. Dabei wird alles aufgefahren, was einen klassischen Grusler ausmacht. Spinnweben, knarzende Stufen, dunkle Korridore.

Doch was ist mit dieser Frau in Schwarz? Warum scheint sie dieses Unwesen unsicher zu machen? Eine ehemalige Verstorbene? Ein rastloser Geist? Oder gar nur eine Sinnestäuschung? Und warum sind die Dorfbewohner so feindselig gegenüber des Neuankömmlings?
Bei seinen Nachforschungen lüftet Arthur immer mehr das dunkle Geheimnis, das diese alte Villa im Moor und die Frau in Schwarz umgibt.
Wenn man sich daran gewöhnt hat, Harry Potter als trauernden Familienvater zu akzeptieren – was anfangs durchaus schwer fallen kann – und sich an der langsamen Erzählweise nicht stört, ist “The Woman in black” ein heißer Filmtip von mir für alle, die sich mal wieder ordentlich gruseln wollen.
27. Januar 2014 um 9:21 #1166344
retroTeilnehmerTolle Vorstellung, Sebo!
Ich fand den Film ebenso äußerst gelungen, solche Filme dieser Machart gibt es schon fast gar nicht mehr.
Im Film haben es mir besonders die langen Korridore angetan, das ist Grusel pur. Und das Finale packt alle Paranormal Filme und ihre Kopien locker ein.
Ich hätte den Film gleich als BluRay kaufen sollen, aber das wird noch nachgeholt.
Und wegen dem Potter Harry alias Daniel kann ich die Bedenken teilen, aber er überzeugte auch im folgenden.Hab vor kurzem einen Blick in die Miniserie “A Young Doctor’s Notebook” reingesehen und kann die Serie wärmstens empfehlen.
Ich kopiere mal schnell von Wiki:Der junge Doktor Vladimir Bomgard (Daniel Radcliffe) zieht nach abgeschlossenem Medizinstudium an der Universität von Moskau in ein kleines Dorf, in dessen Umkreis er der einzige Arzt ist. Sein Problem ist jedoch, dass er sich all sein Wissen aus Büchern angeeignet hat, allerdings nun mit der harten Realität konfrontiert wird. Des Weiteren muss der junge Doktor gegen seine Morphiumsucht ankämpfen. Diese ganzen Situationen muss er unter der Aufsicht seines älteren Ichs (Jon Hamm) bewältigen.
Quelle: Wikipedia
Unbedingt mal reinsehen, der Daniel überzeugt auch hier!
27. Januar 2014 um 9:41 #1166345
DerSebomatTeilnehmerretrofreak wrote:Ich fand den Film ebenso äußerst gelungen, solche Filme dieser Machart gibt es schon fast gar nicht mehr.Im Film haben es mir besonders die langen Korridore angetan, das ist Grusel pur. Und das Finale packt alle Paranormal Filme und ihre Kopien locker ein.
Ganz genau!
Danke für den Serientip! Hab noch nie was davon gehört. Werd ich auf jeden Fall mal reinschauen! Ist das denn auch Grusel?
27. Januar 2014 um 9:55 #1166346
retroTeilnehmer@Sebo
Nein, leider

War nur wegen dem Daniel R., habe darüber soeben im “Film-u. Serienthread” genaueres gepostet! -
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